s Daybreakers (2009) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Daybreakers

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Reviewer

Michaela S * 8.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Call me Elvis

Ich bin Vampirfilmfan - das gleich mal vorweg.

Die Geschichte fängt da an, wo "I am Legend" eigentlich aufhört - was tun, wenn kein menschliches Blut mehr vorhanden ist. Vampir versucht, ein Heilmittel zu finden. Die Idee des Films ist so neu nicht, hatte auch einige déja-vus (gleich am Anfang fühlte ich mich sehr an Near Dark erinnert, zwischendrin an Sundown - The Vampire in Retreat etc. - kenn wahrscheinlich zu viele Vampirfilme - um dann am Ende in den Sonnenuntergang zu reiten bzw. zu fahren), allerdings gefiel mir die altmodische Umsetzung sehr - endlich mal wieder ein klares nicht grobkörniges Bild, keine hektische Wackelkamera, was letztens viele dieser Endzeitfilme hatten, und ganz gute Schauspieler. Sam Neill war ziemlich gruselig. Der Film bot genügend story, gore und comic relief, vielleicht manchmal unfreiwillig komisch. Auch der Mix zwischen einem futuristischen setting und altmodischer 50er Jahre Kleidung / Autos war schön anzusehen. Und auch dass sich der Film an ein paar Vampirregeln gehalten hat, rechne ich ihm hoch an. Ich kann nämlich Vampire, die im Sonnenlicht nur glitzern, nicht ausstehen.

Fazit: alles in allem ein schöner altmodischer Film, der durchaus zu unterhalten weiß. Popcorn-Kino eben, wie Rainer meinte.

war im Cinema, München

Smotti * 9.0

Pärchenbewertung

Sie sagt: Der Film war super, auch für Nicht-Science-Fiction-Liebhaber. Tolle Effekte mit viel Blut und Gespritze, aber auch einem schönem Edward, der zum Glück nicht glitzert und gay ist!

Er sagt: verdammt ambitionierter Effektfilm, der an ästhetischen Momenten nicht geizt.
Ich war doch sehr überrascht von der einen oder anderen Szenerie.
Irgendwie war es wirklich cool, wie seit Matrix nicht mehr, nur nicht so hyperprofessionell, und das tat gut!

guckte im Cinemaxx 1, Hamburg

Bassprofessor * 9.0

Carpe Diem!

Was kommt raus, wenn man Filmemachern, die nur durch blutige, aber (gerade deswegen?) sympathische Low-Budget-Filme auf sich aufmerksam gemacht haben, viel Geld und viele Möglichkeiten in die Hand gibt?

Die Gebrüder Spierig wollen genau das für sich herausfinden und liefern mit Daybreakers einen hoch budgetierten und mit Stars besetzten Vampirfilm ab.

In naher Zukunft ist die Welt von Vampiren bevölkert. Jedoch lässt die schwindende Zahl an Menschen eine Krise in dieser Welt entstehen. Nur menschliches Blut ist für Vampire bekömmlich. Vampir-, Tier- und das bisher entwickelte Kunstblut lassen die Blutsauger auf Dauer zu entstellten "Subsiders" mutieren.
Eine Firma unter Leitung von Sam Neill versucht ein verträgliches Blutsubstitut zu entwickeln. Jedoch ist Chefhämatologe Ethan Hawke bisher an dem Vorhaben gescheitert.

Viele kreative Einfälle, eine spannende Handlung, ein gut aussehendes Setting und auch reichlich Action lassen den Film in der oberen Liga mitspielen. Es ist eine Freude zu sehen, wie junges Regisseurblut selbst eine gewöhnliche Autoverfolgungsjagd durch Ausnutzen des Gesamtsettings aufpeppen kann. Einzig und allein die Darsteller - mit Ausnahme der alten Hasen Neill und Dafoe - wissen nicht immer zu überzeugen.

war im Cinecitta' 3, Nürnberg

40 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Daybreakers
  • Score [BETA]: 66
  • f3a.net: 6.4/10 40
  • IMDb: 6.7/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-19 20:02

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