s Exquisite Corpse (2010) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Exquisite Corpse

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Reviewer

Francis S * 5.5

Dieser Review enthält SPOILER!
Der Name des Films ist Programm. Gleich zu Beginn spielen die 4 Studenten im Wochenendhäuschen dieses Spiel, bei dem jeder einen Satz zu einem Gedicht hinzufügt.
Kurz darauf ertrinkt die große Liebe von Nicholas im See und der Jungwissenschaftler probiert seine neuste Erfindung (Tote zum Leben zu erwecken) an seiner Traumfrau aus. Doch das geht nicht ohne das Blut anderer Frauen - möglichst im Moment des Orgasmus gezapft. Und so fügt er Sophia immer ein neues Stück anderer Frauen hinzu - ganz wie in dem oben genannten Spiel.
Dass das nicht ohne Folgen bleibt, zeigt der Film ganz solide und unterhaltsam.
Der Twist am Ende zieht dann jedoch alles an wenig runter. Schade.

Erstveröffentlichung

war im Cinestar 7, Berlin

Solarbabe * 5.5

Das hätt was sein können....

Zuerstmal, der Film ist keine Gurke! Aber im Nachhinein wirklich schade das nicht das volle Potential der Story ausgeschöpft worden ist. Laut Beschreibung hatte ich einen Zombiefilm erwartet und ich finde das ist einfach keiner. All die untoten Damen die so die Leinwand beehrten waren cooler, hungriger, grusliger, sexier, besser nasenoperiert, zombiger, verweifelter, was auch immer als Sophie. Und so gehts mit allen anderen Darstellern auch...
Und ich fand das Ende doof und auch nicht zum Rest passend.
Es ist keine Zeitverschwendung mitzuerleben wie Nicholas sich bemüht, aber man sollte seine Erwartungen runterschrauben, nen Kaffee dabei haben und ein schönes Stück Fleisch, irgendwer sollte zumindest was essen. : )

war im Cinestar 7, Berlin

glorrk * 7.0

Gut!

Die Freundin stirbt, und der Medizinstudent probiert seine Forschung, eine Reanimation mittels Hormonen von lebenden Frauen, die diese aber nur unfreiwillig hergeben, an eben jener aus. Zunächst erfolgreich, aber diese Reanimation muss immer wieder aufgefrischt werden...

Sicherlich, das Konstrukt des Filmes war so oder so schon öfters vorhanden. Insgesamt hat mir der Film jedoch gut gefallen.

Die Schauspieler wissen zu gefallen, es wird konstant eine Spannung aufrecht erhalten, das Tempo ist angemessen mit zwischenzeitlichen Ruhephasen und die Optik und Gesamtstimmung kommen gut rüber.

7 von 10 Labormäusen für ein zwar nicht überragendes, doch aber solides und spannendes Werk!

saß im Cinema, München

Alan Smithee S * 5.0

Dieser Review enthält SPOILER!
Als Abschluss des Frankfurter Filmsonntags kam mit "Exquisite Corpse" nach all den Höhenflügen der letzten Tage dann doch ein mäßiger Film, der hinter den Möglichkeiten seiner interessanten Grundidee zurückblieb.

Zum Inhalt: Nicholas ist ein hochbegabter Medizinstudent, der unter der Leitung seines Mentors ein Serum entwickelt, das Mäuse nach deren Tod unter bestimmten Voraussetzungen für kurze Zeit wieder ins Leben zurückholen kann. Kurz nach seinem ersten erfolgreichen Test fährt er mit Freunden und seiner Jugendliebe Sophia in deren Ferienhaus, um ihr dort endlich einen Heiratsantrag zu machen. Sophia willigt zu seiner großen Freude ein, doch das Glück währt nur kurz, da sie auf mysteriöse Weise im anliegenden See ertrinkt. Nicholas ist am Boden zerstört und fasst schließlich den folgenreichen Entschluss, sein Serum bei ihr anzuwenden...

Medizin und Kunst: Nicholas und Sophia studieren zwei klassische akademische Gegenpole, was ein wenig vorwegzunehmen scheint, dass ihre Liebe unter keinem guten Stern steht. Eine geliebte Person zu verlieren, ist eines meiner größten persönlichen Horrorszenarien, und so ließ mich der Film trotz seiner Schwächen keineswegs kalt.
"Wie weit würdest du für eine geliebte Person gehen?" fragt sich Nicholas gleich mehrere Male im Film, und diese Frage beschäftigte mich während des Films auch genug, um mich lange Zeit über die durchwachsenen Darstellerleistungen und die quasi nicht vorhandene dramaturgische Lichtsetzung hinwegsehen zu lassen (obwohl die vorherrschende Dauerdüsternis im Film zugegebenermaßen durchaus zu seiner Grundstimmung passt).
In der zweiten Hälfte des Films ist das Drehbuch etwas einfallslos, zum Ende hin aber wenigstens sehr konsequent. Sophias zunehmende Todessehnsucht fand ich unter den Voraussetzungen der Handlung gut nachvollziehbar und das Ende birgt trotz der visuell etwas kitschig anmutenden Umsetzung die alte aber immer wieder schöne Botschaft, dass Menschen, die etwas Kreatives erschaffen, auch nach ihrem Tod in ihren Werken weiterleben.

war im Metropolis 1, Frankfurt

28 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Exquisite Corpse
  • Score [BETA]: 30
  • f3a.net: 3/10 28
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-06 14:31

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