s After (2012) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews After

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Reviewer

meiklsan S * 7.5

Dieser Review enthält SPOILER!

AFTER: und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt

Dann will ich den Review Reigen 2012 mal beginnen.

Es handelt sich bei AFTER zwar ganz klar um eine kleine Independent Produktion, aber für mein Verständnis haben die Macher trotzdem das OPTIMALE aus Ihrem Drehbuch herausgeholt. Und hier gibt es schon den ersten Bonus Punkt, nämlich für das ausgefuchste klug durchdachte Drehbuch. Dieser Film ist bestens geeignet für alle Geeks, die es lieben, sich durch einen wirklich überraschenden Film hindurchzurätseln, Zeit- und Gedankensprünge lieben, sich gerne von Ungewissheiten verführen lassen, sich gerne von einem Plot Twist zum nächsten katapultieren lassen, um am Ende doch mit einem glücklich sentimentalen AHA Gefühl den Kinosaal zu verlassen und später noch ein wenig über das gerade Gesehene diskutieren werden.
Das ist fast schon Popocorn Kino im Bauch, Independent Style vor Augen und etwas Mulholland Drive im Kopf!

Doch fangen wir von vorne an:

Wie schon im Festival Guide beschrieben, kommen sich zwei Personen, eine Frau und ein Mann, in einem sonst nicht besetzten Bus näher, als dieser überraschend crashed (Sorry Spoiler, aber gewollt).
Das ist quasi die Ouvertüre und der erste Plot Twist zu diesem Film. Danach fade to Black.
Die nächsten Minuten gleichen quasi optisch einem "28 Days Later", in dem die Protagonistin völlig verstört, eine völlig Menschen verlassene Umgebung durchstreicht, auf der Suche nach Klarheit.

ABER: Sie findet nach hinreichendem Umhergeirre ihre Busbekanntschaft wieder. Und ab sofort sind Beide ein verschworenes Pärchen, dass sich der sonderbaren Situation annimmt und versucht diese zu entschlüsseln.
Eigentlich darf ich ab diesem Zeitpunkt schon gar nichts mehr verraten, denn alles was ab jetzt kommt, ist ein wundervolles Rätselspiel, dass sich langsam und mysteriös bis zum Ende hin genußvoll zu einem tränenreichen Finale hin entwickelt.
Nur soviel sei verraten: Es gibt eine dunkle Gewitterwolke über dem Städtchen Pearl, die sich immer enger um unsere beiden Protagonisten zusammenzieht und die ein ganz besonderes Geheimnis in sich birgt.
Wir fühlen uns bei dem Innenleben dieser Wolke sehr stark erinnert an den Opener vom letzten Jahr "Don’t Be Afraid of the Dark" oder "Pan’s Labyrinth".
Ja, es gibt sogar ein super gruseliges 'shocking well designed' Monster in Ketten, dass nur ein Ziel hat: Unsere Protagonisten aufzufressen!

Round about kann ich diese kleine unerwartete Filmüberraschung wirklich nur empfehlen, denn sie leistet mehr als man jemals von Artwork oder Inhalt her erwartet hätte, bietet eine ausgeklügelte Story, hat kaum Längen, schockiert, gruselt, lässt vor Spannung sogar die Nägel kauen und löst sich am Ende in einem fast taschentuchnötigen, aber allerseits nicht unerwartetem Happy End auf (Sorry Spoiler, aber gewollt!).

Übrigens: Bitte bis nach dem Abspann sitzen bleiben!

P.S.: Es handelt sich bei AFTER eigentlich um einen Liebesfilm!

Smotti * 4.5

wie Sences, nur sinnlos

Tolle Story und eigentlich ganz guter Film, nur mit den schlechten Dialogen und unglaublichen Logikfehlern hat er mich doch ziemlich angenervt.
Leider, denn die Geschichte ist SilentHill-mässig, wie gesagt recht spannend und auch gut inszeniert.

staunte im Cinemaxx 8, Hamburg

MrHenke * 2.0

...besser sind:

Aftertaste
After Dark
After Eight
After tomorrow
Afterpain
Aftermath

...und in der Fresh Blood Sektion bucht man auf dem FFF auch gerne Filme der "frischen" Erstlingslangwerke von Regisseuren. Persönlich kann ich auf keinen Totalausfall in den letzten Jahren, seit es diesen Wettbewerb gibt, zurückblicken.

AFTER markiert somit leider einen Meilensteins des ärgerlichen Filmerlebnisses!

