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Review The Autopsy of Jane Doe

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Wohliger Grusel mit tollen Darstellern
von ArthurA

Das englischsprachige Debüt des norwegischen Regisseurs André Øvredal, dessen Mockumentary Trollhunter vor einigen Jahren bei den Fantasy Filmfest Nights lief, erreicht das Fantasy Filmfest mit vielen Vorschusslorbeeren von diversen Festivals. Diese sind weitgehend gerechtfertigt. The Autopsy of Jane Doe ist nicht so gruselig, wie er sein möchte oder wie er von diversen Rezensionen angepriesen wird, doch er baut bedächtig eine unheimliche Atmosphäre auf und sorgt im letzten Drittel durchgehend für wohlige Gänsehaut. Geschickt lässt Øvredal seine Protagonisten mit jeder neuen Stufe der Autopsie tiefer in das Geheimnis der Leiche vordringen. Auch wenn die meisten Zuschauer die große Enthüllung noch vor den Hauptcharakteren erahnen können werden, ist es ein erfrischender Ansatz im angestaubten Genre.

Die Filmmusik von Danny Bensi und Saunder Jurriaans hilft dabei, die Spannungsschraube anzuziehen. Großes Lob gebührt auch den beiden Hauptdarstellern, die als Vater und Sohn sehr glaubwürdig sind. Gerade Brian Cox hat man schon länger nicht mehr so gut gesehen. Er bringt Würde, Trauer und augenzwinkernden Humor in die Rolle mit. Die Spannung funktioniert in einem Horrorfilm bekanntlich immer nur zu dem Maß, in dem wir mit den Figuren mitfiebern.

Erstveröffentlichung

saß im Residenz, Köln

57 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Autopsy of Jane Doe
  • Score [BETA]: 74
  • f3a.net: 7.8/10 57
  • IMDb: 6.8/10
  • Rotten Tomatoes: 86%
  • Metacritic: 65/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-12 03:00

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