s Botched (2007) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Botched

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Reviewer

Michaela S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!

You want a bloodbath? I’m the right man for it

Ziemlich blutige Story um einen Dieb, der in einem Moskauer Hochhaus ein Kreuz stehlen soll und dabei auf eifrige Betschwestern, zwei eigenartige Brüder, einen ehemaligen Soldaten und Iwan den Schrecklichen trifft, der eine lange Blutspur hinter sich herzieht. Ein richtig schöner Splatter, der die Bezeichnung Midnight Madness durchaus verdient hat.

verweste im Cinema, München

TomDaMaista * 5.0

Aarg, was hatte ich mich auf den Film gefreut. Der Trailer hatte sehr vielversprechend ausgesehen.
Der Anfang war ja auch noch ganz gut. Aber sobald Ivan der Schreckliche auftaucht, verkommt der Film zur Horror-Farce. Der Film bewegt sich dann weg von der Spannung in die Richtung Fun-Splatter, aber mit zu wenig Humor, um richtig abzugehen.
Dass sich 3/4 des Films nur in einem Stockwerk abspielen, nervt irgendwann, und man wünscht sich nur noch, dass die Protagonisten möglichst schnell und spektakulär draufgehen. Leider auch hier wieder Pech gehabt, allzuviele bzw. kreative Splatterszenen gibt’s dann gar nicht, auch wenn überall Blut rumläuft.
Als Partyfilm taugt er damit nur bedingt, es sei denn man hat so viel intus, dass man Ivan zum Schreien komisch findet, oder man hängt öfter auf der Vorspultaste.

glotzte im Cinema, München

DaiGoro * 8.5

ALPHA MAAAN!!!

Also,

Spaß pur. Geile FARCE, nichts ernst nehmen und einfach mal über die wahnwitzige Konstellation der Figuren nachdenken.

Am Anfang nervt es, dass die alle Englisch mit russischem Akzent reden, doch am Ende macht es Sinn, weil nur so funktionieren die Wort-Gags. Für mich ein Popcorn-Kult-Film ohne Sinn, aber mit Gedärmen.

FAZIT: Moof!!!

verweste im Cinema, München

popgoestheweazl * 8.0

Der erste Film, bei dem der ganze Saal bei den Credits geklatscht hat!!!
Gut, es waren bestimmt viele "Gorehounds" im Saal, aber wer sonst schaut sich "Botched" denn an?!!
Ein Fettes "WE LOVE TO ENTERTAIN YOU" von meiner Seite!!!

guckte im Metropol 2, Stuttgart

Herr_Kees * 9.0

Moof!

Was ein herrlicher Genrebastard! Dem Publikum im Stuttgarter Metropol waren sowohl Verblüffung als auch Begeisterung anzuhören, als BOTCHED nach ein paar Minuten Laufzeit mit den ersten von zahlreichen Überraschungen um die Ecke bog. Vergleichbar ist BOTCHED allenfalls mit FROM DUSK TILL DAWN (der daneben allerdings wie eine herkömmliche Horrorkomödie aussieht) oder mit Sam Raimis Frühwerk CRIMEWAVE, der mit ähnlich comichaft absurdem Humor daherkommt.
Vor ein paar Jahren (bevor der Mainstream endgültig Einzug ins Festival hielt) wäre BOTCHED noch als Eröffnungsfilm gelaufen.

Fazit: Komplett abgedrehte Splatterkomödie mit herrlichen Gags und Wendungen. Festivalhighlight!

war im Metropol 2, Stuttgart

misspider * 9.5

Welcome to Russia...

Botched beginnt mit einem klassischen Diamantenraub. Als es auf der Fluchtfahrt zu einem schweren Unfall kommt, ist dies nur der erste kleine Regentropfen, der den Hauptprotagonisten von einer wahren Pechflut in eine bodenlose Traufe reißt. Botched entwickelt sich mühelos zu einer gigantischen Fun-Splatter-Orgie, bei der garantiert kein Auge trockenbleibt. Botched ist Spaß pur und Midnight Madness in Reinform.

war im Metropol 2, Stuttgart

T-Killa * 9.0

From Russia with love

Wow! Hammer! Mega!
Das Highlight 07!

Viel Blut, tolle Sprüche, kultige Gags und eine hübsche Hauptdarstellerin.
Gut, es erwartet einen nicht viel Neues und die Story ist auch total daneben - aber dafür bekommt man beste Unterhaltung.