- Wenig überzeugende, recht unmotivierte Schauspieler
- eine grottig animierte Computerkreatur
- ein uninspirierter, dem geneigtem Filmfan sich ruckzuck erschliessender Plot.
Letzterer Punkt schafft es dann auch nicht mit der ein oder anderen eingewobenen Wendung irgendeine Art von Spannung aufzubauen, bzw. überraschend zu wirken.
Das Einzigste, was einen davon abhält diesem Enttäuschtausdemkinogehen-Gefühl nachzugeben, kann man nur des kleinen Aufkeimens von Hoffnung auf !irgendetwas! zuschreiben, denn alleine auf dem heimeligen Sofa vor dem Fernseher hätte der Druck auf die Stoptaste nach ca. 30 Minuten stattgefunden.

Zusammenfassend:
Als Liebesfilm zu lieblos.
Als Mysteriefilm zu uninspiriert.
Als Gruselfilm lachhaft.
...ähm ja...das wars...

Zwei Sterne von mir für die knapp über dem Fernsehniveau liegend Gesamtoptik.

war im Cinemaxx 8, Hamburg

Michaela S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Stephen King trifft auf Flatliners

Die Grundidee des Films war gar nicht mal schlecht - zwei Passagiere überleben ein Busunglück und befinden sich scheinbar allein auf dieser Welt. Einigermaßen spannend wird der Plot aufgerollt, wobei ich mich hier teilweise an Langoliers und vom Thema her ähnlich auch an Flatliners erinnert gefühlt habe. Frei nach dem Motto: kann man sterben, also loslassen, wenn noch offene Dinge zu klären sind? Punktabzug gibt’s für die Hauptdarstellerin, die nur einen einzigen Gesichtsausdruck hat, nämlich "ohwieichmichfürchte", den schrecklichen Soundtrack, und dass der Film irgendwie nicht zum Schluß gekommen ist.

glotzte im Cinema, München

Heidi * 7.0

Altes Thema neu aufgerollt

Ein Mann und eine Frau treffen sich im Bus, kommen sich näher und dann Schnitt. Ana, die mit Freddy in dem Bus saß, erwacht in ihrem Bett, steht auf und fährt zur Arbeit. Erst dort stellt sie fest, dass kein anderer Mensch im Krankenhaus ist, auf der Straße ist niemand, sie ist allein. Zum Glück findet sie den Comic-Zeichner Freddy und beide machen sich auf die Suche nach einer Erklärung für die Situation. Rollen sind eindeutig verteilt. Ana ist anfangs ängstlich und gelähmt. Freddy will proaktiv ihre Situation prüfen und nach Lösungen suchen.

Die Stimmung erinnert an Stephen Kings Langoliers: dunkle Wolken, Telefone und Funkgeräte funktionieren nicht, ein Gefühl von absoluter Leere. Allerdings wundert man sich, dass das Auto noch fährt und es gibt zwischendrin "Lichtblicke". Die Story klingt interessant. Es wurde versucht, immer kleine Hinweise zur Lösung des Geheimnisses zu legen. Leider gelingt es nicht, bis zum Ende das Geheimnis zu halten und der Zuschauer weiß früh, was passiert ist.

Aber wenn man den Film einfach nur und insbesondere die wenigen Schockmomente genießt, ohne auf Logik zu achten, wird man super gut unterhalten.

staunte im Cinema, München

Lord_Haelmchen S * 3.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Just the Two of Us

Was bitte ist das denn für ein fataler Konstruktionsfehler gewesen? Schon nach fünf Minuten ist klar, wo der Hase in diesem Mystery-Streifen hinläuft. Man hofft den restlichen Film lang inständig, dass der Hase bitte bitte zumindest noch einen unerwarteten Haken schlägt, aber nein, er rennt einfach dem glasklaren Ende entgegen...und das nur, weil meiner Meinung nach dieser unverzeihliche Fauxpax begangen wurde, unser Duo im Intro zu zeigen, als sie sich im Bus kennenlernen, bevor dieser crasht. Ohne diese Einführung wäre das folgende Szenario in einer menschenleeren Stadt, in der nur noch die beiden umher wandeln und von einer immer näher kommenden dunklen Wolke bedroht werden, Spannung pur gewesen mit einem ansehnlichen Monster und ein paar netten Story-Ideen.

Highlight: schöner Mystery-Look

Fazit: völlig verpuffte Story wegen eines idiotischen Intros

goutierte im Cinecitta', Nürnberg

D.S. * 3.5

Ersoffen in der Nebelsuppe

war im Metropolis 9, Frankfurt

36 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

After
  • Score [BETA]: 63
  • f3a.net: 5.2/10 36
  • IMDb: 7.3/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-05-26 13:56

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