s 100 Bloody Acres (2012) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews 100 Bloody Acres

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Reviewer

dasmetall * 5.0

100 Bloody Acres hat definitiv einige gelungene, schwarzhumorige Gags zu bieten. Dazwischen leider zu viel Leerlauf. Besonders der Anfang zieht sich ewig hin. Es dauert bis der Film in die Gänge kommt, gerade was den Humor angeht. Einiges hat man auch schon zig mal in anderen Streifen gesehen (der Hund rennt mit dem gesuchten Objekt davon...).

Dafür ist der Soundtrack wirklich gelungen. Sehr schräg, spaßig und mit Ohrwurmpotential... man singt den Werbejingle (leider) beim verlassen des Kinos noch mit. ;-)

Kann man sich ruhig ansehen. Allerdings liefen für meinen Geschmack schon wesentlich gelungenere Komödien auf dem FFF in den letzten Jahren.

Fex * 9.0

2 Maniacs

Typisch australische Hinterwäldler-Splatterkömodie, die richtig Spaß macht. Viele schräge Typen, viel schräge Countrymusik aus dem 50ern und 70ern, eine schräge Familie mit schrägem Geschäftsmodell (Dünger aus geschredderten Menschen für schöne Riesenkürbisse) und der entsprechenden Menge Splatter, sowie eine Geschichte mit vielen kleinen schrägen Einfällen, die immer wieder ihre Haken schlägt und so gut unterhält, machen den Film zu einem absolut runden und gelungenen Kinoerlebnis.

guckte im Cinemaxx 7, Berlin

Herr_Kees * 6.0

100 Bloody Country Hits

Nette Aussie-Splatterkomödie nach dem üblichen Muster, die keinem wehtut - außer denen natürlich, die in der Düngermühle landen. Alleinstellungsmerkmal hier: der herrlich passende australische Oldie-Soundtrack.

war im Metropol 2, Stuttgart

mdbnase * 4.0

Irgendwie nervig

Da hatte ich mich auf einen trashigen Fun-Splatter-Streifen eingestellt und dann das! Debil is das, was einem hier geboten wird ja schon. Gut, die Idee, Menschen zu irgendwas zu verarbeiten, ist nicht neu, soll aber hier auf lustige und ökologische Art neu verpackt werden. So recht will das aber nicht gelingen.

Gleich vorweg soll aber gesagt werden, dass einige Gags wirklich gut sitzen und das relativ wenige, aber gut gemachte Gesplatter gefällt (blutige Hemden & Gesichter sind nun mal kein Splatter). Nervig dagegen sämtliche Protagonisten, die ständig nervös oder auf LSD sind. Da werden Taktiken aufgefahren, bei denen man sich als Zuschauer echt an den Kopf fasst und sich noch fragt, warum der andere darauf einsteigt oder das nicht blickt. Gleiches gilt für die persönlichen Verhältnisse untereinander. Mir war das meist einfach etwas zu naiv, debil und schlussendlich zu überreizend.

guckte im Metropol 2, Stuttgart

Michaela * 10.0

We’ll fertilize ya !

DAS war mein diesjähriges Highlight - von Anfang an skurril, schwarzer Humor, blutig und dazu Country Music. Drei Touris, ein Pärchen nebst Bruder, möchte zu einem Musikfestival fahren, das Auto bleibt liegen und der liebenswert naive Countryboy Reg nimmt sie in seinem Truck mit - die Jungs hinten zusammen mit Säcken voller Dünger, überfahrener Tiere und sonstigem Roadkill. Es beginnt eine abgefahrene Komödie und man kommt aus dem Lachen nicht mehr heraus. Vielleicht ist dieser Film manchen zu albern, aber wir hatten Spaß. John "Wolf Creek Mick Taylor" Jarrat hat einen kleinen Auftritt als Motorradpolizist.

