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Reviews Beyond Re-Animator

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Reviewer

Tetsuo * 4.0

>>Dr. Herbert West<<

So, jetzt habe ich also gestern nacht den dritten Teil der Re-Animator Serie gesehen und ich muss sagen: "Mmmmh".
Er ist durchaus unterhaltsam und hat teilweise auch den Humor des ersten Teils (über den zweiten spreche ich nicht, weil der einfach schrottig war). Aber so richtig wollte der Funke einfach nicht überspringen.
Brian Yuzna kann sich nicht entscheiden, ob er ekeln, gruseln oder albern sein soll. Der Film hat einfach keine Linie. Man hat also das Gefühl, dass sich fünf verschiedene Leute Gags und Szenen überlegt haben, die dann in die fertige Story (wenn man das überhaupt so nennen darf) eingefügt wurden. Es wirkt einfach alles etwas aneinander gereit, ohne dass es wirklich mal zu einem Höhepunkt kommt, weil es zu viele gibt oder gar keinen.
Der Anfang ist wirklich vielversprechend, aber sobald es in den Knast geht (wo sich der Rest des Films abspielt), kickt es einfach nicht mehr.
Irgendwie fehlt es mir an allen Ecken und Enden. Es ist halt einfach nicht rund.

Fazit:
Ganz unterhaltsam, aber etwas lieblos aufgetischt!

verweste im Cinema, München

Felix Schweiger * 7.0

And he gave him LIFE

Herbert West hat das letzte Massaker überlebt und landet im Knast. Dort fristet er ein ärmliches Dasein, bis ein neuer Gefängnisdoktor kommt, der um Herberts Genie weiß und mit ihm arbeiten will. Und wer hätte es gedacht, das Massaker nimmt seinen Lauf.
Leider ist Brian Yuzna immer noch kein Regisseur, Timing und Erzählweise könnten einen Doktor gebrauchen. Die gute Nachricht: daß Jeffrey Combs nichts von seiner Faszination verloren hat, und wenn es mal splattert, dann richtig.
Fazit: Mad-Scientist Splatter der alten Schule, oberer Duchschnitt dank Jeffrey Combs.

saß im Cinema, München

Kloris Mandoris * 7.0

Dieses Gesicht...

...von Dr. West vergisst man einfach nicht.... eigentlich ganz nett.... so melancholisch... und doch hat der Kerl so ziemlich die größte Macke zwischen hier und Amityville.

Der Film ist ganz unterhaltsam, obwohl dem Film irgenwie die Linie fehlt. Der Film wirkt zusammengeschnipselt, als wenn mehrere Bäcker versucht haben, den Kuchen zu verderben. Zum Glück ist es nicht ganz gelungen. Der Film hat doch ein paar nette Einfälle und splattern tut’s auch.

Deshalb 7 Sterne... für sein Geld hat man was bekommen.

goutierte im Metropol, Stuttgart

Herr_Kees * 7.0

Hinter Gittern

Ja, Herbert West ist zurück und er hat auch Fortschritte gemacht, allerdings leider nur in der Forschung, nicht im Film. BEYOND RE-ANIMATOR erreicht maximal das Niveau des Sequels BRIDE OF RE-ANIMATOR, bleibt aber weit hinter der Frische und dem Einfallsreichtum des Originals zurück. Die Gefängnislocation hätte bestimmt noch etwas mehr Potenzial geboten (siehe auch Renny Harlins PRISON), aber es gibt ein paar nette Ideen, ein paar hübsche Splattereffekte und natürlich Jeffrey Combs. Und wer einen süßen Pimmelkampf sehen will, bleibt bis zum Abspann.

war im Metropol, Stuttgart

D.S. * 6.5

Back to the Roots.

Ehrlich gesagt, hatte ich spätestens mit FAUST meinen Glauben an Brian Yuzna weitestgehend verloren. Von der Machart her blieben seine Filme trashig wie eh und je, nahmen sich dabei aber zunehmend ernster; boten komplexere Stories, blieben aber genauso spannungsarm und teils unbeholfen inszeniert - was statt hirnlosen Partyspaßes wachsende Langeweile angesichts vor sich hin humpelnder Drehbuch-Desaster bedeutete. Der Spaß war weg.

