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Review The Connection

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Mehr Stil geht nicht
von D.S.

Ein episches Crime-Drama, das so nur aus Frankreich kommen kann – und derart viel Stil und Klasse ausstrahlt, dass man sich auch über 135 Minuten hinweg kaum daran satt sehen kann.

THE CONNECTION fühlt sich an wie ein Maßanzug: Hier passt einfach alles perfekt, und man weiß das schon nach ein paar Sekunden. Eine knallharte Story um ein Drogenkartell unter einem skrupellosen Kingpin und einen wie besessen dagegen vorgehenden, charismatischen Untersuchungsrichter. Ein grandios authentisches 70er-Jahre-Setdesign samt stimmigen Kostümen und (fast immer) passendem, umwerfendem Soundtrack. Brillante Charakterdarsteller, unter denen vor allem Jean Dujardin seine ganze Klasse zeigen kann. Eine temporeiche Inszenierung mit exakter Montage, die bei allen Handlungs-Untiefen, allen personellen Verflechtungen und Verwirrungen nie die Übersicht verliert – und schon gar nicht langweilt.

Das auf wahren Gegebenheiten basierende Epos von Cédric Jimenez über Marseille als Heroinhauptstadt Europas, über den Kampf zweier obsessiver Charaktere gegeneinander und gegen die Limitierungen, die ihnen von ihrem jeweiligen Umfeld auferlegt werden, ist meisterliches Erzählkino mit einer selten gelungenen Kombination aus Stil und Story-Substanz; ein berauschender Nostalgietrip und gleichermaßen ein kontinuierlich fesselnder Cop-Thriller klassischer Prägung.

Gehört ganz ohne Frage zum Besten, das dieses Genre in den letzten Jahren hervorgebracht hat und kann auch Nicht-Fans wie mich absolut begeistern. Nicht verpassen! 7,5 Punkte.

saß im Cinestar, Frankfurt

50 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Connection
  • Score [BETA]: 75
  • f3a.net: 7.8/10 50
  • IMDb: 7.1/10
  • Rotten Tomatoes: 83%
  • Metacritic: 67/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-02-24 11:32

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