s Cottage Country (2013) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Cottage Country

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Reviewer

FFFler * 5.0

Seichtes Filmchen für Zwischendurch

Der Trailer versprach eine böse schwarze Komödie, das Set ist klassisch gewählt, die Darsteller vielversprechend und so ist es enttäuschend, dass aus Cottage Country leider nicht mehr als gesundes Mittelmaß herausgekommen ist. Peter Wellingtons Film ist zwar bisweilen durchaus amüsant anzusehen, jedoch fehlt es dem Ganzen ein wenig Schwung und so zieht sich die Geschichte um das mordende Ehepärchen trotz kurzer Laufzeit ein wenig. Den Darstellern ist hierbei wenig vorzuwerfen, eher dem müden, ideenlosen Drehbuch, das zudem vergisst eine Identifikationsfigur für den Zuschauer einzubauen. Muss man unterm Strich trotz netter Besetzung nicht gesehen haben.

Jimmyjohnjamesmyer S * 8.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Humor so schwarz, daß manch einer ihn im Dunkel des Kinos nicht finden könnte

Nicht nur, daß "Cottage Country" mit einem der Hauptdarsteller aus "Tucker and Dale vs. evil" auftrumpfen kann (der genau wie Malin Ackermann als seine Frau überzeugend abliefert)... auch der Plot über einen harmlosen Knuffi-Bär, der unfreiwillig mit seiner Gefährtin im Waldhaus zum Mörder wird ist nun wirklich nicht so weit weg.

"Cottage Country" ist eine Komödie, die mit laufender Spielzeit immer schwärzer wird. Die Charaktere sind fast alle großartig. Sobald der überätzende Bruder des Hauptdarstellers im Ferienhaus auftaucht und mit seiner russischen "Freundin" die romantische Stimmung komplett verhagelt wird der Ton immer düsterer.
Spätestens wenn offensichtlich wird, daß Malin Ackermanns Charakter doch etwas zu locker mit ihrer Rolle als Mördergattin umgeht und alle anfangen rumzuspinnen und mit den Geistern der verstorbenen zu reden geht nicht nur der Masterplan zur Vertuschung des Mehrfachmordes so baden wie die Einzelteile der Opfer. Auch die Romantik und der Optimismus des Hauptdarstellers bleiben auf der Strecke und es kulminiert in komplett unerwarteter Schwärze die schon ins Drama rüberhängt.

Ein kurzweiliger Film mit Top-Darstellern, der auch Mut zeigt unerwartetes Terrain zu betreten und sich damit erfrischend von den zahllosen anderen "Hui, jetzt bin ich lustiger Geselle plötzlich Mörder"-Filmen abhebt.

Lovecraft * 5.5

Come out, damned spot!

Tyler Labine in einem Haus am See - da war doch mal was? Mit der Partygranate "Tucker and Dale vs Evil" hat dieser Streifen bis auf den Hauptdarsteller allerdings nicht allzu viel gemeinsam, da kommen schon eher Erinnerungen an den 80er-Klassiker "Weekend at Bernies" hoch. Während manche Wendungen oder Einfälle doch arg gewollt wirken, erfreuen mehrere urplötzlich an die Oberfläche kommende, deutliche Verweise auf Shakespeares Macbeth (Party-Erscheinungen! Schlafwandelszene!)!

Insgesamt kein Überflieger oder keine absolute Stimmungskanone, aber doch recht flotte, schwarzhumorige Unterhaltung. Vorher gibt es mit "StrAngel" noch einen animierten Kurzfilm in 3D. Punkt.

war im Cinemaxx 7, Berlin

FraeuleinFluch * 5.0

Cottage Country war stellenweise schon lustig oder zumindest zum schmunzeln. Mit Tucker & Dale vs. Evil kann man ihn aber nicht vergleichen. Den bisherigen Meinungen kann ich mich nur anschließen: Dem Film fehlt es an Schwung. Mit etwas mehr Elan hätte man vielleicht noch das eine oder andere Sternchen rausholen können.

guckte im Cinemaxx 8, Hamburg

Herr_Kees * 5.0

Family Plot

Nett gemeinte und teilweise ganz süße schwarze Komödie, die deutlich mehr Verwicklungen, Gags, Bösartigkeit und Splatter hätte brauchen können, um mit verwandten Filmen (wie z. B. THE COTTAGE) mithalten zu können.

Malin Akerman als zunehmend biestiger werdende Sauberfrau ist allerdings sehr nett. (5/10)

Der Vorfilm ist im Übrigen schön 3D-animiert, aber sterbenslangweilig. (3/10)

staunte im Metropol 1, Stuttgart

Michaela * 7.0

Ein Ring, sie zu knechten

Es sollte ein idyllisches Wochenende werden, traute Zweisamkeit, der erhoffte Heiratsantrag und weitere Zukunftsplanung. Daraus wird allerdings nichts, wenn der kleine Bruder samt russischer Freundin ungebeten aufkreuzt und auch noch irgendwelche Freunde zur Party einlädt. Und dann geht auf einmal alles schief. Sehr zur Freude des Zuschauers.

