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Reviews Beyond the Limits

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Reviewer

Der_Fluch_der_Pizza * 1.0

Gebrauchsanleitung für diesen Film: Videokassette einlegen und jeweils bis zur nächsten Splatterszene vorspulen. (Der Film ist sowieso auf Video, also kein Grund, sich ihn im Kino anzusehen. Und wenn’s ihn nicht auf Video gibt - auch egal, dann nimmt man halt irgend einen anderen). Auf diese Weise erspart man sich das schwülstige Gelaber, das die Dialoge darstellen soll, und die fürchterliche Hintergrundmusik. Die Handlung ist auch so abgedroschen, dass man sie sich nicht angucken muss.
Kleiner Hinweis für angehende Drehbuchautoren: Ein Film wirkt viel schockierender, wenn man dem Zuschauer Gelegenheit gibt, sich mit den Figuren zu identifizieren und ihnen nicht in der selben Minute, in der sie auftauchen, das Gehirn rauspustet.

saß im City, München

Kloris Mandoris * 2.0

Och nööööö

Könnte mich selber schlagen.... warum habe ich hier nur 8 Euro für einen absoluten Schrottfilm ausgegeben?

Hallo?! Warum wird eigentlich bei jeder brutalen Szene weggeblendet? Ist Ittenbach inzwischen im Prüfungsausschuss der FSK?

Naja... wollen wir den Film mal zerpflücken....

Die Story: Okay, mystisch.... the eternal heart.... den Deibel auf die Erde holen, okay... nett... aber nicht neu.
Das ganze verpackt in zwei Episoden, wobei die erste eigentlich nur dazu da war, möglichst krank eine Gruppe von Gangstern und deren Frauen zu zerstückeln und/oder blutig das Leben zu nehmen. In der zweiten (mittelalterlichen) Episode erfährt man immerhin mal mehr, aber irgendwie interessiert das keinen... eigentlich wartet man nur auf Ittensplatter, aber irgendwie kommt der nicht so richtig... weil, wie bereits erwähnt, meist nur kurz gezeigt wird, was Sache ist... Das ist doch kein Ittenbach...

Schade, Schade... ich werde gerne mal überrascht, auch von einem Filmemacher, aber dann sollte was anderes kommen.

war im Metropol, Stuttgart

MrHenke * 5.0

Abseits...!

Ja, man muss ja Herrn Ittenbach zu Gute halten, dass er eigentlich immer versucht, handwerklich saubere Arbeiten abzuliefern, auch wenn’s hier und da ziemlich holprig in seinen Drehbüchern zugeht, und einem Cineasten augenscheinliche Stümpereien halt schon auffallen. Mhm, nun ja, aber erst einmal egal!
Das ihm die Inszenierung von Kurzgeschichten in bewegten Bildern mit einer kleinen Rahmenhandlung drum herum ganz gut liegen, bewies der Regisseur bereits mit einem früherem Werk: The Burning Moon. Damals erzählte Ittenbach selber als drogenabhängiger junger Mann seiner kleinen Schwester im Film, die fürchterlichsten Gruselgeschichten zum Einschlafen. In BEYOND THE LIMITS ist es ein Friedhofswärter, der einer attraktiven Journalistin zwei Geschichten über Tote, die auf seinem Friedhof begraben sind, erzählt.
Die erste Story spielt in unserer Zeit und enthält ganz klare PULP FICTION Anleihen, allerdings in einer ziemlich extremen Version und vom Plot her, leider wenig originell. Hier spritz das Blut eimerweise, aber mehr gibt’s auch nicht zu sehen. Geklaut, ja fast gedoubelt, kommt auch eine der Hauptfiguren rüber. Ein Killer in Latex und Leder Montur wirkt, wie eine Mischung aus Al Pacino und Robert DeNiro. Zum einen versucht er cool, wie DeNiro in seinen härteren Filmen, rüber zu kommen und mit einer durchgeknallten und kompromisslosen Art, wie Pacino in SCAREFACE, den Zuschauer irgendwie zu erschrecken! Tja, aber die Story gibt einfach nix her...
Die zweite Episode spielt im Mittelalter zur Zeit der Hexenverfolgung und der schrecklichen Inquisition. Hier kommen wir, was die Erzählweise und die Bilder angeht etwas mehr auf unsere Kosten. Gute Kostüme, der Schmutz des Mittelalters, Schwertkämpfe, Liebe und Hass. Bei den Schwertkämpfen wurden die Hausaufgaben sehr ordentlich gemacht, weil die für einen Horrorstreifen dieser Größenordnung gut in Szene gesetzt wurden. Zwischendurch hakt’s dann auch mal wieder nen bisschen, weil manchmal Schnee liegt, aber die meiste Zeit der Episode keiner und einige Akteure stellen sich manchmal ein wenig zu laienhaft an. Im Großen und Ganzen geht diese zweite Episode schon in Ordnung, weil sie gradliniger erzählt wird. Blut spritz auch hier genug!
Olaf Ittenbach’s Festivalbetrag enthält heftige Splattereinlagen und dürfte eingefleischten Fans besser gefallen als LEGION OF THE DEAD, aber im Grunde bleibt beim Zuschauer nichts hängen, was irgendwie bemerkenswert wäre..., wie Eingangs aber bereits erwähnt, hat Ittenbach aber schon einen eigenen Schliff und Stil, was positiv zu bewerten wäre! Man erkennt an seinen Effekten, wie die Bilder eingefangen werden, er ist bemüht!

