s Counter Investigation (2007) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Counter Investigation

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Reviewer

Holger Hellmuth * 5.0

Französischer Krimi auf TV-Niveau, der leider nicht so richtig in Fahrt kommt. Für erfahrene Zuschauer etwas zu vorhersehbar, leidet er im Mittelteil unter Spannungsarmut und Behäbigkeit. Andererseits erzählen gute Schauspieler eine passable Geschichte, eine Gurke sieht anders aus.

guckte im Metropol 2, Stuttgart

Sidschei S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Französischer Tatort

Wie? Nur eine Kritik dazu? Na, dann will ich auch mal:

Der letzte Tag. Und wie bereits bei "Botched" erwähnt eigentlich nur noch eine Zugabe, die für mich nicht mehr nötig zwingend gewesen wäre, aber dennoch mit einer zufriedenen, gelassenen Entspanntheit angegangen wurde.
Auf Grund der Wiederholungspolitik musste ;) ich erstmal 2 Franzosen anschauen *schlotter*, die mir im bisherigen Verlauf (abgesehen von einem) ja nicht unbedingt Freude zu machen verstanden.

Allerdings war ich auf "Counter Investigation" dann doch gespannt und hatte gewisse Erwartungen, da der Regisseur Franck Mancuso, selbst jahrelang bei der französischen Polizei beschäftigt, mit dem Drehbuch zu "36 tödliche Rivalen" ja einen wirklichen Hammer abzuliefern verstand. Und auch die Teilnahme von Jean Dujardin im Schauspielcast erweckte zumindest eine gewisse Grundfreude an dem Film, konnte er mit seiner Rolle als vertrottelter Agent in "OSS 117" ja mehr als nur zu punkten verstehen!

In "Counter Investigation" präsentiert er sich allerdings in einer durch und durch ernsten Rolle als erfolgreicher Polizist, der darunter zu leiden hat, dass auf Grund seines Berufes er zumindest der Auslöser dafür war, dass ***Spoiler***seine Tochter***Spoiler*** einem Mord zum Opfer gefallen ist. Gebrochen von dem Zusammenspiel der Tatsachen lässt er nichts unversucht, den wahren Mörder hinter Gitter zu bringen.

Dieser ist auch vermeintlich schnell gefunden, doch die Gewissheit wirklich DEN richtigen Täter hinter Gitter gebracht zu haben ist nicht zwingend gegeben und so ermittelt der Cop auf eigene Faust weiter...

Zugegeben: "Counter Investigation" ist ein zwar recht konstruierter, aber dennoch durch und durch spannender Film, der vor allem Gelegenheits-Seher inhaltlich zu begeistern verstehen wird. Für mich persönlich allerdings, unter dem Aspekt Viel-Seher, waren die dramaturgischen Aspekte in "Counter-Investigation" völlig verkorkst gesetzt und ich empfand beim Sehen des Streifens eher gemäßigte Spannung mit Tendenz zur Langweile, denn überraschende und wirklich spannende Thriller-Kost.

Der Grund dafür liegt darin begraben, dass "Counter-Investigation" den Zuschauer nur teilhaben lässt. Er verfolgt das Treiben, die Ermittlungen, das Zweifeln - ist aber ebenso unwissend, wie die teilhabenden Personen des Plots. Schlimmer eigentlich noch: Mit der durchaus gelungenen Auflösung des Plots darf der Zuschauer wehmütig in Erfahrung bringen, dass er eigentlich NOCH unwissender als einige der beteiligten Personen war.

Und dieser Umstand ist wirklich schade. :( Denn als sich die wirklich starke Auflösung des Plots zu präsentieren verstand, flimmerten vor meinem geistigen Auge sofort zahlreiche Möglichkeiten, wie der Film sich fuer den Zuschauer - ähnlich wie der "36 tödliche Rivalen" - hätte wesentlich spannender präsentieren können, als er im Endeffekt zu wirken verstand. Hätten die Macher von "Counter Investigation" dem Zuschauer auch nur etwas mehr Wissen über den Plot schon früher zukommen lassen und andere Ereignisse spannender vorgetragen, hätte man wesentlich mehr mit den, von den Darstellern durchweg gut verkörperten Personen mitfiebern und -leiden können... und eben auch deutlich mehr (An-)Spannung beim Betrachten dieses Filmes erleben können - OHNE dass der Film dadurch in irgendeiner Art und Weise Einbußen hätte hinnehmen müssen. Das ist zumindest: Meine Meinung. ;)

Fazit:
"Counter Investigation" ist ganz bestimmt kein schlechter Film, der sein Niveau mindestens auf einer gelungenen Tatort-Folge zu präsentieren versteht. Hätte es der Film allerdings verstanden, inhaltlich - zumindest für Viel-Seher, wie mich - nicht nur so dahin zu plätschern und lediglich mit dem doch überraschenden Plot zu punkten und gleichzeitig etwas mehr Spannung erzeugt, hätte er locker in den oberen Punkterängen mitspielen können. So gibt’s von mir für "Counter Investigation" nur durchschnittliche, aber gewiss nicht schlechte 5/10 mit Tendenz zur 6.

FFFler * 6.0

Dujardin, bleib bei OSS 117

Da mich Jean Dujardin in dem herrlichen OSS 117 begeistern konnte habe ich diesem französischen Krimi mal eine Chance gegeben. Bereut habe ich es nicht, aber mehr als ein Primal Fear-RipOff ist es leider nur selten geworden. Die Darsteller agieren weitestgehend souverän, von Dujardin hab ich mir persönlich jedoch etwas mehr erhofft. Für Crimefans sicherlich einigermaßen sehenswert ... wenn man den Film verpasst ist es jedoch auch nicht schlimm.

16 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Counter Investigation
  • Score [BETA]: 58
  • f3a.net: 5.8/10 16
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-14 19:28

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