Klar, wenn Tyler Labine mitspielt, und auch klar, wenn es sich um ein Cottage am See handelt, dass man gewisse Tucker-and-Dale-Erwartungen mitbringt. Allerdingt ist Cottage Country die Light-Version davon, auch skurril, mörderisch, aber nicht so aberwitzig und vor allem nicht so blutig wie Tucker and Dale. Der Streifen macht aber trotzdem Spaß.

war im Cinema, München

Dr_Schaedel * 7.5

D.S. * 6.0

war im Metropolis 8, Frankfurt

Takealittlesin * 10.0

Cottage Country - einfach nur geil

Hey hey hey Tylor Lebine hat es seit Tucker & Dale vs. Evil nicht verlernt.
Cottage Country ist eine schräge Horrorkomödie vom feinsten.
Einfach purer Spass zum Kranklachen.
Es müssen nicht immer todernste Themen sein oder Gedärme durch die Luft fliegen.............. obwohl ganz harmlos sind die Szenen auch nicht.
Einfach zurücklehnen und entspannen.
Super Geil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

guckte im Cinecitta', Nürnberg

Janina Himmen S * 4.5

Dieser Review enthält SPOILER!
Ich hatte so etwas wie einen zweiten TUCKER & DALE erwartet und wurde bitter enttäuscht. Dabei fing der Film noch ganz vielversprechend an: Ein verliebtes Pärchen, das kurz vor dem Heiratsantrag steht, zieht sich für einen Kurzurlaub in eine Waldhütte zurück. Leider taucht dort aber auch der nervige Bruder samt derzeitiger Lebensabschnittsgefährtin auf. Vorbei ist es mit der Ruhe. Wirklich unangenehm wird es dann, als der Störenfried durch einen "Unfall" das Zeitliche segnet.

Ab dieser Stelle hätte der Film nun mit wahnwitzigen Vertuschungsaktionen unterhalten können. Leider geht ihm aber genau hier bereits die Luft aus. Eine Sache unterscheidet ihn grundlegend von TUCKER & DALE: Die Hauptcharaktere sind nicht nett. Im Gegenteil, es stellt sich heraus, dass sie kaltblütig über Leichen gehen. Diese Wendung hatte ich nicht erwartet und sie hat finde ich überhaupt nicht gepasst. Als der Geist des Bruders auftauchte, habe ich kurz gehofft, dass dieser nun eine größere Rolle spielt, aber das wurde gar nicht wieder aufgegriffen. Dabei hatten er und seine Freundin am Anfang die Lacher auf ihrer Seite und dem Film fehlte ohne sie etwas. Wie gesagt: Soll ich ernsthaft die beiden Mörder anfeuern? Und ganz am Ende wird es dann sogar richtig tragisch.

Ich liebe schwarzen Humor. Aber ich möchte in einem Film jemanden haben, der mir entweder sympathisch ist oder den ich witzig finde. Beides war hier nicht der Fall. Schade um den vielversprechenden Anfang und die Nebencharaktere. Dieses Jahr finde ich die Horrorkomödien allgemein ziemlich öde. Übersättigung? Werde ich alt? Oder war es einfach nur ein schlechter Jahrgang für dieses Genre?

Erstveröffentlichung

staunte im Metropolis 8, Frankfurt

ArthurA S * 5.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Die Balance zwischen Comedy und Ernsthaftigkeit ist nicht gelungen

In Cottage Country fährt der ewig unterwürfige und die Konfrontation vermeidende Todd (Tyler Labine) mit seiner Freundin Cammie (Malin Akerman) in die Familienhütte seiner Eltern. Dort möchte er ihr einen Heiratsantrag machen (was Cammie aber bereits längst weiß). Sein unruhestiftender Bruder Salinger (Dan Petronijevic) macht ihm aber einen Strich durch die Rechnung, als er dort mit seiner freizügigen Freundin Masha (Lucy Punch) auftaucht. Als Salinger sich der Forderung verweigert, das Haus zu verlassen, kommt es zu einem handgreiflichen Streit zwischen ihm und seinem Bruder, in dessen Verlauf Todd kurzerhand seinem Bruder eine Axt in den Hals rammt. Nach kurzen Gewissensbissen ist Todd und Cammie eins klar - die Leiche muss weg, ebenso wie Salingers Freundin Masha. Nichts soll im Wege eines wunderschönen Heiratsantrags stehen. Doch je mehr sich die beiden in die Sache hineinsteigern, desto mehr gerät alles außer Kontrolle.

Lustige Morde in den Wäldern und Tyler Labine im Fantasy-Filmfest-Kontext? Das weckt doch schnell sehr gute Erinnerungen an den jetzt schon kultigen Tucker and Dale vs. Evil. Wer jedoch auf einen ähnlichen Spaßfilm hofft, wird ziemlich schnell enttäuscht sein. Spätestens, wenn die von Lucy Punch hervorragend (mit schwerem russischen Akzent) gespielte Masha von der Bildfläche weg ist, wird der Film eher zu einem zähen Stück über Schuldgefühle und die Besessenheit von einem Beziehungsideal. Das wäre vielleicht in einem insgesamt etwas ernsthafteren Film durchaus angemessen, doch hier stimmt nicht die Balance zwischen Komik in der ersten Filmhälfte und relativer Ernsthaftigkeit in der zweiten. Malin Akerman überzeugt in ihrem zweiten Auftritt beim diesjährigen Fantasy Filmfest (nach The Numbers Station) als die immer mehr offensichtliche Psychopathin und Tyler Labine ist, wie üblich, sympathisch. Man wünscht sich aber trotzdem mehr von Lucy Punch und vor allem mehr von dem bösen Humor der ersten halben Stunde. Den Weg dorthin findet der Film erst wieder in seinen letzten Minuten, und dann ist es schon fast zu spät.

Erstveröffentlichung

war im Cinedom 9, Köln

54 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Cottage Country
  • Score [BETA]: 57
  • f3a.net: 5.9/10 54
  • IMDb: 5.4/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-10-31 05:11

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