war im Cinemaxx, Berlin

I3asic S * 8.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Naja Naja

Also ich hab ihn mir gerade auf DVD reingezogen, ich muss sagen, der Film war es echt wert sich ihn anzuschauen, doch eins muss ich auch bemängeln. Die erste Geschichte, mit den Gangstertypen, is ja eigentlich nur dazu da, damit man besser versteht, dass dieses Herz demjenigen, der dahinter her ist, nur Schreckliches erfahren lässt. Was man aber erst zum Schluss des Filmes erkennen kann!!!
Die Szenen sind zwar nicht schlecht gemacht, aber man könnte doch für eine Version ab 18 schon noch mehr zeigen, da hab ich schon bei Filmen ab 16 schon genau so viel Brutalität gesehen, wie z.B. Braveheart oder so !!
Aber um wieder zurückzukommen, die zweite Story aus der Zeit der Inquisation is eigentlich gar nicht schlecht gemacht, doch sollte sie noch mehr über das Herz erzählen, so weiß immer noch keiner, wo dieses Herz eigentlich herkommt, wobei, wenn man mit einem zweiten Teil rechnen darf, zumindest mehr darüber erfahren könnte !!!
Also alles in allem, der Film is schon gut gemacht, doch Story und mehr Brutality gehören noch rein, wobei ich sagen muss, ich hab noch nie einen perfekten Film gesehen, der von allen Kriterien massig aufweisen konnte !!
So, der Film ist es schon wert, gesehen zu werden, aber man darf nicht zu viel erwarten !!! Meine Erwartungen wurden erfüllt, ich hoffe dass im 2. Teil dann mehr aufgedeckt wird !!

MFG I3asic

Pyromir * 4.5

Das tut schon weh!

Wenn Splatter um der Matscherei Willen abgespult wird, die Geschichte eigentlich keine ist, dann wird es traurig.

"Beyond the Limits" markiert meiner Meinung nach den Bodensatz des Genres. Nein, der schlechteste Film aller Zeiten ist es sicherlich nicht, aber was hier geboten wird, beleidigt den halbwegs vernunftbegabten Menschen doch mächtig.

Die Geschichte, erst im Hier und Jetzt behaftet, ist vollkommen unschlüssig, die Charaktere bleiben stehts hohle Schablonen, die Handlung (welche Handlung eigentlich) kommt nicht auf Touren. Klar ist nur, dass es um das Geheimnis eines Herzens geht.

Dann ein Cut, der Sprung ins finstre Mittelalter. Hier ein "guter" junger Mann, dort der "Böse", der mit aller Macht und mit Hilfe einer Menge unfreiwilliger Helfer, welche ihr Leben lassen, versucht, dem Herz sein Geheimnis zu entreißen.

Argh, das war gar nichts. Die wenigen ansehnlichen Effekte vermögen dem Film auch nicht auf die Sprünge zu helfen, und so bleibt mir nichts anderes als allen "Finger weg" zu raten. Das Geld lässt sich auch besser verwenden.

Alanon * 2.0

Beyond the limits

Also wirklich, also wirklich! 'Beyond the limits' ist so sicherlich einer der schlechtesten Filme dieses Genres. Eine völlig durcheinander geratene Story, die als solche nicht zu erkennen ist, eine Kameraführung schlimmer als bei JackAss und Charaktere, deren Profil flach wie ’ne Münze ist. Kurzum: Ittenbach hat so ziemlich alles falsch gemacht, was falsch zu machen war. Am unterhaltsamsten sind wirklich noch die vielen Fehler, die von der Einrichtung der 'Kirche', über das angeblich englische Dorf namens 'Coventry' (ausgerechnet) bis hin zu den Kameraassistenten, die plötzlich im Bild zu sehen sind, so ziemlich alles als falsch und schlecht recherchiert entlarven. Diesen Film muss man nicht gesehen haben, es sei denn, dass nur der pure Anblick mehrerer Liter Blut einen schon in Verzückung geraten lässt. Und das halte ich doch für eher ausgeschlossen...

13 Bewertungen auf f3a.net

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Beyond the Limits
  • f3a.net: 4.5/10 13
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-19 05:17

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