s The Body (2012) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Body

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Reviewer

meiklsan * 7.5

Tricky und Twisty

Die Spanier sind momentan wirklich das Non plus Ultra mit all Ihren raffiniert verstrickten "Peliculas".

In der Tradition des letztjährigen Hidden Face wird auch hier bei "The Body" wieder kräftig an der "Verwirr- und Surprise-Schraube" gedreht.

Der Anfang der Story ist so simpel wie einfach, ein toter Frauenkörper verschwindet aus der Autopsie und der einzig mögliche Zeuge, ein Nachtwächter, der das mysteriöse Verschwinden der Leiche womöglich beobachtet hat, kommt bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben.
Die Kripo ist natürlich schnell vor Ort und die ersten Ermittlungserfolge stellen sich schneller ein, als man es eigentlich glauben möchte?
Aber natürlich ist nichts wie es scheint!
Der Ehemann der verschwunden Frau ist zwar schnell ermittelt und hat natürlich flux eine passende Geschichte parat, um sich vorerst geschickt aus der Affaire zu ziehen, aber...

Ein wundersamer niemals "roter" Storyfaden nach dem anderen wird plötzlich aus dem Hut gezaubert und die Polizei ermittelt sich im wahrsten Sinne des Wortes einen Wolf.
Immer dann, wenn man meint eine logische Erklärung für das Verschwinden des Bodies gefunden zu haben, dreht sich die Story um 180 Grad und twistet wieder in eine völlig andere Richtung.
Für Rätselfreunde dürfte dieser Film eine wahre Offenbarung sein!
Die ganz ausgefuchsten Kriminalistiker unter uns werden vielleicht bald meinen, einen möglichen Zusammenhang herstellen zu können, aber nichtsdestotrotz bleibt dieser Film durch die gesamte Laufzeit hindurch immer spannend und überrascht kontinuierlich mit neuen Wendungen und Vermutungen.

Es ist wirklich wundervoll mit zu erleben, mit welcher Hinterhältigkeit uns dieser Film an der Nase herumführt.

Ein Kriminalspiel für Fortgeschrittene!

Absolut sehenswert.

Fex S * 9.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Rache braucht seine Zeit

Raffinierter, versierter und perfekt inszenierter Thriller an dem eigentlich alles stimmt. Wenn man den Trailer gesehen hat, glaubt man eigentlich schon zu wissen was abläuft, der deutet hauptsächlich darauf hin, dass die angeblich Ermordete zurückschlägt und sich böse rächt. Trotzdem baut der Film die Geschichte langsam und im richtigen Tempo auf, in erster Linie aus der Sicht des Mörders und des ermittelnden Kommissars und immer wieder hat man das Gefühl es könnte auch komplizierter und viel komplexer geplant gewesen sein. Auf die Auflösung kommt wahrscheinlich niemand und deshalb ist die Spannung bis zur letzten Minute gesichert. Typisch spanisch aber deutlich straighter als z.B. Julia’s Eyes und das Waisenhaus. Absolut gelungener und kurzweiliger Thriller.

guckte im Cinestar 3, Berlin

Lovecraft S * 7.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Schizophrene Spaghetti

Ein Nachtwächter im Koma, eine verschwundene Leiche und viele offene Fragen, da hat der ausgebrannte Inspektor (José Coronado, gleich mit drei Streifen auf dem diesjährigen FFF vertreten) doch ordentlich etwas zu ermitteln.

Willkommen bei "The Body", dem bisherigen Thrillerhighlight des Festivals aus Spanien. Was für ein schöner, wendungsreicher, verschachtelter Film. Daß der (nur vermeintliche?) Mörder bereits nach wenigen Minuten präsentiert wird, tut der düster präsentierten, gut gespielten Kopfnuß keinerlei Abbruch. Der Trailer verrät zum Glück nicht ganz so viel, wie ursprünglich befürchtet. In Berlin dürfte das ausgelobte Freigetränk für Denjenigen, der Auflösung und Ende errät, keiner verdient haben.

