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Review Backtrack

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Dieser Review enthält SPOILER!

Nichts Neues in Geisterhausen
von Leimbacher-Mario

Ich mag klassische Geisterfilme, oft recht atmosphärisch & gut aufgebaut, meist recht gruselig. "Backtrack", prominent besetzt mit Adrian Brody & Sam Neill, ist aber alles andere als eine Highnote im Genre. Eher ein mehr schlechter als rechter Aufguss bekannter Ideen & Muster, von Sixth Sense bis The Awakening. Solide runtergespult von allen Beteiligten, aber leider trotzdem nicht mehr als ein nice watch für einen verregneten Sonntag.

Es geht um einen Psychologen, der auf einmal feststellt, dass seine Patienten tot sind & diese auf ein Geheimnis aus seiner Vergangenheit aus sind. Und das Ganze hat auch noch irgendetwas mit dem Tod seiner Tochter zu tun... Viele Rätsel, ein paar Haken, die der Film schlägt, aber leider alles andere als fesselnd, überraschend oder wirklich spannend. Das mit den toten Menschen ist übrigens nur bedingt ein Spoiler, da der Film damit schon erfreulich früh aufräumt & nicht meint, diese Idee wäre es wert, sich darauf auszuruhen. Eher wie bei einem Krimi geht es um ein dunkles Geheimnis aus der Jugend, die Geister sind nicht unbedingt böse oder bedrohlich. Was sie aber nicht daran hindert, in regelmäßigen Abständen gegen Scheiben zu hauen oder ins Licht zu springen, natürlich untermalt mit einem lauten Knall. Richtig nervig, aber immerhin wurde so das Einschlafen verhindert. Kein Film eines Kinosaals würdig, aber immerhin rund abgeschlossen & gegen Ende konsequent. Aber wie gesagt: same procedure as every Spuk!

Fazit: ich sehe tote Filme... außer ein paar Jump Scares & an den Haaren herbeigezogenen Wendungen nichts gewesen!

verweste im Residenz, Köln

44 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Backtrack
  • Score [BETA]: 60
  • f3a.net: 5.2/10 44
  • IMDb: 6.7/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-04 01:58

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