Aber Vorsicht: war schon in Stuttgart sehr überlaufen, daher schleunigst Karten besorgen und Platz reservieren!

verweste im Metropol 2, Stuttgart

D.S. * 7.5

Alpha-Männchen ahoi

Über "Botched" ist schon viel gesagt worden, ich mach’s darum kurz: Ja, ein Partymovie, das definitiv für einige Lacher sorgt. Nein, kein Überflieger, dazu ist er dann doch ein wenig zu beschränkt in Sachen Story und auch Setting. Ja, zweifellos der bessere FFF-Opener als "Black Sheep": hier geht es blutiger zur Sache, hier ist alles viel mehr außer Rand und Band und wirklich over-the-Top, hier ist die richtige Anzahl richtig dämlicher Knallchargen unterwegs und daneben auch ein paar gute Schauspieler - in erster Linie natürlich Mr. "Ich war Inhalt von gleich drei Rosebud-Gewinnspielfragen" Dorff.

Bei "Botched" gibt es auch einen Furz-Witz. Und ich mag ihn trotzdem? Ja, denn es war nur einer und es wurde nicht gleich ein ganzer Handlungsstrang darauf aufgebaut. Ja, denn "Botched" geht den entscheidenden Schritt weiter und krallt sich eine wirklich bizarre Ausgangsidee. Ja, denn hier werden tatsächlich keine Gefangenen gemacht, weder in Sachen Logik noch in Sachen Gore. Ja, denn hier gibt es ein paar grandiose Einfälle und echte Situationskomik zu bewundern.

Atemberaubend ist das Ganze, wie gesagt, trotzdem nicht, dafür tut sich insgesamt einfach ein bisschen wenig. Aber das wenige, das sich tut, tut sich wenigstens richtig. Macht Spaß; zumindest, wenn man das Hirn abschaltet und ein paar Bier parat hat. 7,5 Punkte und nicht eben Russen-freundlich ;)

guckte im Metropolis 6, Frankfurt

FFFler * 7.5

Moof!

war im Metropolis 6, Frankfurt

Eraserhead * 8.5

Vodka on the Kopf

Lustiges Filmchen mit abstrusen Ideen en masse. Schön viel Splatter, beknackte Dialoge, ne hotte Wumme, viele Deppen und mittendrin ein souveräner Stephen Dorff. Hatte zwar nen bisserl mehr erwartet, nach den ganzen Lobeshymnen, aber trotzdem ein absolutes Highlight und wandert bald in meine DVD-Sammlung. Nur der Set mit dem blöden Flur wurde irgendwann mal langweilig und was wohl Russen davon halten?

verweste im Metropolis 6, Frankfurt

Timo * 6.0

Kammerspiel des Grauens

Zusammen mit THE SIGNAL und MANDY LANE ist BOTCHED wahrscheinlich der Film des Fantasy Filmfestivals, auf den ich mich am meisten gefreut habe. Im Nachhinein kann man schon irgendwo von einer kleinen Enttäuschung sprechen.

Naja, schlecht ist BOTCHED nicht. Er will für Stimmung sorgen und das tut er auch souverän nach wenigen Minuten. Sobald die Ausgangssituation hergestellt wurde, fühlt der Film sich an wie eine Mischung aus Theaterstück und Comic. Die Figuren sind alle herrlich schräg, viele lustige Momente vertreiben dem Zuschauer die Zeit. Bis zu einem gewissen Punkt. Später konnten mir die Schenkelklopfer meist nur noch ein Achselzucken entlocken, wenn auch hier immer noch einige wahnwitzige Szenen folgen.

Mir persönlich war BOTCHED dann ein wenig zu strukturlos. Oft scheint es, als wüssten die Charaktere gar nichts mit sich anzufangen. Und dann folgen halt Splatterszenen. Auch diese sind wieder oft komisch, wirken aber eher wie Lückenbüßer. Fürs einmalige Sehen also durchaus gut, für öfters dann evtl. doch zu substanzlos.

war im Metropolis 6, Frankfurt

Beatschuppen * 9.5

Funsplatter-Kult Reloaded

Whowza!! "Botched" rockt! Und zwar richtig ...

Von den anderen Städten kam ja schon die Kunde vorangeeilt, dass "Botched" einfach Spaß macht, aber damit hätte wirklich keiner rechnen können, im Jahr 15 nach "Braindead" noch so ein unterhaltsames Stück Funsplatter vor die Nase gesetzt zu bekommen. Hier stimmt fast alles - die Story ist simpel, aber genau richtig, um den maßlos überzeichneten Plot und die schrillen, aber sympathischen Charaktere rüberzubringen.