Viel Spaß beim Knobeln.

war im Cinestar 3, Berlin

Rostnagel * 8.0

Eine Leiche auf Abwegen

Fantastisch gespielter Thriller, der mit einem sehr atmosphärischen Schauplatz zu begeistern weiß und mit einem Twist aufwartet, den so vermutlich die wenigsten erwarten dürften. Für mich bislang einer der besten Filme des FFF.

staunte im Cinestar 3, Berlin

treuloseTomate S * 10.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Ich bin begeistert!

Vorweg sei aus meiner Sicht gesagt, dass dieser Film alles mitbringt, was ein Film mitbringen muss, um das Prädikat "Klasse" zu erhalten.

Bereits nach 25 min. war ich mir doch schon sicher, den Mörder enttarnt zu haben, und gleichzeitig fragte ich mich, wie soll der Film denn noch interessant werden?

Ich wurde eines Besseren belehrt, da es dem Regisseur immer wieder gelungen ist, mich in die Irre zu führen. So wartete ich gespannt auf das Ende und als es endlich soweit war- "Chapeau" damit habe ich nie und nimmer gerechnet!

war im Cinestar 3, Berlin

Frank * 7.5

Eine Leiche auf Abwegen

Stimmungsvoll inszenierter Krimi mit überschaubarem Setting, der sich stilistisch gut eingebundener Rückblenden bedient, die den Zuschauer abwechselnd in etwaigen Vermutungen bestätigen, um ihn dann nur noch mehr rätseln zu lassen.

Das Schauspiel ist klasse, die Musik unterstreicht und verstärkt diese atmosphärische Produktion. Einige interessante Kameraeinstellungen tragen weiter zum positiven Eindruck bei. Für einen Fresh Blood macht "The Body" einen sehr routinierten Eindruck.

Wer des Spanischen mächtig ist, ist klar im Vorteil, denn obwohl sehr stimmungsvoll, ist "The Body" recht dialogreich. Ich brauchte zu Beginn ein wenig Zeit, um den maschinengewehrsalvenschnellen Wortwechseln per Untertitel zu folgen. Es wird aber besser.

Aufpassen und Mitdenken ist jedenfalls Pflicht. Wer das tut, wird mit einem absolut unerwartetem Twist belohnt, dessen inszenatorische Kraft allerdings nicht ganz mit der sehr guten Idee an sich mithalten kann. So staunen wir zwar, aber ohne Paukenschlag. Im Grunde genommen trickst "The Body" hier ein bisschen, denn man darf sich zumindest fragen, ob dem Zuschauer genug Hinweise gegeben wurden, um die Chance zu haben zu erahnen, worauf es hinaus läuft. So erschließt sich die Story auch nicht vollends ohne verbale Erklärungen am Ende.

Aus rein inhaltlicher Sicht empfiehlt sich wahrscheinlich keine zweite Sichtung dieses reizvollen Krimis, da er einen Großteil seiner Spannung aus dem Mitdenken und Rätseln zieht. Für seine Atmosphäre jedoch schon.
Einen halben Punkt gibt’s extra als Unterhaltungs- und Rätselbonus.

war im Cinemaxx 8, Hamburg

Umelbumel * 6.0

Schön in Szene gesetzt, gut aufgebaut und immer interessant gestaltet. Das Ende hat mich jetzt irgendwie nicht so vom Hocker gerissen, aber solche "Twist-Filme" gefallen mir in letzter Zeit eh nicht so sehr. Keine Ahnung, woran es liegt. Dennoch ansehen, ein schöner Film und spontan gesagt sicher ein heißer Anwärter auf den Fresh-Blood-Award.

glotzte im Cinemaxx 8, Hamburg

WolpodzillaHasser S * 8.5

Dieser Review enthält SPOILER!
Um einleitend ehrlich zu sein: Ich habe das Ende auch nicht vorausgesehen.

Irgendwie war daran aus meiner Sicht jedoch hauptsächlich die Ankündigung beteiligt, es wäre ja total unvorhersagbar. Ich fand die Auflösung zwar plausibel und konsistent mit den Charakteren - aber nicht unbedingt begeisternd.

