s Awake (2007) Review - Fantasy FilmFest Mobil
Menü

Reviews Awake

Finden

Reviewer

Tweek S * 5.5

Dieser Review enthält SPOILER!
Kurz belichtet:
Ein leicht verdauliches Drama, das im späteren Verlauf dosiert Thriller- und Mystery-Elemente einfügt. Solide inszeniert, in seinen Wendungen nicht sonderlich originell, aber zumindest der Handlung entsprechend stimmig. Lena Olin ist gut wie immer, Schnuckelchen Jessica Alba nimmt man die gewissenlose Schlampe nicht so richtig ab, "Ich war mal Darth Vader"-Hayden Christensen bleibt als zentrale Figur blaß wie gewohnt, während Terrence Howard unter der unentschlossenen Charakterisierung seiner Figur leidet (erst cooles Mastermind hinter dem Mordkomplott, dann plötzlich labil und reumütig).
Fazit: Kann man sich ansehen, wenn nichts besseres läuft, dürfte aber auch ein heißer Kandidat fürs Montagskino im ZDF sein.

Bobshock * 6.0

Nicht sooo schlecht

Dieser ungewöhnliche OP-Thriller hat mir trotz einiger Schwächen gut gefallen. Kamera und Musik sind exzellent und geben dem Film zusammen mit den Topdarstellern die nötige Hollywood-Klasse, um kurzweilige Unterhaltung zu garantieren. Die fiesen OP-Szenen bieten sogar etwas schmerzhaften Gore, bleiben aber auch für die (weibliche) Begleitung erträglich und sorgen für wohliges Schaudern zwischendurch. Also, wer sich mit Filmen wie "Premonition" oder "Flatliners" wohl fühlt, wird auch mit "Awake" spannend unterhalten. Und selbst Mainstreamverächter müssen zugeben: Jessica Alba und Hayden Christensen sind ein glaubwürdiges Hochglanz-Liebespaar.

FFFler * 7.5

Unterhaltsamer und spannender Mysterystreifen

Bei einem Film mit Jessica Alba und Hayden Christensen in der Hauptrolle war ich eigentlich eher auf einen typischen Horrorthrillereinheitsbrei gefasst, anstatt auf einen weitestgehend überzeugenden Mysterythriller. Die Geschichte gefällt eigentlich schon von der ersten Minute, ist durchweg spannend in Szene gesetzt und auch die namhafte Darstellerriege weiß zu gefallen ... ja, sogar Christensen geht mal nicht wie sonst auf den Wecker und passt in seine Rolle. Schön auch dass das Ganze zudem nicht unnötig in die Länge gezogen wird, sondern der Drehbuchautor und Regisseur das Ganze nach schon 84 Min beendet in denen sich der Zuschauer dank der interessanten und spannenden Geschichte gut unterhalten fühlt.

Christian * 3.5

Die Kraft der zwei Herzen!

Bei der Handlung sind alle im Boot, nehme ich an. Jessica Alba ist höchst erotisch, Hayden Christensen ist gutaussehend. Der Rest nicht so sehr der Rede wert.

Die Ausgangslage wird stimmig erzählt. Das Grundthema interessant. Aber irgendwie schafft es der Regisseur, die Auflösung der Geschichte relativ spannungsarm zu erzählen. Dabei erweist sich der Kunstgriff als Fehlgriff. Haydens Figur erlebt die Operation zwar bewegungslos im Wachzustand, aber sein "Umherwandeln" als quasi Geist nimmt permanent die ganze Spannung raus.

Nüchtern betrachtet kein schlechter Film, aber doch ganz schön verschenkt. Mittelmäßiges Hollywood-Kino.

glotzte im Cinemaxx 3, Hamburg

tatabanya * 4.0

wach? nee!

Schon wieder ein "ohjemineh". Was haben sich die Amis dabei gedacht? Hochkarätig besetzt. Und Hayden Christensen ausnahmsweise mal überzeugend. Doch die Story krankt an allen Ecken und Enden. Der Twist ist zwar noch irgendwie ok, und alles ist hochglänzend amerikanisch produziert - aber was die Story nicht zu bringen vermag, können Regisseur und Darsteller nicht retten. Kein Ahnung, wo das Problem ursprünglich war (das Script?), ich finde den Film unglaubwürdig. Und zu guter letzt auch noch kitschig. Da passt für mich nix zusammen. Auch wenn sich das kryptisch anhört, will ich nicht spoilern. Das Fazit bleibt: nein danke.

glotzte im Cinemaxx 7, Berlin

Lovecraft * 6.0

Mutter, wie kommt das Blut hierher?

Aufgrund der teils sehr schwachen Kritiken bin ich ohne große Erwartung in diese Hollywood-Produktion gegangen und siehe da, es hat sich doch gelohnt!

"Awake" ist ein kleiner aber feiner Thriller, der durchweg zu unterhalten wußte. Etwas weniger Hochglanz-Mainstream bei der Story sowie bessere Hauptdarsteller, und es hätte ein richtig guter Film werden können. Jessica Alba sieht ihrer Rolle angemessen abwechselnd lieb und besorgt, dabei immer süß aus, und Mr. Christensen, ähm, er ist anwesend (und dürfte ein guter Kandidat für die nächsten Razzies sein). Beide werden von Lena Olin als gestrenger Mutter restlos an die Wand gespielt, bravo!

