s Brotherhood (2010) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Brotherhood

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Reviewer

Christian * 6.0

Ein altes Thema. Wer in eine dieser US-Studentenverbindungen will, der muss viel erdulden oder gar eine echte Mutprobe bestehen. Hier soll es ein Überfall in einer "Gas-Station" sein. Mit Mütze unkenntlich gemacht und nicht geladener Pistole ein paar Dollar stehlen, lautet die Aufgabe. Leider läuft alles anders als geplant, immer tiefer in die Scheiße geraten unsere Burschenschaftler...

Brotherhood ist einer dieser Filme, den man nicht auf der Rechnung hat. Klar, die Geschichte ist höchst konstruiert, nicht jede Wendung glaubhaft. Aber es sind die vielen, mitunter leicht kranken Ideen, die den Film zu einer kleinen Perle machen. Die 80 Minuten vergehen wie im Flug, man wird sehr kurzweilig unterhalten und kann abschließend festhalten, dass man keinen Must-See-Film gesehen hat, aber auch mal wieder positiv überracht wurde.

war im Cinemaxx 6, Hamburg

Smotti * 8.0

You aren't a pussy?

Eine ziemlich wilde Nacht, verflucht spannend und stellenweise errettend witzig. Dieser Film begeistert vielleicht nicht, da er recht "normal" daherkommt, dafür enttäuscht er einen aber auch in keinem Moment.

Man lernt mal wieder ein wenig was über amerikanische Jugendkultur und langweilt sich nur in den richtigen Momenten. Solides Handwerk, eine Freude.

saß im Cinemaxx 6, Hamburg

Francis * 9.0

Toller Thriller - spielt in einer einzigen Nacht und lässt uns atemlos zusehen.
Um die Aufnahmeprüfung für die studentische Bruderschaft zu bestehen, muss jeder Neuling eine Tankstelle überfallen. Leider geht dabei etwas schief und Kevin wird angeschossen.
Wie die Jungs versuchen, aus dem Schlamassel herauszukommen - ohne Polizei und Krankenhaus -, ist mehr als sehenswert. Man spürt regelrecht ihre Verzweiflung, mit dem Dumme-Jungen-Streich nicht erwischt zu werden und gleichzeitig den Ernst der Lage zu erkennen.

Erstveröffentlichung

verweste im Cinemaxx 7, Berlin

FFFler * 6.5

Immer diese Studentenverbindungen...

Wurde im Vorfeld häufig mit 11:14 in Verbindung gebracht und muss den Vergleich auch nicht scheuen. Der Film handelt von einem Aufnahmeritual in einer Studentenverbindung, bei dem es darum geht, einen Überfall auf einem Supermarkt durchzuführen. Dieser ist jedoch nur Fake ... vorausgesetzt, man wäre zum richtigen Laden gefahren, so wird aus dem Spaß schnell blutiger Ernst, der eine chaosreiche Nacht verspricht. Dabei schlägt der Film viele Haken, ist auch wegen der nahezu ausweglosen Situation ziemlich spannend geraten und zudem sehr ordentlich in Szene gesetzt. Jedoch hatte ich ein kleines Problem mit der Verbindungsthematik, die mir einfach zu fremd ist, um mich darin wieder zu finden, und somit handeln zumindest für mich einige Charaktere arg bescheuert und unglaubwürdig. Sieht man davon ab, erhält man durchaus einen kurzweiligen und spannenden Film.

war im Cinemaxx 7, Berlin

Timo * 7.0

11:15

Ein tolles Konstrukt mit vielen guten Jungdarstellern. Stellenweise vielleicht nicht ganz nachvollziehbare Motive, aber im Großen und Ganzen eine schnelle Achterbahnfahrt mit vielen guten Ideen, die zudem noch unglaublich kurzweilig daherkommt.

war im Metropolis 1, Frankfurt

Zombie * 9.0

Sie können es nicht lassen!

Studenten, wohl egal wo auf der Welt aber in Amerika natürlich besonders klischeebehaftet, sind der Meinung, dass man Newbies eine Prüfung auferlegen muss. Das Thema ist nicht neu!

ABER.... die Ideen sind toll! So werden wir von Minute zu Minute in immer neue Handlungen verwickelt. Immer wenn man denkt "jetzt haben sie's", dann bekommen die braven Studenten, die inzwischen mitten im Schlamassel stecken, einen neuen Knüppel zwischen die Beine geworfen!

Bei Brotherhood handelt es sich um einen wirklich spannenden und immer wieder richtungswechselnden Film, der viel Spaß macht, bei dem man aber auch mit den Akteuren richtig Mitleid empfinden kann.

Für Spannungsfans ein MUSS! Die 80min sind kurz, präzise und machen einfach Spaß!

