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Review Bichunmoo

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von Frank
Die Swon, Nachfolger von Dschingis Khan, herrschen über die Tyrannei der Chinesen - Unmut macht sich breit. Es bilden sich Widerstandsgruppen gegen die Tyrannei der Mongolen.
Soonli und Shinha lieben sich seit ihrer Kindheit. Soonli ist die Tochter des Fürsten der Mongolen Familie, die hier quasi für das "Böse" stehen. Sie will den für sie auserwählten Mann nicht heiraten, dem es völlig egal ist, ob seine Liebe erwidert wird. Schon zu Beginn wird klar, das die Romanze der zwei der Kitt der Geschichte ist.
Farbenfrohe Märchen - Fantasy Elemente sind die visuellen Stilmittel.

Shinha lebt mit seinem Onkel zusammen. Der ist Hüter des Buches Bishonshingi, ein Buch voller Geheimnisse mit einer langen Geschichte. Shinha beherrscht eine besondere Form der Kampfkunst; Seine Aufgabe wird es sein das Buch zu vollenden, gleichzeitig soll er den Tod seiner Eltern rächen.

Die Musik ist melodisch eingängig komponiert, wirkt jedoch teilweise steril wie Kaufhausmusik, da viele Elemente Synthiesounds sind.
Mit einer leichten, erträglichen Basis Gore (explodierende Körper), gewinnt Bichunmoo nach einer knappen Stunde deutlich an Fahrt und wird nun auch von E-Gitarren begleitet. Akustisch aufgebauscht sind auch die Schwerter, wenn sie die Luft schneiden.

Bichunmoo vollzieht einen großen Zeitsprung, Shinha hat einen Sohn, Soonli ihren Bruder an ihrer Seite, doch zu viel zu verraten wäre hier unsinnig. Traditionell geht's (natürlich) auch um Rache.

Insgesamt war mir Bichunmoo viel zu melodramatisch, der Film hat was künstliches. Er ist in seiner Erzählstruktur zu langatmig und zu schicksalsbezogen - auf Kosten der Dramaturgie.

In Deutschland auch als "Geheimnis des Meisters" bekannt, wird Bichunmoo als Antwort auf "Tiger and Dragon" gepriesen. Aber er ist eben nur die Antwort...

18 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Bichunmoo
  • f3a.net: 5.8/10 18
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-21 03:36

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