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Review Dying Breed

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Explore the Possibilities
von GeorgeKaplan

Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für den Backwood-Slasher und seine wunderbar einfachen Regeln: Zivilisierte Menschen geraten in der freien Wildbahn an Einheimische, die pervertiert und/oder scharf auf Menschenfleisch sind. Und ab geht’s.

Innovationen sind in diesen eng gesteckten Grenzen nahezu ausgeschlossen, selbst ein Stanley Kubrick hätte dem Genre zwar seinen Stempel aufgedrückt, aber vermutlich nicht revolutioniert. Und wer nun glaubt, dass dieser Vergleich doch arg weit hergeholt sei: Stanley Kubrick war nach eigener Auskunft von "Deliverance" begeistert.

Niemand wird daher ernsthaft in "Dying Breed" mehr als brauchbares Genre-Kino suchen. Aufgrund der sehr einfachen Regeln ist die Konfrontation zwischen attraktiven Städtern und degenerierten Locals vorprogrammiert. Dass "Dying Breed" aber eine satte Stunde braucht, um zum Punkt zu kommen, kann und darf man ihm schon vorhalten. Die paar Andeutungen und die gelegentlichen Hinweise, dass die netten Backwoods von nebenan einen gehörigen Sprung in der Schüssel haben, sind für geschlagene 60 Minuten einfach zu wenig, um dauerhaft ein Gefühl der Bedrohung zu vermitteln.

Punkten kann der Film in der zu lang gewordenen Einleitung aber mit wunderbaren Natureindrücken von Tasmanien. Wer dann beim Nachspann sitzen bleibt, sieht folgerichtig auch das Werbelogo der Tourismuszentrale Tasmaniens: Explore the Possibilities. Sensationeller Kommentar, vor allem angesichts der letzten halben Stunde. Ob sie vorher das Drehbuch lesen durften?

glotzte im Cinedom 6, Köln

34 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Dying Breed
  • Score [BETA]: 53
  • f3a.net: 5.3/10 34
  • IMDb: 5.3/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-02-24 13:21

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