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Review Eden Lake

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Lost Paradise
von Michaela

Naja, das war er also, der Eröffnungsfilm. So richtig beeindruckend fand ich ihn nicht. Irgendwie hat mich das an Severance erinnert (aber der war witziger), oder auch Lost Boys (vor allem wegen des Schildes am Eden Lake). Keine wirklich neuen Typen, teilweise vorhersehbare Szenen (trotzdem bin ich erschrocken, zumindest ein, zwei Mal). Ich schließe mich an, wenn viele sagen, es wäre sehr realistisch gewesen. Ich habe in einigen Reviews auch gelesen, dass der Film sozialkritisch angehaucht wäre, Hillbilly-Eltern und Psycho-Teenies. Hmm find ich nicht - genau das ist ja das Schlimme, die Personen, die da dargestellt werden, gibt’s ja so. Hillbilly-Eltern - klingt nach Kurt Russell und Goldie Hawn, öhh das wären eher Hippie-Eltern? - Psycho-Teenies (ich denke, nur einer von denen war Psycho), so würd ich die nicht nennen, es sind Leute wie du und ich, von denen man sich gerne abheben würde, weil man nicht so "proletarisch" zu sein glaubt.

Vielleicht ist die realistische Darstellung das Schockierende an Eden Lake. Oder, dass die Täter Jugendliche sind.

Wirklich aufrüttelnd und zum Nachdenken über den Zustand unserer heutigen Gesellschaft ist der Film erst mal nicht geeignet, dazu ist er zu oberflächlich. Und als Partyfilm / Popcornfilm zu ernst, zu wenig blutig, zu wenig Action, zu realistisch.

Schade fand ich auch, dass die Landschaftsaufnahmen zu kurz waren.

Als Eröffnungsfilm - hmmm. Da hätte ich mir was anderes gewünscht, etwas Innovativeres, Kurzweiligeres, Spannenderes.

guckte im Cinema, München

104 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Eden Lake
  • Score [BETA]: 72
  • f3a.net: 7.2/10 104
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-02-29 11:00

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