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Review Cherry Falls

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von D.S.
Ziemlich unterhaltsame Mischung aus Slasher-Film und Komödie, der vor allem eins gut gelingt: die eindringliche (bis widerwärtige) Zeichnung amerikanischer Teenager.
Die Ausgangsidee - Killer bringt nur Jungfrauen um - wurde ja schon besprochen, ist in der Tat mal was anderes und führt zu netten Situationen - z.B. als der Sheriff genau dies den besorgten Eltern mitteilen will, wovon ihn der Schuldirektor mit den
Worten abzuhalten versucht: "They're gonna have ... a fuckfest!!!"; und der Idee der Teenies, sich durch eine Sex-Party zu "retten", die unter
dem Motto "Pop your Cherry" steht. Schön ist da z.B. ein absolut häßlicher Nerd, der ein hübsches Babe so anbaggert: "You ever played
Death-Quake?" und sie, statt ihn stehenzulassen, nur sagt: "Okay, but you're gonna have to use a rubber!" :-)
Allerdings verliert die Jungfrauen-Idee später für den Film und erst recht für den Killer an Bedeutung, und von Anfang an war sie leider viiiiel zu schwach begründet - es sind gerade mal 2 Jungfrauen getötet worden (und ein Typ, wo das also nicht klar sein kann), und schon sind alle davon überzeugt, daß der Killer nur Jungfrauen umbringt??? Naja. Und später, die obligatorische Begründung für die Morde, ist so schwach wie selten. Aber der Film nimmt sich ja auch nicht unbedingt ernst, hat viele Lachmomente und macht Spaß, darum ist das nicht
so wild; nur im Programmheft wurde zuviel Wirbel um diese Idee und den unterschied zu "konventionell-konservativen" Serienmördern gemacht - letztlich ist
der sexuelle Status hier nämlich auch egal.
Whatever, nette Unterhaltung, nicht mehr und nicht weniger.
70%

staunte im Royal Palast, Berlin

11 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Cherry Falls
  • f3a.net: 5.9/10 11
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-08 01:58

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