Sitzenbleiben lohnt sich beim Abspann !

war im Cinema, München

Heidi * 6.5

Smashing Pumpkins

Die Beschreibung des Films versprach spannend zu werden und der Film beginnt mit eingestreuten Gags und viiiiiiel Countrymusik / Werbejingle.
Mit Reg, ein Hillbilly, wie er im Buche steht, könnte man Mitleid haben, wie er versucht seine Sozialkompetenz unter Beweis zu stellen und dadurch jede Menge Situationskomik hervorruft, die in Verbindung mit den Aktionen der anderen Protagonisten, wie zum Beispiel den 3 Besuchern eines Musikfestivals, die Reg als Mitfahrgelegenheit einer Autopanne nutzen, zu echten Lachern führen. Leider krankt der Film an einigen zu langen Dialogen, die den Film unnötig in die Länge ziehen.

goutierte im Cinema, München

Janina Himmen S * 3.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Nicht noch so ein Film...

Habe ich etwas verpasst? Das sollte lustig sein? 100 BLOODY ACRES war der erste Film beim diesjährigen Fantasy Filmfest, bei dem ich fast eingeschlafen wäre. Dass es Stadtkinder auf dem Land nicht leicht haben, wissen wir schon lange, und hier bemüht man sich nicht um Kreativität. Die Gags wollten bei mir nicht zünden, und über lange Strecken herrschte einfach nur Langeweile.

Sorry, ich will mich nicht zu sehr in mein Gemecker hineinsteigern. Aber diese unsympathischen, öden Charaktere... da haben wir das streitende Pärchen und den Kumpel auf Drogen. Einfach nur, weil Drogentrips in solchen Filmen ja immer wieder lustig sind. Hihi. Schicken wir ihn doch in ein Märchenland, da kann er dann lustig herumtorkeln und Sachen machen, die Menschen unter Drogen halt so machen. Aber weil das absolut nichts mit der Handlung zu tun hat, wird er nach seinem Ausflug einfach wieder eingefangen!
Die beiden Rednecks waren mir auch zu blass. Nicht einmal denjenigen der beiden, der anscheinend der Sympathieträger sein sollte, fand ich spannend.

Was als Komödie nicht funktioniert, hätte vielleicht noch durch kreative Splattereinlagen punkten können, aber auch hier muss ich sagen: Alles schon dagewesen... in besserer Form. Was übrig bleibt sind nur ein paar nette Ansätze. Kein Film, den man gesehen haben muss.

Erstveröffentlichung

verweste im Metropolis 8, Frankfurt

D.S. * 5.0

We’ll fertilize ya

Irgendwie ganz okaye Splatterkomödie, in der leider viel zu wenig gesplattert wird und es auch gar nicht sooo viel zu lachen gibt. Sowieso hat man das Gefühl, dass hier bei weitem nicht genug aus dem Storypotential herausgeholt wurde.

Kommt schon, einen solchen Film schaut man sich ja nicht unbedingt an, weil man an ausführlichen Auseinandersetzungen zweier Hillbilly-Brüder über die Entscheidungskompetenz im gemeinsamen Kleinunternehmen oder die generelle Hierarchie zwischen den beiden interessiert ist. Sondern, weil sie ihr Düngemittel mit menschlichen Ingredienzen aufpeppen. Darüber wird in 100 BLOODY ACRES jedoch vornehmlich geredet - und nur viel zu selten entsprechend gehandelt.

Klar, ein bisschen nette Situationskomik gibt es immer mal wieder zu beobachten, nach der unterhaltsamen Anfangsviertelstunde allerdings kommt auch diese zu selten zum Zuge. Und wenn, dann zu selten in wirklich origineller Weise. Auch erscheint das Bruderpaar lange nicht skurril genug; die Teenies bleiben, vielleicht mit Ausnahme der weiblichen Figur, ohnehin völlig blass.

Somit verbleiben ein erfrischender Soundtrack und ein paar sitzende humorvolle Momente, ein klein wenig nahrhafter Splatter - und sonst vor allen Dingen more of the same, more of the same. Das langweilt zwar nicht unbedingt sehr, gibt einem aber auch nicht gerade eine besonders aufregende Zeit.

Insgesamt absoluter Durchschnitt, 5 Punkte.

goutierte im Metropolis 8, Frankfurt

46 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

100 Bloody Acres
  • Score [BETA]: 69
  • f3a.net: 6.6/10 46
  • IMDb: 6.0/10
  • Rotten Tomatoes: 88%
  • Metacritic: 63/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-05 14:51

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