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Review Fortress 2

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Dieser Review enthält SPOILER!

von Alan Smithee
Zehn Jahre nach der Handlung von "Fortress" ist der Ausbrecher John Brennick
ein liebevoller Familienvater. Doch eines Tages wird die Idylle gestört und
er landet wieder in einem Hochsicherheitsgefängnis. Dieses kreist in einer
Umlaufbahn um die Erde. Um Frau und Kind wiederzusehen, plant Brennick die
Flucht.
Eine Produktion aus Luxemburg, das lässt schon einmal aufhorchen. Und man
wird nicht enttäuscht: Trash hat einen neuen Namen. Die Schauspieler bewegen
sich auf den Tiefpunkten ihrer Karrieren, die Effekte sind mittelprächtig
und die Handlung ist haarsträubend. Da gelingt es Christoper Lambert in
einer unfreiwillig komischen Szene, nachdem er ohne Schutzanzug ins All
geschleudert wurde, die Luft anzuhalten und zur Station zurückzurudern. Und
nicht nur das, er verschafft sich auch noch Eintritt in die Schleusenkammer,
wo er sich sofort einen tiefen Atemzug genehmigt. Wie bitte? Der Sauerstoff
wird doch beim Öffnen der Kammer nach draußen gesogen! Dann gibt es da noch
eigensinnige Computer, böse Russen und einen schlauen
Elektronikspezialisten, der aus Schrott eine Fernbedienung baut, mit der die
Gefangenen sämtliche Überwachungskameras steuern können. Ich höre lieber
auf, die Logikfehler aufzuzählen, das muss man einfach selbst gesehen haben,
um es zu glauben. Lieber Geoff Murphy, danke für diesen spaßigen Film. Lange
nicht mehr so gelacht.

guckte im Metropol, Stuttgart

3 Bewertungen auf f3a.net

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Fortress 2
  • f3a.net: 3.7/10 3
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-08 07:33

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