Blut fließt zwar wenig, die OP-Szenen (Nip/Tuck ist da heftiger!) sorgten allerdings für mehrfaches schmerzerfülltes Aufstöhnen im halbvollen Rund....

war im Cinemaxx 6, Berlin

ritch * 4.5

Vorhersehbar

Die Idee, den Zuschauer in die Lage eines Patienten zu versetzen, der unfreiwillig miterlebt, wie eine äußerst schwierige und schmerzvolle Operation an ihm durchgeführt wird, wurde tatsächlich gut umgesetzt. Aber das reicht natürlich nicht für die Länge eines Spielfilms.

Leider wird bereits im Programmheft zu viel verraten und den Rest der Geschichte kann man sich schnell zusammenreimen. Daher kam, zumindest bei mir, keine rechte Spannung mehr auf. Insgesamt wirkte der Film zu typisch amerikanisch-bieder auf mich, um mein Interesse zu wecken.

Wer anspruchslose Mystery-Unterhaltung mag, kann es ja mal versuchen.

staunte im Cinedom 9, Köln

kinokoller * 6.0

anästhetisch

Die Story gibt eigentlich nicht genug her für einen abendfüllenden Spielfilm, die hochglänzende Inszenierung weiß den Stoff jedoch gut umzusetzen. Sowohl die musikalische Untermalung, als auch die Visualisierung des 'schlafwandelnden' Hayden Christensen (der sich von Rolle zu Rolle mausert) haben dabei besonders gefallen. Ein Twist weniger hätte dem Film gleichwohl besser gestanden..

war im Cinedom 9, Köln

Frank * 6.5

Wach auf, Hollywood!

Mit Hayden Christensen als Clay, Jessica Alba in der Rolle seiner Freundin Sam, dem Arzt Jack (Terence Howard) und Lena Olin, die seine Mutter spielt, wurden für "Awake" hochbezahlte Stars unter Vertrag genommen.
Das großzügige Budget merkt man auch am insgesamt durchweg professionellen Handwerk: hervorragende Kamera, gute Beleuchtung, klasse Set Design. Glasklare Bilder in Hochglanzoptik, die dem Zuschauer gleich signalisieren: Die Welt, in der "Awake" spielt, ist wohlhabend und moralisch einwandfrei.

Clay ist ein angesehener und einflussreicher junger Businessman mit militärischen Auszeichnungen. Er verfügt über Millionenetats und nimmt Einfluss auf tausende von Arbeitsplätzen. Seit dem Tod seines Vaters ist seine Mutter die ihm am nächsten stehende Angehörige. Er lebt mit ihr zusammen, doch seine Liebe zu Sam verheimlicht er ihr.
Ein schwerwiegender Herzfehler zwingt ihn zu einer Herztransplantation, die ein befreundeter Chirurg, sein Freund Jack, für ihn durchführen soll. Seine Mutter ist dagegen. Sie will sein Leben nicht in die Hände eines zweitklassigen Arztes geben...

Ein stranges Gefühl überkommt den Zuschauer erstmals, wenn die eigentliche Filmhandlung mit den Vorbereitungen im OP- Raum ihren Anfang nimmt. Clay liegt bereits auf dem OP-Tisch, als es zu einer kurzen Verunsicherung für alle kommt...
Super inszeniert ist auch die folgende Anästhesiesequenz, die den Eingriff vorbereitet und den Patienten narkotisieren soll. Wir werden in Clays geistige Welt versetzt und seinen Gedanken nahe gebracht, als klar wird, dass die Narkose nicht genug wirkt. Was er nun tut, um sich abzulenken und hier in Bildern und Gedanken geschildert wird, werde ich natürlich nicht verraten, ebenso wenig wie die Vorgänge im OP- Raum...

Was bringt "Awake" denn nun?

Er zeigt uns, wie groß die Liebe einer Mutter zu ihrem Sohn sein kann. "Awake" ruft uns auch ins Gedächtnis, dass es meistens die qualvollsten Momente sind, in denen wir uns an die Dinge erinnern, die uns am meisten bedeuten. Und er ist ein wenig schaurig.
Wo er aber, insbesondere nach einer entscheidenden Storyentwicklung, sein Potenzial verschenkt hat, ist der Punkt Spannung. Nachdem dem Zuschauer der weitere, prinzipielle Verlauf der Handlung durch eine Schlüsselsequenz klar wird, fällt "Awake" spannungsmäßig in sich zusammen und kann diese bis zu seiner Auflösung nicht wieder aufbauen.
Mir fehlte dem Film ab diesem Punkt eine Art mystisch-spirituelle Komponente, die Clays neuem Bewusstseinszustand gerecht wird. Stattdessen interessiert sich "Awake" von nun an mehr für die Sachlage als für die subjektive, halbspirituelle Erfahrung Clays.

Fazit

Awake ist keine Erleuchtung oder Offenbarung, glänzt aber durch eine fantastische Drehbuchidee, deren Potenzial leider nicht genügend genutzt wurde. Das typisch amerikanische Ende ist gerade noch zu verschmerzen.

29 Bewertungen auf f3a.net

Zurück

Bewertungen

Awake
  • Score [BETA]: 61
  • f3a.net: 5.7/10 29
  • IMDb: 6.5/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-10-21 03:28

Archiv Suche


oder ?