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Review Dorothy Mills

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Psychobrett
von Christian

Dorothy war für mich einer dieser Filme, bei denen man unruhig auf seinem Stuhl rumrutscht, weil das Spiel der Hauptdarstellerinnen doch weit näher rückt, als einem manchmal lieb ist.

Die wunderbare Carice van Houten spielt Jane, eine Pychologin, die auf einer verschlafenen irischen Insel einen sonderbaren Fall untersuchen soll: Dorothy, ein fünzehnjähriges Mädchen, soll während des Babysittens ein Kind stranguliert haben, bestreitet aber die Tat. Sehr schnell wird klar, dass Dorothy an einer massiven Persönlichkeitsstörung leidet. Jane ringt während ihrer psychologischen Arbeit nicht nur mit den mulitplen Persönlichkeiten Dorothys und den üblichen Problemen einer religiösen Dorfgemeinschaft, sondern vor allem mit ihrer eigenen Vergangenheit....

Newcomerin Jenn Murray spielt die Dorothy so grandios, dass einem kalte Schauer den Rücken runterlaufen. Der Wechsel von einem kleinen Mädchen zu Duncan, einem rebellischen Jungen... Schauderhaft gut.

Der Film ist verstörend, erhellend, beunruhigend trotz der eigentlich beruhigenden Landschaften (Irland-Reisende wissen, wovon ich rede) und insgesamt dennoch nicht leicht zu konsumieren. So deutete ich auch den Applaus, der später als sonst üblich einsetzte.

Sehenswert (trotz einiger nicht ganz neuer Plotwendungen)!

war im Cinemaxx 2, Hamburg

29 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Dorothy Mills
  • Score [BETA]: 62
  • f3a.net: 6.6/10 29
  • IMDb: 5.7/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-20 05:33

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