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Review The Autopsy of Jane Doe

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Open up your Heart
von D.S.

Viel gibt es den bisherigen Reviews nicht hinzuzufügen: JANE DOE ist eine sichere Bank für Liebhaber guten Grusels, die zwar stilistisch keine neuen Wege geht, aber immerhin mal eine etwas weniger verbrauchte Route einschlägt – und dabei souverän eine nagelbeißend dichte Atmosphäre aufbaut.

Was zunächst ein gehöriges Maß an Rätselraten in den Vordergrund stellt – wer ist die hübsche Frau auf dem Seziertisch, wie ist sie ums Leben gekommen, was finden sich bloß für wunderliche Dinge in ihrem kalten Körper –, wird mit fortschreitender Laufzeit mehr und mehr zu einem reinrassigen, adrenalingeladenen Horrorszenario. Bei dem es mit einigen Jump Scares ordentlich rumst, bei dem insgesamt aber mehr Wert auf angespanntes Schaudern gelegt wird, das durch schemenhafte Erscheinungen, dumpf polternde Geräusche und den schieren Creep-Faktor eines abgeschlossenen Kellergewölbes voller Leichen in einer finsteren Sturmnacht ausgelöst wird.

Zwar ist dem Genrefan nach sehr kurzer Zeit klar, wohin die Reise wohl gehen wird, aber das mindert den Gruselfaktor erstaunlicherweise kaum. Schwerer ins Gewicht fällt da schon, dass JANE DOE im letzten Drittel zunehmend auf Schock-Taktiken der aktuell gängigen Teenie-Horrorfilme zurückgreift. Vor allem aber, dass die Auflösung dann doch ausnehmend profan ausfällt – und diverse Fragen offenbleiben. Um sie nicht Logiklücken zu nennen.

Insgesamt aber dennoch die erwähnt sichere Bank, gut gespielt und inszeniert, für Freunde wohlig beklemmender Spukgeschichten Pflichtprogramm. 7/10

war im Cinestar, Frankfurt

57 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Autopsy of Jane Doe
  • Score [BETA]: 74
  • f3a.net: 7.8/10 57
  • IMDb: 6.8/10
  • Rotten Tomatoes: 86%
  • Metacritic: 65/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-12 01:30

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