Wenn man vorher sagt: "Der Schatz liegt an einer total originellen Stelle!", suchen Schatzsucher bestimmt nicht unter dem "W" aus Palmen... wenn die Kiste dann doch darunter vergraben ist, fühlt man sich etwas veräppelt. Ein bisschen mehr Understatement in der Vorankündigung und der Ansage hätten mich den Film mehr genießen lassen.

Es ist aber dennoch eine solide 8.5! Ein sehr gut gemachter, spannender, atmosphärischer, gut gespielter Film.

war im Cinestar 3, Berlin

Herr_Kees * 7.5

The Body Snatchers

Spannender und atmosphärischer Mystery-Thriller mit Hitchcock-Flavour, dessen Auflösung zwar wirklich überraschend, aber auch reichlich unglaubwürdig und konstruiert daherkommt. Besonders hervorzuheben ist hier auch Belén Rueda als verspielt gemeine Femme Fatale (oder wie das auf spanisch heißt).

verweste im Metropol 1, Stuttgart

misspider * 5.0

Das war alles?

Bei diesem Film hatte ich eindeutig mehr erwartet und kann die Lobeshymnen anderer Zuschauer nicht nachvollziehen. Ja, auch ich habe bis zum Schluss die Falschen verdächtigt und wurde von der Auflösung überrascht. Das allein reicht aber bei weitem nicht aus, um einen guten Film auszumachen. Die Story hatte Löcher wie der viel zitierte Käse und von Spannung keine Spur - zweimal sind mir am hellichten Tage die Augen zugefallen, und das, obwohl ich diesmal keine Midnight Madness mitgemacht habe.

Dem Zuschauer werden nicht die kleinsten Bröckchen hingeworfen, die es ihm ermöglichen würden eine Spur zu verfolgen und auf eigene Faust das Ziel zu erreichen. Stattdessen wird am Ende eine Auflösung präsentiert, die zwar sehr überraschend, aber dafür auch absolut einfallslos war. So etwas bietet mittlerweile jede Crime-Reihe.

staunte im Metropol 1, Stuttgart

D.S. * 7.0

Unfair und gut

Es geht ums Rätseln, und du hast kaum eine Chance, auf die richtige Lösung zu kommen - frustrierend? Nicht, wenn die Aufgabe so elegant, spannend und intelligent verschachtelt daherkommt wie THE BODY, ganz sicher eines der Krimi-Highlights der letzten Jahre.

Zum Inhalt wurde in den bisherigen Reviews schon alles Nötige gesagt, auch die Hitchcock-Anklänge wurden bereits erwähnt. Deshalb von mir nur noch die Anmerkung: Man braucht vermutlich eine deutliche Vorliebe für rote Heringe, versteckte Hinweise und taktische Spielereien, um sich in diese heimtückische spanische Geschichte wirklich zu verlieben; idealerweise hat man als Kind „Wer knackt die Nuss?" verschlungen und verbringt seine Freizeit bevorzugt mit der Planung des perfekten Mordes und der Erörterung der Konsequenzen kleinster Fehler im Ablaufplan.

Aber auch, wenn man schlicht ein Faible für wendungsvolle Storys hat, bei denen man mitdenken muss und von denen man sich überraschen lassen kann, wird man THE BODY zumindest mögen. Er ist zwar letztendlich weder inhaltlich so außergewöhnlich noch so irritierend wie etwa THE HIDDEN FACE, dafür jedoch wesentlich fesselnder inszeniert; lässt einen niemals Luft holen und macht genau eines nicht: Zu früh zu viel verraten. Im Gegenteil...

Die Auflösung, tja, ist genau deswegen halt zweifellos sehr unfair geraten. Was für mich auch einen Punktabzug bedeutet, denn Drehbuch und Publikum kämpfen hier mit ungleichen Waffen. Nichtsdestotrotz ist THE BODY Pflichtprogramm - denn man KANN gar nicht anders, als hier bis zuletzt höchst gespannt auf des Rätsels Lösung zu warten und also permanent mit voller Aufmerksamkeit am Ball zu bleiben. Was ja nun nicht für besonders viele Filme gilt. Und nebenbei ist das Ganze auch noch großartig gespielt und gefilmt.

