s The Big Empty (2004) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Big Empty

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Reviewer

Divemaster * 6.5

Skurril und ruhig...

Ein skurriler Fantasy-Thriller, der sich erst mal einen Moment Zeit nimmt den Protagonisten vorzustellen. John Person (Jon Favreau) ist ein arbeitsloser Schauspieler, dessen größter Erfolg war, in einer Sitcom gespielt zu haben, die nach der dritten Folge eingestellt wurde. Als seine Schulden ihn zu erdrücken drohen, wird er von seinem unliebsamen Nachbarn gedrängt, einen Koffer in ein verlassenes kalifornisches Kaff zu fahren und dort zu übergeben. Nur wegen seines Schuldenbergs, den er mit dem Auftrag tilgen will, lässt er sich darauf ein, verpasst aber den Empfänger zur Übergabe des Koffers, wodurch sich eine Reihe skurriler und mysteriöser Dinge ereignen...

Auf eine ruhige und unaufdringliche Art stellen sich die Charaktere dem Zuschauer vor und langsam aber sicher wird er in die Kette der Ereignisse hinein gesogen. Solide darstellerische Leistungen durchweg (in Nebenrollen spielen Daryl Hannah und Sean Bean), machen Spaß beim Zuschauen, vor allem, wenn wieder irgendwas passiert, was einem das Schmunzeln oder gar Lachen ins Gesicht treibt. Die Spannung wird gehalten, weil die Geschichte nicht ganz aufgelöst wird. Es passieren immer mehr Skurrilitäten bevor ein paar Dinge gelüftet werden.

Fazit: Relativ kurzweilige und spannende Unterhaltung - hat nicht das Zeug zum Kultfilm, aber ist gute Unterhaltung.

Felix Schweiger * 6.5

Das Geheimnis des blauen Koffers

John Person ist ein arbeitsloser und verschuldeter Schauspieler der für seinen seltsamen Nachbarn einen gutbezahlten Job annimmt. Er soll einen blauen Koffer mit unbekanntem Inhalt in ein Wüstenkaff bringen und dort dem Cowboy überbringen. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn nicht nur gehen die Uhren in der Wüste etwas anders, nein es tummeln sich dort auch noch allerlei seltsame Figuren in der Mitte von Nirgendwo.

Betulich nimmt uns der extratrockene Film (jaja die Wüste halt..) auf eine Reise ins Land der Seltsamkeiten. So schlapft der Held zwar in so manche Schwierigkeit (aber keine Panik, von U-Turn sind wir weiiit entfernt, zumindest dramaturgisch) und weiss sich auch irgendwie zurechtzufinden, so richtig schlau wird er (und damit wohl auch wir) aus der ganzen Sache so schnell erstmal nicht. Sonst lässt sich wenig schlechtes über die gepflegte Gratwanderung am Rande der Langeweile sagen.
Fazit: schräger ruhiger Mystery, ansehbar.

saß im City, München

Bobshock * 6.5

Schön blau...

Ein lustiger Film, der am Ende nicht alles einlöst, was er verspricht und einen etwas ratlos zurückläßt.

Ich liebe Filme, die am Anfang ein Geheimnis aufbauen, das der Protagonist zu lösen versucht und sich dabei immer weiter in mysteriöse Umstände verstrickt. Herrlich, es klappt hier wieder vorzüglich und wird auch mit jeder Menge Humor gewürzt. Die B-Movie-All-Stars geben sich hier mal wieder die Klinke in die Hand und sorgen für einen erhöhten Unterhaltungswert. Skurrile Szenen, toll gefilmt, mit einem symphatischen Hauptdarsteller. Einer von den besseren Filmen dieses Jahr.

Der_Fluch_der_Pizza * 8.5

Es ist weder eine Kommödie über Dorfbewohner, die mit Aliens ein Problem haben, noch ein Lynch-hafter Film (trotz mysteriösem Cowboy), wie das Programmheft suggeriert. Es ist trotz der teilweise recht schrägen und witzigen Handlung ein Film mit einem ernsthaften Thema, mit dem man was anfangen kann (ja, sowas gibt’s auf dem FFF). Ich fand den Film trotz seiner langsamen Erzählweise nicht langweilig. Daß nicht jedes Detail aufgeklärt wird, tut dem Film sogar gut, da das den Blick auf das Wesentliche lenkt.

glotzte im Metropol, Stuttgart

D.S. * 6.5

Laura Palmer im Wüstensand

Szaltax * 2.0

The Big Empty... da ist der Name Programm...

Ich finde die Story sehr sinnlos, es gibt keine Spannung, keine Action... der Film bietet rein gar nichts, was ich interessant finde. Und dann kommt auch noch die schlechte schauspielerische Leistung von Rachael Leigh Cook dazu... Ich würd den Film nicht empfehlen.

goutierte im Cinemaxx, Hamburg

Donnie_Darko * 1.5

Großes leeres Nichts

Ich denke auch, der Titel sagt schon alles über den Film aus... ein einziges großes, leeres Nichts.

Inhaltsmäßig gibt es nicht viel zu erzählen. Ein blauer Koffer, der viel Verwirrung stiftet und dem zum Schluss viele weitere blaue Koffer folgen. Am Ende sind die Koffer nur Geschichte.

Man merkt schnell, dass der Film durch seine Verschachtelungen einen auf David Lynch zu machen versucht. Nur gelingt ihm das an keiner Stelle. Die Sprüche sind billig, Spannung kann sich nicht aufbauen und gruselig ist er auch nicht. Der Film könnte mit einer Altersfreigabe von 12 Jahren glatt durchkommen.

Fazit: Warum wurde dieser Streifen auf dem Fantasy Filmfest 2004 überhaupt gezeigt?

war im Cinemaxx, Berlin

20 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Big Empty
  • f3a.net: 5.8/10 20
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-11 00:25

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