Moskau scheint auch die ideale Location zu sein, obwohl man bis auf die bewusste 13. Etage nichts weiter von der Stadt sieht - aber alleine der (unlogische, aber wundervolle) russische Akzent der Darsteller treibt den Spaß auf die Spitze. Stephen Dorff spielt unverkrampft, Jaime Murray ist die Leading-Lady-Entdeckung 2007 (tough, aber sehr apart und klassisch hübsch) und der Blutgehalt stimmt auch - und wie! Kreative Todesarten, hysterische Situationen (die Ratte und der Kopf sind wundervoll) und witziger Gore (Stichwort: Boris’ Hand), dem Publikum in Frankfurt war die Begeisterung auch anzumerken, es gab Unmengen an Gelächter und Applaus. So macht das FFF richtig Spaß! DIE Überraschung des Midnight Madness-Programms! Nun hoffe ich nur noch auf einen ungeschnittenen Release in Deutschland - bei Youtube gibts schon einen deutschen Trailer, aber an die ebenfalls mit Akzent versehene Synchro muss ich mich, glaub ich, erst gewöhnen. Und ob die FSK auch so viel Spaß mit "Botched" hat, bleibt abzuwarten.

Trotzdem, wer "Botched" und das FFF noch vor sich hat - REINGEHEN! Das ist ein Befehl!

war im Metropolis 6, Frankfurt

GeorgeKaplan * 8.0

This is not Christmas

"Botched" hat alles, was mein Herz begehrt: Eine wunderbare Anfangssequenz an der Cote d’Azur mit loungiger Musik und eleganten Kamerafahrten, einen coolen Oberbösen mit Sonnenbrille, zwei Deppen als beigestellte Helfer, die so aussehen und sich benehmen wie Stan Laurel und Oliver Hardy (ok, in der etwas rabiaten "If you want a Bloodbath"-Version), skurrile Typen en masse, einer schräger als der andere, Splatterszenen over-the-top, abgrundtief dämliche Dialoge im konsequent durchgehaltenen russischen Slang und vor allem: eine unglaublich hübsche Jamie Murray.

Könnte das totale Highlight des Festivals sein, wenn der Film sich nicht ab etwa der zweiten Hälfte ein wenig um sich selbst dreht. Da war wohl das knappe Budget nicht ausreichend für mal etwas Abwechslung, anstatt immer durch die gleichen Gänge zu laufen.

Aber was haben wir dafür alles auf der Habenseite! Szenenapplaus in der 13-Uhr-Vorstellung dürfte auch ein Novum für das Cinedom gewesen sein. Moof!

Und hat irgend jemand Jamie Murrays Telefonnummer?

staunte im Cinedom 6, Köln

spa * 9.0

Ich sage es gleich: lest nicht die Inhaltsangabe im Programmheft. Es wird zu viel verraten. Ich hatte sie zwar auch gelesen, aber nur oberflächlich um zu sehen, worum es im Groben geht. Dadurch hatte ich sie auch gleich wieder vergessen. Nach dem Film habe ich sie mir dann noch einmal durchgelesen und fand, dass da zu viel drin steht und einige überraschende Wendungen bereits verraten werden. Egal. Hier meine kürzere Inhaltsangabe.

Ein Gangster versucht, mit seinen zwei Kumpanen ein Kreuz zu stehlen. Das machen sie in Russland in einem Hochhaus. Doch als sie das Kreuz ergattert haben, geschieht auf dem Weg nach unten etwas unvorhergesehenes. Der Fahrstuhl bleibt stecken. Und zwar genau im 13ten Stockwerk des Gebäudes. Dort geht nicht alles mit rechten Dingen zu und schon bald verbünden sich die Gangster mit ihren Geiseln, um überhaupt irgendwie lebend aus dem Gebäude zu entkommen.

Botched ist herrlich abgedreht. Alle Charaktere haben irgendwelche komischen Eigenschaften, die den Film deutlich aufwerten und ab der ersten Minute interessant machen. Und vor allem witzig. Im Vergleich zu z.B. Black Sheep habe ich wirklich mehr gelacht. Die Darsteller spielen ihre Rolle extrem gut und werten den Film ungemein auf.

Erschreckend muss ich feststellen, dass ich zum ersten Mal in meinen Filmfestberichten den Blutgehalt erwähne. Denn hier wurde er wirklich auffällig gut eingesetzt und das Kinopublikum applaudierte auch an einigen Stellen. Sehr schön gemacht und vor allem nicht ZU übertrieben eingesetzt (bis auf die "Fahrstuhlszene", die war schon sehr krass). Der Film lebte von der Geschichte und den Charakteren, nicht vom Blutgehalt. Dieser war lediglich ein (häufig eingesetztes) Mittel zum Zweck der Unterhaltung. Gefällt mir mehr als sinnloses Blutgespritze. Zumindest bei diesem Film.