Nun kehrt er zurück: mit Yuznas Rückkehr zu der Wurzel seines Erfolges. BEYOND RE-ANIMATOR ist die gute alte Trashparty ohne Story, mit Gore, mit netten Jokes, auf die wir viel zu lange warten mußten. Behutsam aktualisiert und mit einigen wenigen, sinnvollen neuen Elementen versehen, geht das Epos um Jeffrey Combs in seiner Paraderolle als Dr. Herbert West in die dritte Runde. Und der Film startet gleich gut durch mit einer Sequenz, die direkt an die Geschehnisse von BRIDE OF RE-ANIMATOR anschließt: Eine von Wests reanimierten Kreaturen tötet eine junge Frau vor den Augen ihres kleinen Bruders. West wird abgeführt - und der Junge absurderweise nicht etwa zu einem Todfeind des irren Doktors, sondern zu einem glühenden Bewunderer seiner Arbeit, wie wir im folgenden feststellen müssen: 13 Jahre später bewirbt er sich um die Stelle des Anstaltsarztes in dem Gefängnis, in dem man West weggesperrt hält (ohne ihn allerdings an der Fortführung, ja Intensivierungn seiner Forschungen hindern zu können).

Es kommt, wie es in einem Yuzna-Film kommen muß: die Dinge geraten außer Kontrolle, es fließt viel Blut, alle attraktiven Frauen (hier allerdings nur zwei) ziehen sich aus, die Situation eskaliert weiter, bis das Gefängnis bald mehr Zombies als Lebende beherbergt. Das ganze ist natürlich, wie erwähnt und wie immer, extra-holprig inszeniert: das Geschehen ist komplett vorhersehbar, die Storywendungen schwanken zwischen klischeehaft und hanebüchen, und im Endeffekt geht es sowieso permanent nur um Rechtfertigungen für das Zeigen von möglichst viel Tits (weniger) and Gore (mehr).

Aber das ganze funktioniert - im Rahmen seiner Möglichkeiten. Jeffrey Combs ist in Hochform, die Special Effects sind es auch (und sind erfrischend handmade noch dazu), das Publikum ist spätestens ab der Hälfte des Films kontinuierlich am Johlen. Sicher, ein wenig mehr Tempo, ein höheres Budget für die Sets und bessere Schauspieler hätten BEYOND RE-ANIMATOR nicht geschadet; und von einem "guten" Film kann man hier nun mal sowieso nicht reden. Aber: von Yuzna zurück, wo er hingehört. Und von good old Fun. Mehr als okay! 6,5 Punkte.

war im Cinemaxx, Berlin

Linus * 7.5

Bester Teil der Reihe

Ich mochte den ersten Teil der Re-Animator-Reihe, und obwohl ich Yuzna ansonsten für eine ziemliche Printe halte, kaufte ich mir eine Karte für "Beyond Re-Animator" und war absolut positiv überrascht. Ich hab mich sogar besser amüsiert als beim Original!

Sicher, dieser Film ist kein Meisterwerk, aber er schafft es geschickt, mit dem eigenen "Mythos" zu spielen. Die Figur des Herbert West ist nach wie vor ein Knüller und trägt den Film über alle logischen Fehler und Längen hinweg.

Splatter gibt es auch jede Menge und da zwar gewohnt trashig. Schade nur, dass Yuzna sich für CGI-FXs entschieden hat, was den Blutspaß leicht mindert.

Nichts besonderes, aber ein lustiger Partystreifen, für den man allerdings ein Herz für Hochglanz-Trash braucht.

goutierte im Cinemaxx, Berlin

Slasher_2004 * 6.0

Es wird... ordentlich...

...gesplattert.

Ja, es gibt hier teils sehr viel Gore zu sehen, und die eine oder andere Szene grenzt schon fast an Genialität.
Wobei der Splatter den eher "lustigen" Film keinesfalls "gruselig" bzw. "grauenhaft" macht. Vielmehr geht das ganze in Richtung "Bad Taste" (natürlich nicht annähernd so gut).
Wie also erwartet.

Teilweise merkt man dem Film an, dass er doch nicht grad mit großem Budget gefilmt wurde.
So wirkt er teilweise etwas lieblos. Die Bilder sind ebenfalls nicht das Prallste.
Bis auf die Anfangssequenz spielt der Film die ganze Zeit in einem Gefängnis.
Gut allerdings, dass der Film sich selbst auch nicht allzu ernst nimmt.

Storytechnisch ganz nett, aber auch nicht viel mehr.
Der Soundtrack ist nicht allzu toll, kann aber auch nicht als schlecht bezeichnet werden.

Die Schauspieler sind insgesamt gesehen recht gut, mal von den Nebenrollen abgesehen, die eher schwach besetzt sind.
Geil sind auch die Schauspieler->innen<-. :D
Sollte man hier mal loben....
Ahh, und die Anfangssequenz, die ist auch genial geworden.

Fazit: Mehr ein Film für zwischendurch, der sicher auch bei Parties Gefallen finden würde.

29 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Beyond Re-Animator
  • f3a.net: 6.6/10 29
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-22 19:33

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