Zusammengenommen deshalb: 7 Punkte - besser nicht verpassen.

war im Metropolis 9, Frankfurt

Janina Himmen * 8.5

Mein 9. Film dieses Jahrgangs war bisher mein persönliches Highlight. Und dabei hat es anfangs gar nicht danach ausgesehen, denn THE BODY beginnt als ganz konventioneller Krimi, so dass ich zuerst fast ein wenig enttäuscht war: Die Leiche einer vermögenden Frau verschwindet aus dem Leichenschauhaus und der Nachtwächter hat irgendetwas gesehen, was ihn sehr erschreckt hat. Was folgt ist klassische Polizeiarbeit mit Verhören, wobei der Ehemann der Frau schnell im Mittelpunkt der Ermittlungen steht. Tatsächlich hat er Dreck am Stecken - aber hat er auch die Leiche gestohlen?

THE BODY bleibt zwar seinem Genre treu, allerdings schafft er es, dass sich der Spannungsbogen bis zum Finale immer weiter zuspitzt. Immer wieder neue Wendungen ergeben sich und es hat sehr viel Spaß gemacht, mitzurätseln. Wer zu den Leuten gehört, die meinen, jeden Film von Anfang an durchschauen zu können, sollte hier seinen Meister finden.

Bemängeln könnte man höchstens, das das Handlungsgeflecht, das sich nach und nach vor einem aufbaut die Frage aufwirft: Warum so kompliziert? Aber pfft, leicht zu durchschauende Verbrechen ergeben halt keinen guten Krimistoff.

Viel mehr möchte ich gar nicht dazu sagen, außer: ANSEHEN! Ein Muss für Freunde intelligenter Thriller voller Überraschungen.

Erstveröffentlichung

guckte im Metropolis 9, Frankfurt

Alexander * 9.0

Brillant

Ich liebe die Spanier. Sagte ich schon? Egal, das kann man nicht oft genug betonen. „The Body" dürfte einer der genialsten und intelligentesten Thriller sein die je auf dem Filmfest gezeigt worden sind. Ein sensationeller Beitrag mit einem gleichermassen hohen Anspruch sowohl für Auge als auch Hirn.

war im Metropolis 9, Frankfurt

Leimbacher-Mario * 8.5

Katz- & Mörderspiel auf Spanisch

"The Body - El Cuerpo" - ein spanischer Sleeper-Hit, Neuzeit-Hitchcock, Nailbiter und Edel-Thriller, der schon vor 3 Jahren auf dem Fantasy Filmfest ein Publikumsliebling war, der aber nun erst nach und nach per Mundpropaganda seinen wohlverdienten Ruhm & Erfolg einheimst.

The Body hat so viele Wendungen & Überraschungen, dass eine spoilerfreie Inhaltsangabe nahezu unmöglich ist, sodass ich dies auch gar nicht erst versuche & gerne auf die offizielle Inhaltsangabe verweise.

Mir hat The Body selbst beim zweiten heimischen Ansehen auf Blu-ray noch richtig gut gefallen - was bei einem Thriller, der von seinen Geheimnissen lebt, eigentlich schon alles sagt. Denn selbst, wenn man des Rätsels Lösung schon weiß, ist es ein wahrer Genuss, zu sehen, wie man immer wieder falsch gelockt wird, wie man nicht für dumm verkauft & doch an der Nase herumgeführt wird.

Gerade, dass es ein realistischer Thriller ist, kein übersinnlicher Vodookram, kam bei meinen Freunden sehr gut an, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Spanier können einfach Thriller und ich bin schon gespannt auf deren Beitrag zu den bald steigenden Fantasy Filmfest Nights.

Fazit: Pflichtprogramm für Rätsel-, Thriller- & gar Horror-Fans - auf die Auflösung kommt ihr nie!

58 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Body
  • Score [BETA]: 71
  • f3a.net: 7.3/10 58
  • IMDb: 6.8/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-05 15:14

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