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Reviewer

D.S. * 6.5

Perversions-Party

Mutter ist die Beste! Jedenfalls, wenn du Fabian heißt und ein debiles, unsagbar hässliches Monsterwesen bist, das an den Rollstuhl gefesselt ist, sabbert, unkontrolliert kotzt – und deshalb selbstverständlich auch noch Jungfrau ist. Denn Mutter Vermina (Robert Longstreet, DOCTOR SLEEP, in Drag) kümmert sich herzerweichend um dich. Nicht zuletzt, indem sie extra für dich eine Frau entführt und sie unter Androhung der Ermordung ihrer kleinen Tochter dazu zwingt, dich, nun ja, zu ficken. Schließlich muss "Mama’s Baby" doch auch einmal die wahren Wonnen des Lebens erfahren, oder? Zumindest ist das ihr Plan. Allerdings hat sie nicht mit der Widerstandskraft des designierten Opfers Sandi (Tipper Newton, EVERY HEAVY THING) gerechnet. Die ist zwar bereit, nahezu alles zu tun, um ihre Tochter zu retten. Aber "nahezu" heißt nicht automatisch, einen zehn Meter langen Mutantenschwanz zu reiten. Nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt. Auch nicht, wenn dazu eine CD der "Drei blinden Tenöre" läuft …

Mit eindeutigen Reverenzen an Degenerierten-Horror wie TEXAS CHAINSAW MASSACRE einerseits und Trash-Spektakel der Marke Troma andererseits serviert uns diese Verfilmung eines Comics des Alternative-Künstlers Johnny Ryan (der immerhin auch schon für das MAD-Magazin gearbeitet hat) das vielleicht widerlichste und gleichzeitig großartigste Ekel-Erlebnis seit John Waters' PINK FLAMINGOS.

Dabei beschränkt sich der unter anderem von Jeremy Saulnier (REBEL RIDGE) finanzierte, stellenweise wirklich unglaublich hässliche und abstoßende Film allerdings nicht auf eine reine WTF-Revue: Im Intro wird ein eigenes System zum "sicheren" Betrachten des folgenden, alle Geschmacksgrenzen sprengenden Irrsinns vorgestellt, das allein schon das Eintrittsgeld wert ist. Genau wie die sensationell schlimmen Make-up-Effekte, die kein Geringerer als Robert Kurtzman verantwortet. Einzig der überdeutliche Einsatz von KI hinterlässt Fragezeichen – der Rest sind Ausrufezeichen.

So was muss man mögen. Aber wenn man so was mag, wird man FUCK MY SON! feiern.

1 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Fuck My Son!
  • Score [BETA]: 51
  • f3a.net: 6.5/10 1
  • IMDb: 5.3/10
  • Rotten Tomatoes: 36%
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2026-08-21 17:02

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