"Botched" war eines meiner persönlichen Filmfest Highlights. Also unbedingt ansehen und sich amüsieren. Die DVD steht sozusagen schon in meinem DVD Regal.

war im Cinemaxx 6, Berlin

zoulwags * 8.0

Moof!

Dass "Botched" eine sichere Bank sein würde, war abzusehen. Für Fun-Splatter hat man bei den Rosebuds ja an sich ein sehr gutes Händchen, und so heißt der diesjährige "Severance" "Botched". Wer’s gern blutig hat, kommt auf seine Kosten, und tatsächlich sind die Todesarten, wie im Programmheft versprochen, originell. Schön aber auch, dass "Botched" sich nicht allein auf bildlichen Gewalthumor verlässt, sondern auch noch extrem witzige Charaktere zu bieten hat, allen voran den cholerischen Russen-Gangster Peter und den sich selbst als "Alpha Male" bezeichnenden Security-Mann, über den ich mich nach 130 Minuten "Paragraph 78" am gestrigen Nachmittag besonders gut amüsieren konnte. Grundsympathische Low-Budget-Unterhaltung mit Darstellern, die offensichtlich Spaß an der Sache hatten. Zwar bleiben Längen und Leerlauf nicht ganz aus, doch das tut dem Vergnügen keinen allzu großen Abbruch. Da wurde selbst noch in der 13-Uhr-Wiederholung am Ende zurecht applaudiert.

guckte im Cinedom 6, Köln

MiniMe69 * 8.5

MOOF!

Ein Film, der dem Namen Midnight Madness alle Ehre gibt.

Mit etwas mehr Mut seitens Rosebud wäre das hier (stattdessen dem dort gezeigten Rohrkrepierer) sogar ein sehr würdiger Eröffnungsfilm gewesen...

War sehr angenehm überrascht, da ich mir trotz positiver Reviews anhand der Geschichte bisher doch nicht so recht vorstellen konnte, dass der Film tatsächlich was taugt. Auch Stephen Dorff ist in letzter Zeit praktisch nur noch in Totalgurken aufgetreten (Alone in the Dark!!!).

Der Film war dann jedenfalls doch richtig klasse.

Einer von den Filmen, die das FFF in früheren Zeiten sehr viel öfter als heute ausgezeichnet haben: Schräg, abgedreht und trotz geringem Budget mit witzigem Skript und wohldosierten Splattereffekten ausgestattet, war man doch bis zuletzt begeistert dabei.

Das Budget des Films war zwar offenkundig ultra-low budget: Im wesentlichen spielte das ganze in einer einzigen Studiokulisse, selbst in der kurzen Juwelendiebstahlsequenz am Anfang musste wohl auch Irland (!) für einen sonnigen Küstenort in Frankreich als Double herhalten. Am Ende war noch nicht einmal mehr genug Geld vorhanden, um sich eine (!) echte Ratte zum Set zu holen.

Alles nicht so wichtig, da das geringe Budget doch durch eine witzige Story, ein tolles Skript und vor allem durch liebevoll gestaltete, sympathische bis abgedrehte Charaktere mehr als nur ausgewogen wurde. Verfeinernd abgeschmeckt wurde das ganze dann noch durch die bereits angesprochenen Splattereffekte der Marke einfach aber effektiv und fertig ist der Festival-Geheimtipp... (allein der erste Auftritt des Killers ist dermaßen abgefahren, dass man ihn selbst gesehen haben muss, um es zu glauben).

Fazit: Der Film sei jedem, der ihn auf dem diesjährigen FFF doch verpasst hat, zur Nachbereitung sehr empfohlen.

glotzte im Cinemaxx 7, Berlin

SunDowner * 1.0

What tha Heck?

kinokoller * 4.5

dämlitsched

BOTCHED ist ein klitzekleines Fun-Splatter-Movie, welches gerne durch besonderen Einfallsreichtum glänzen möchte - dies aber nicht zu schaffen vermag.

Auch wenn der Regisseur sich redliche Mühe gibt das Ganze so abgedreht wie möglich rüberkommen zu lassen, kann dies nicht über schlechte Effekte und eintönige Kulisse hinwegtäuschen. Die besten Lacher hat da noch der russische Wachmann als selbsternanntes Alphamännchen.

Sofern man nicht allzu genau hinsieht macht BOTCHED schon Spaß, doch im direkten Vergleich zur weitaus lustigeren Genre-Verwandschaft wie z.B. SEVERANCE kann der Film nicht wirklich punkten.

69 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Botched
  • Score [BETA]: 72
  • f3a.net: 7.2/10 69
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-13 01:29

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