s Bichunmoo (2000) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Bichunmoo

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Reviewer

Sethos * 8.5

Ein geiler Film. Tolle Kampfszenen, eine wirklich romantische und ergreiffende Handlung, wenn man
zwei Stunden Todeskampf mag, gute Effekte und alles was einen guten Film ausmacht.
In meinen Augen wurde wieder einmal gezeigt dass Korea wirklich gute Filme machen kann.

saß im City, München

flinx * 2.0

aehem...

Unscharfe maessig choreographierte Kampfszenen, eine voellig verworrene und viel zu dick aufgetragene Handlung mit ein wenig pseudo-Romantik, ein zwei Stunden langer Todeskampf der im Publikum Heiterkeit hevorruft, maessige Effekte aber viel spritzendes und fliessendes Filmblut.
Wenn dass wirklich das beste sein soll, was Korea zu bieten hat, dann gute Nacht!

goutierte im Metropol, Stuttgart

Niki Wurster S * 4.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Go for gold in South Korea

Wire-Action, einen Special Style, romantische Helden, eine Hauptdarstellerin die so hübsch ist, dass es weh tut und Bloods'n Guts - dieser Film hat alle Zutaten die man für einen ordentlichen Martial Arts Streifen benötigt - und dennoch reicht es nicht aus.

Was dem Film nämlich braucht ist eine gute Story, nicht das substanzlose, konfuse Flickwerk das uns hier geboten wird. Da gibt es den Helden, seine Geliebte, deren Vater, ihren zukünftigen Ehemann, der doof ist, einen Bruder, einen Sohn, seinen Onkel und was weiss ich noch wieviele Gestalten, die nach und nach die Suppe versalzen. Dann haben wir noch ein paar Zeitsprünge, die manchmal so undeutlich sind, dass man garnicht merkt, dass wir auf einmal ein paar Jahre in der Zukunft gelandet sind und eine der Personen nun plötzlich einen Schnurrbart hat...

BICHUNMOO beginnt mit einer furiosen Opening Sequence, in der der Protagonist und seine Gang eine Truppe Soldaten niedermetzelt. Diese Fight-Sequenz ist leider die letzte, die wirklich Spass macht. Der Rest des Films ist voll mit Action-Szenen, die wie bei DER PAKT DER WÖLFE, unter dem unsäglichen "Michael-Bay-Syndrom" leiden: Wieder mal eine Flut von Closeups, die einem jedes Gefühl für die Action rauben und jede Menge schräger Kameraeinstellungen aus "richtig coolen" Winkeln. Leute, wann werdet ihrs endlich kapieren, dieser Stil ist wirklich scheisse! Warum kann man Fight-Sequenzen nicht mehr so auflösen wie man es in den 70ern und 80ern getan hat? Was war daran falsch? Man denke nur an die Jackie Chan und Jet Li Filme von damals - da gab's doch nichts zu meckern! In BICHUNMOO hat man zusätzlich ein paar wenige Wideshots zwischen etwa jedes 1000. Closeup geschnitten, was dann auf einen wirkt als würde jemand das Messer in der Wunde rumdrehen. Hätte man den Film old-school gedreht, viele Einstellungen gewählt, die einen Blick auf die komplette Kampf-Komposition zulassen und dann den einen oder anderen Move mit einem Closeup akzentuiert, wäre das perfekt gewesen. Die Choreographie von CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON ist hoffentlich das Vorbild für die nächste Generation von Martial Arts Filmen - da wurde nämlich alles richtig gemacht.

Was dem Spass die Krone aufsetzt ist dann noch die Tatsache, dass der Held scheinbar unkaputtbar ist und niemals tot geht, egal wie schwerwiegend seine Verletzungen auch sein mögen. OK, er wird getrieben von seinem unstillbaren Durst nach Rache und hat die Kraft des Bichunmoo - das macht's aber auch nicht besser.

Der Bichunmoo Style zieht dann aber auch garnichts vom Teller: Ein übernatürlicher Firlefanz, der irgendwie nicht immer richtig funktioniert und nur langweilig und deplaziert wirkt. Der Held zieht sein Schwert über den Boden und schickt somit eine Schockwelle gen Feind, die diesen dann mal zerreisst und manchmal auch nicht, aber das Unheil auch schon ein paarmal mit Zeitverzögerung bringt. Sehr beeindruckend, wirklich. Oder ist das etwa garnicht das Bichunmoo? Das heisst übersetzt nämlich soviel wie "Fliegende Krieger"...?

