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Review Body

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Noch ein einfacher Plan.
von Alexander

„Body“ war leider nicht der überraschende, in der Vergangenheit ja oftmals auf den „early“-slots des FFF versteckte Twister, den ich erwartet hatte, vermochte dann aber doch als zwar harmloser, aber niemals langweiliger Opener in einen langen Filmfest-Tag zu entzücken.

Es wäre sicherlich mehr als vermessen, „Body“ mit Meisterwerken wie z.B „ROPE“ von Alfred Hitchcock zu vergleichen. Dennoch gibt es für mich als alten „crime“-Fan wenig Spannenderes, als ein paar in ihr Verderben laufenden Schlaumeiern dabei zusehen zu dürfen, wie der von ihnen ausgetüftelte „Plan“ so endlos in ein unvorhersehbares Disaster läuft und dabei die mehr als deutlichen Querverweise auf als Inspiration dienliche Meisterwerke, wie zuvor erwähnt, zu erkennen.

Dass es den perfekten Mord gibt, mögen die Krimi-Fans unter uns ja nicht mehr glauben, umso interessanter ist es aber, 3 jungen Damen in „Body“ dabei mit einem gewissen Maß an Schadenfreude zuschauen zu dürfen, wie sie mit immer neuen dummen Einfällen versuchen, sich aus der Bredouille zu ziehen, um genau so etwas zu bewerkstelligen.

Interessant wird es ab der Stelle, an der die 3 Protagonistinnen erkennen, Opfer bringen zu müssen um ihre Haut retten zu können. Tatsache, dass ***SPOILER***weder das unsympathische Alphaweibchen noch die graue Maus bereit sind, diese zu erbringen. Und genau mit dieser Problematik nimmt die Geschichte dann auch endlich Fahrt auf und führt uns in die Untiefen ach zu menschlichem Egoismus'.

war im Cinestar, Frankfurt

38 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Body
  • Score [BETA]: 60
  • f3a.net: 5.3/10 38
  • IMDb: 6.7/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-25 00:45

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