goutierte im Cinestar 7, Berlin

Alan Smithee S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Der Trailer von "Brotherhood" wirkte auf mich ein wenig überzogen, aber da ich während meiner zwei Auslandssemester in Philadelphia selbst so einigen (im Vergleich natürlich viel harmloseren) Verbindungs-Schabernack miterlebt habe, konnte ich nicht widerstehen mir den Film anzusehen.
Ausgangspunkt der Handlung ist der Aufnahmeritus der Studentenverbindung Sigma Zeta Chi, in dessen Rahmen die Anwärter ("pledges") eine Reihe von Überfällen auf kleine Lebensmittelläden und Tankstellen durchführen müssen. Kurz nach Beginn des Films wird jedoch klar, dass es sich dabei nur um getürkte Überfälle handelt, bei denen getestet werden soll, ob die Anwärter "würdig" sind vollwertige Mitglieder der Verbindung zu werden. Dummerweise geht ein Überfall aufgrund eines Missverständnisses gründlich schief und einer der Anwärter wird angeschossen. Der Film erzählt in der Folge mit einem Feuerwerk aus spannenden Wendungen und gelungener Situationskomik, wie die Mitglieder der Verbindung verzweifelt versuchen mit dieser Krisensituation umzugehen. Der Konflikt der beiden Hauptfiguren gibt dabei recht anschaulich den moralischen Zwist wider, den man wohl selbst im Innern austragen würde, fände man sich selbst in einer derartigen Situation wieder: Einerseits will man verantwortungsbewusst und zum Wohle der verletzten Person handeln, andererseits natürlich irgendwie auch ungestraft aus der Misere rauskommen. Zusätzliche Intensität gewinnt der Film daraus, dass neben den Ängsten und moralischen Erwägungen der Figuren auch Themen wie Rassismus auf sehr humorvolle Weise eingearbeitet werden.
Unterm Strich war "Brotherhood" für mich "Dramedy" in Reinkultur und eignet sich wunderbar für einen unterhaltsamen Abend - nicht nur für Studenten :).

verweste im Metropolis 1, Frankfurt

Athanasios Mazarakis * 7.0

Rodeostyle

Tja, da sind sie wieder, unsere lieben Freunde die Cowboys. Die alles im Rodeostyle schaffen wollen und sich dabei auch noch lustig finden.

Nunja, eigentlich könnte die Story überall spielen, denn es geht halt um jungendliche Bewährungsproben. Und was passiert, wenn man sich von einem "Führer" voll labern lässt, weil man nicht die Konsequenzen ziehen will.

Brotherhood haut in den 80 Minuten ordentlich aufs Tempo und es macht Spass zu sehen, was passiert, wenn man nicht doch irgendwann einfach mal "No" sagt. Zugegeben, bisschen vorhersehbar ist das Ganze schon und auch die Twists wollen nicht komplett zünden. Macht aber trotzdem nichts, man wird gut unterhalten und wenn sich die Chance bietet, dann würde ich den Film definitiv empfehlen.

Der Film wurde übrigens im Metropol 1 statt im Metropol 2 in Stuttgart gezeigt - doch wohl nicht etwa, weil der Film "The Last Exorcism" so wenig Zulauf gefunden hat? ;)

glotzte im Metropol 1, Stuttgart

lexx * 4.0

Unlogisch, dämlich, voraussehbar

Junge Junge, so viele unlogische, extremst konstruierte Handlungen habe ich wirklich selten überlegt. Der Film scheint sich in höchstem Maße ernst zu nehmen, ist aber auch in höchstem Maße unlogisch und dämlich bis zum geht nicht mehr.
Das kann man zwar immer leicht behaupten, aber ich hätte unzählige "kritische" Situationen ohne jedes Problem gelöst. Die Protagonisten verhalten sich auf unterstem Niveau, zwar gut gespielt, aber das Drehbuch ist echt für die Müllkippe.
Sorry, zwar einigermaßen unterhaltsam, letztlich aber doch ein absoluter Rohrkrepierer.

Herr_Kees * 7.0

Eine Handvoll Fraternity-Arschlöcher veranstaltet eine Aufnahmeprüfung frei nach Murphy's Law und strapaziert dabei Zuschauernerven und Glaubwürdigkeit - spannend und kurzweilig ist das trotzdem.

Alexander * 5.5

Verschenkt

Der Debut-Film eines neuen Regisseurs. Ne Art Mischung aus „10:14", „Go!" und ich weiss nicht was. Klingt cool? Ist es Anfangs auch! Der Film macht sogar richtig Laune mit seinen ständig neuen Ideen die sich anfangs noch in loser Folge aufeinandertürmen das es eine wahre Freude ist. Bis dem Regisseur dann leider nach recht kurzer Zeit nichts mehr eingefallen ist. Denn bei „Brotherhood" handelt es sich bei genauerem Hinsehen leider nur um eine lineare Aneinanderreihung dünn gesähter skurriler Einfälle, die miteinander nur in serieller Folge in Verbindung stehen. Es gibt keine wirklichen Plot-Twists, kein Wechsel der Perspektive (wie in Go!), keine Überschneidung von Handlungssträngen, keine wirklichen Überraschungen, knallenden Wendungen oder sonstigen Gags oder Provokationen. Talentiert genug, einige lose Handlungsstränge wenigstens zum Ende hin genial zusammenzufügen, wie in „10:14", scheint man wohl auch nicht zu sein, und somit kommt der Schluss nicht nur plötzlich und Fallbeil-artig sondern ist wirklich ganz und gar absolut absurd und abtörnend. Ne Art totaler Anti-Klimax und viel zu moralinsauer für diesen Film, der sich ansonsten auch ne Spur zu sehr ernst nimmt, für nen harten Thriller dann aber auch wieder zu klamottenhaft ist. Das wäre mir ja egal, aber dieses Ende? Der langweiligste Schluss aller Zeiten. Einfach nur doof. Ich fühlte mich verarscht.

Für die ansonsten gute Unterhaltung gibt es dennoch 5.5 Gnaden - Punkte.

Bestes Zitat: „Geh runter, Du zerdrückst meine Marlboros!"

40 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Brotherhood
  • Score [BETA]: 60
  • f3a.net: 6/10 40
  • IMDb: 5.9/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-11 14:59

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