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Review The Delivery

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von Julian Reischl
Ein Pärchen und ein Freund kommen durch einen Unfall in Schulden. Das
einmalige Ausliefern einer Ladung Drogen soll sie aus der Misere ziehen.
Der Dealer übergibt den beiden Jungs eine Etappenkarte und behält das
Mädel als Pfand/Geisel. Die beiden Jungs müssen fortan von Checkpoint zu
Checkpoint fahren, wo sie zu vorgegebenen Zeiten einen Telefonanruf
entgegennehmen müssen. Doch schon nach der ersten Etappe treffen sie auf
Loulou (?), eine Ex-Terroristin, die von ihrem ehemaligen Kollegen Marc,
einem Fanatiker, gejagt wird. Besagter Marc wiederum wird von einem
depressiven Polizisten gejagt, und würzig wird die Geschichte dadurch,
daß alle Parteien an Kopien der Etappenliste kommen. So ist bei jedem
Telefon ein Konflikt zu einer genau festgelegten Uhrzeit
vorprogrammiert.

Dieses simple Road Movie übernimmt sich kein bißchen, die Charaktere
wirken zwar noch ein wenig filmschulhaft ausgefeilt, dennoch macht der
Streifen unglaublich Spaß. Loulou könnte mit ein wenig Glück Miss
Fantasy Filmfest werden, so hübsch ist sie mit ihrem unschuldigen
Geschau und dem hinterlistig-erotischem Funkeln in den Augen. Die "von A
nach B"-Geschichte ist stringent erzählt und überrascht doch immer
wieder mit unerwarteten Wendungen, obwohl klar ist, daß Wendungen kommen
müssen. In meinen Augen ein Geheimtip. Interessant übrigens: Englisches
"Original" mit französischen Passagen und holländischen Untertiteln. Wer
ein wenig Muße hat, kann das holländische mit dem deutschen vergleichen:
ähnlicher als man denkt!

glotzte im Cinema, München

6 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Delivery
  • f3a.net: 4.1/10 6
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-24 23:57

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