BICHUNMOO ist nichts besonderes, sondern Durschnitts-Martial-Arts-Fare, die bei Zeiten sogar richtig anödet und höchstens Genre-Unkundige begeistern wird, deren erste Begegnung mit fernöstlichem CROUCHING TIGER, HIDDEN DRAGON, der miese ROMEO MUST DIE und Jackie Chan war.

war im Metropol, Stuttgart

Alan Smithee S * 10.0

Dieser Review enthält SPOILER!

A Must Watch!

Never had any swordfighting show, be it a Chinese/Korean/Japanese one, touched me as greatly as Bichunmoo. Besides having a good story plot, this tragic love story was acted out brilliantly by the lead actor and actress. One could really feel the love they had for each other and the need for them to be together, although only in death.
The swordfighting scenes were also well choreographed. The pace of the show was fast, but not to the extent where details were missed.
The soundtrack is fabulous, as it was able to bring out all the feelings in the show.
Overall, a must-watch show, if one likes swordfighting movies. Good acting from all actors, coupled with good fighting scenes, good plot and a fantastic theme song, makes this show one of the best I've ever watched. So much so that I've watched it not once, but twice!

Alan Smithee * 5.0

Naja

Also, der Film ist sehr amüsant, gute fights, Effekte waren auch ok, nur die Geschichte ging ein wenig in die Länge, hätte man auch kürzer erzählen können. Da war dann sozusagen alles an Drehungen und Wendungen dabei, doch es wollte keine richtige Spannung aufkommen, denn irgendwie wußte man schon wie die story endet und es war einem auch egal, Hauptsache es kam noch mal zur Sache. Soviele Kämpfe waren zu sehen, genau soviel wurde auch geweint, d.h. so viel Blut, das geflossen war, wurde dementsprechend auch mit Tränen wieder weg gewischt. Das beste jedoch bei der Aufführung in München war, als die Helden Arm in Arm liegen und weinen, schwer verletzt und kurz vorm Sterben, doch das Sterben läßt immer noch auf sich warten, weil sie immer noch weinen und sich lieb haben und noch die letzten Worte sagen wollen.... daraufhin rief ein genervter Zuschauer:" Nun stirb endlich du Schlampe!!!!".
Genau so sah ich es auch.

LG
Phuong

guckte im City, München

Frank * 6.0

Die Swon, Nachfolger von Dschingis Khan, herrschen über die Tyrannei der Chinesen - Unmut macht sich breit. Es bilden sich Widerstandsgruppen gegen die Tyrannei der Mongolen.
Soonli und Shinha lieben sich seit ihrer Kindheit. Soonli ist die Tochter des Fürsten der Mongolen Familie, die hier quasi für das "Böse" stehen. Sie will den für sie auserwählten Mann nicht heiraten, dem es völlig egal ist, ob seine Liebe erwidert wird. Schon zu Beginn wird klar, das die Romanze der zwei der Kitt der Geschichte ist.
Farbenfrohe Märchen - Fantasy Elemente sind die visuellen Stilmittel.

Shinha lebt mit seinem Onkel zusammen. Der ist Hüter des Buches Bishonshingi, ein Buch voller Geheimnisse mit einer langen Geschichte. Shinha beherrscht eine besondere Form der Kampfkunst; Seine Aufgabe wird es sein das Buch zu vollenden, gleichzeitig soll er den Tod seiner Eltern rächen.

Die Musik ist melodisch eingängig komponiert, wirkt jedoch teilweise steril wie Kaufhausmusik, da viele Elemente Synthiesounds sind.
Mit einer leichten, erträglichen Basis Gore (explodierende Körper), gewinnt Bichunmoo nach einer knappen Stunde deutlich an Fahrt und wird nun auch von E-Gitarren begleitet. Akustisch aufgebauscht sind auch die Schwerter, wenn sie die Luft schneiden.

Bichunmoo vollzieht einen großen Zeitsprung, Shinha hat einen Sohn, Soonli ihren Bruder an ihrer Seite, doch zu viel zu verraten wäre hier unsinnig. Traditionell geht's (natürlich) auch um Rache.

Insgesamt war mir Bichunmoo viel zu melodramatisch, der Film hat was künstliches. Er ist in seiner Erzählstruktur zu langatmig und zu schicksalsbezogen - auf Kosten der Dramaturgie.

In Deutschland auch als "Geheimnis des Meisters" bekannt, wird Bichunmoo als Antwort auf "Tiger and Dragon" gepriesen. Aber er ist eben nur die Antwort...

18 Bewertungen auf f3a.net

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Bichunmoo
  • f3a.net: 5.8/10 18
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-11 14:37

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