A Beautiful Day
aka You Were Never Really Here
USA 2017
Regie Lynne Ramsay
Aus dem offiziellen Programm:
Um nicht völlig den Verstand zu verlieren, zieht sich der psychisch verkrüppelte Kriegsveteran Joe (Joaquin Phoenix) immer wieder Plastiktüten über den Kopf, bis er fast erstickt. Zudem lässt er sich von wohlhabenden Kunden anheuern, um deren verschleppte Kinder aus den Fängen von Sexhändlern zu befreien. Wenn er den Kidnappern dabei auch noch anständig wehtun soll, kostet das extra…
Schon wegen der Thematik ist der knallharte Thriller schwer verträglich, zumal WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN-Regisseurin Lynn Ramsay auch vor exzessiven Gewalteruptionen nicht zurückschreckt. Trotzdem entpuppt sich der stylische A BEAUTIFUL DAY mit seinem fiebrig-misstönenden Score von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood als eines der lässigsten Mood-Pieces überhaupt (wer DRIVE mit Ryan Gosling mochte, ist hier definitiv an der richtigen Adresse).
Als abgefuckter Antiheld mit ungepflegtem Bart und vernarbtem Körper wirkt Joaquin Phoenix auf der Leinwand selbst in den ruhigeren Szenen wie eine menschgewordene Naturgewalt. Wem sonst würde man auch abnehmen, sich mit einem einfachen Hammer als Waffe fast mühelos durch ganze Horden bewaffneter Bodyguards zu prügeln?
Beim Filmfest in Cannes gab es dafür den Preis als Bester Schauspieler – eine besondere Ehre auch deshalb weil Festivaljurys ja gemeinhin eher einen Bogen um solche die Extreme auslotende Genrekost machen!
After WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN director Lynne Ramsay follows-up with another celebrated and no less disturbing thriller. Joaquin Phoenix’ performance as merciless Mr. Vengeance earned him Best Actor honors at Cannes.
Schon wegen der Thematik ist der knallharte Thriller schwer verträglich, zumal WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN-Regisseurin Lynn Ramsay auch vor exzessiven Gewalteruptionen nicht zurückschreckt. Trotzdem entpuppt sich der stylische A BEAUTIFUL DAY mit seinem fiebrig-misstönenden Score von Radiohead-Gitarrist Jonny Greenwood als eines der lässigsten Mood-Pieces überhaupt (wer DRIVE mit Ryan Gosling mochte, ist hier definitiv an der richtigen Adresse).
Als abgefuckter Antiheld mit ungepflegtem Bart und vernarbtem Körper wirkt Joaquin Phoenix auf der Leinwand selbst in den ruhigeren Szenen wie eine menschgewordene Naturgewalt. Wem sonst würde man auch abnehmen, sich mit einem einfachen Hammer als Waffe fast mühelos durch ganze Horden bewaffneter Bodyguards zu prügeln?
Beim Filmfest in Cannes gab es dafür den Preis als Bester Schauspieler – eine besondere Ehre auch deshalb weil Festivaljurys ja gemeinhin eher einen Bogen um solche die Extreme auslotende Genrekost machen!
After WE NEED TO TALK ABOUT KEVIN director Lynne Ramsay follows-up with another celebrated and no less disturbing thriller. Joaquin Phoenix’ performance as merciless Mr. Vengeance earned him Best Actor honors at Cannes.
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Filminfos
Fantasy FilmFest White Nights 2018
- Regie
- Lynne Ramsay
- Drehbuch
- Lynne Ramsay
- Produzent
- Rosa Attab
- Pascal Caucheteux
- James Wilson
- Darsteller
- John Doman
- Alex Manette
- Alessandro Nivola
- Joaquin Phoenix
- Judith Roberts
- Ekaterina Samsonov
- Land
- USA
- Laufzeit
- ca. 95 Minuten
- Version
- englische OmdU
- Verleih
- Constantin Film
- Vorlage
- Jonathan Ames
- Genre
- Drama
- Mystery
- Thriller
- FFF-Tags
- cool music
- stylish
- violence
- Kinostart in Deutschland (nicht FFF)
- 26.04.2018
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Bewertungen
A Beautiful Day
- Score [BETA]: 81
- f3a.net: 7.4/10 36
- IMDb: 7.4/10
- Rotten Tomatoes: 86%
- Metacritic: 88/100