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Review Game of Death

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Trivial Assault
von Herr_Kees

Ein Film für die Smartphone-Generation. Im wahrsten Sinne des Wortes: GAME OF DEATH wurde für den Handy-Streamingdienst Blackpills produziert und soll ausschließlich über diesen Kanal veröffentlicht werden. Die gute Nachricht für alle, die keine Lust haben, sich einen Film auf dem Handy anzuschauen: sie werden nichts verpassen.

Die Prämisse des "Sudden Death Jumanji" ist zwar sehr vielversprechend, doch der Film weiß nicht viel mehr damit anzufangen, als ein paar Köpfe explodieren zu lassen (erstaunlich gut: die Effektarbeit) und ein wenig überzeugendes Liebespaar auf Killing Spree zu schicken.

Zum Glück geht der Film recht bald in die Vollen, ein längeres Rumhängen mit diesen Posern hätte man ohne Blutvergießen beim besten Willen nicht mehr lange ausgehalten (die Rangerin später nervt aber auch nicht weniger).

Was der Film an Exposition einspart, muss er dann allerdings leider bald mit ellenlangen irrelevanten Szenen auffüllen, um wenigstens auf eine Laufzeit von knapp über einer Stunde zu kommen. Dabei sind die minutenlangen Ausschnitte einer Meeressäugerdoku noch am unterhaltsamsten.

Um von seiner bekanntermaßen aufmerksamkeitsschwachen Zielgruppe nicht weggeklickt zu werden, macht sich GAME OF DEATH zudem mit optischen Mätzchen wie Formatsprüngen, Kamerawechsel (Überwachungscam, Handycam, Shakycam) und Pixeloptik wichtig – allesamt so unmotiviert wie das gesamte Ding.

Am Ende ***SPOILER***entscheidet sich GAME OF DEATH dann für die lahmste denkbare Schlusspointe – ich hatte wenigstens auf die Displayanzeige STARTING LEVEL 2 gehofft.

guckte im Metropol, Stuttgart

26 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Game of Death
  • Score [BETA]: 54
  • f3a.net: 5.4/10 26
  • IMDb: 5.4/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-11 04:18

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