s Get Shorty (2011) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Get Shorty

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Reviewer

Robin S * 8.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Ich bin wunschlos glücklich

war im Metropolis 8, Frankfurt

D.S. * 6.5

Kurz und gut

Ich war mit dem GET SHORTY-Programm 2011 ziemlich zufrieden. Es gab ein paar echte Knaller, vor allem BRUTAL RELAX ist ein Hit - echte Flops musste ich dieses Mal dagegen gar keine erleben. Für mich einer der besseren Jahrgänge, auch wenn die Meinungen da wohl auseinandergehen. Im Einzelnen:

THE UNLIVING
Deutlich zu lang geratener schwedischer Beitrag um eine postapokalyptische Welt, in der die überlebenden Besserverdiener die allgegenwärtigen Zombiehorden per Lobotomie zu Arbeitssklaven umfunktionieren lassen. Die nicht mehr ganz taufrische Grundstory wird durch ein paar bitterböse Gags zu einer Mischung aus Horror und Sozialsatire, die in Sachen Atmosphäre und Maske punkten kann - ab einem bestimmten Punkt aber komplett vorhersehbar wird und seine Handlung dann auch noch mittendrin abbricht. Insgesamt deshalb nur mäßig.

HUNGRY HICKORY
Hundsgemeine kleine Gruselgeschichte, die eine beklemmende Stimmung und Jump-Scares an den richtigen Stellen vorweisen kann. Fesselnd, fies und schockend, ein Gewinner!

DANCE WITH THE DEVIL
Auch Zombies sind Menschen und haben ihre Bedürfnisse - die nicht immer so gelagert sein müssen, wie wir das aus hunderten Filmen zu kennen glauben! Die Hauptfigur in dieser blutigen kleinen Komödie ist jedenfalls ein ganz besonderer Vertreter seiner Art, der genug von den Vorurteilen von Publikum und Regisseuren hat, was er uns in direkter Ansprache wissen lässt. Vielleicht ein kleines bisschen zu lang geraten und am Ende etwas zu albern, ansonsten aber wirklich lustig und smart.

SABRINA
Ein kleines Kammerspiel rund um Einsamkeit und absonderliche Gelüste. Gute Arbeit des Maskenbildners, in der Grundidee schön creepy, aber insgesamt ein Stück zu lahm und ohne Höhepunkte. Es wird halt ununterbrochen viel gelabert, sonst passiert nix. Ach doch: eklige Maden sind am Start!

BLOODY CHRISTMAS 2
Der erste Teil lief beim FFF 2003, die Fortsetzung ist in jeder Hinsicht größer angelegt: Die killenden Weihnachtsbäume sind zurück und legen es nicht nur auf Rache, sondern auf Dominanz an! Sie sind zahlreicher, sie sind brutaler, sie sind skrupelloser: zusammen mit der nach wie vor herrlich kranken Grundidee ein absoluter Garant für spaßige, überdrehte Unterhaltung. Super!

JUDAS & JESUS
Ein schön blasphemischer deutscher Zeichentrickfilm, der die Geschichte rund um den angeblich Heiligen und den angeblichen Verräter neu beleuchtet. Sex, Drugs und Rock’n’Roll ohne Ende, insgesamt vielleicht etwas zu bemüht dauer-obszön, aber schick gezeichnet, temporeich und böse. Einer der Publikumshits.

BLOOD SNOW
Ebenfalls deutsch, aber in der Jetztzeit angesiedelt und ungleich blutiger: Selbstverstümmelung im Hamburger Schneetreiben, brutal und kompromisslos, wie es Kunst nun mal ist... und ganz schön rot, eben. Sinnfrei, aber nicht nur für Gorehounds unterhaltsam.

BRUTAL RELAX
Ohne Zweifel das Highlight der Rolle: Eine Zombie-/Alien-/Monster-Splatterkomödie, wie der Titel schon verspricht extrem brutal, blutig, grenzenlos geschmacklos, trashig und überdreht lustig, ohne auf Fäkalwitze zurückgreifen zu müssen - so hätte CHILLERAMA sein sollen.

THE PEACOCK’S EYE
Wunderschön anzuschauende, sehr stimmungsvolle Stop-Motion-Fantasy aus Frankreich. Es geht ums Jagen und Gejagt werden, um Fallen und ums Verfallen... Leider ohne Untertitel ausgestrahlt, deshalb für mich inhaltlich kaum verständlich, aber nicht nur visuell definitiv reizvoll.

Insgesamt 6,5 Punkte!

staunte im Metropolis 8, Frankfurt

40 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Get Shorty
  • Score [BETA]: 68
  • f3a.net: 6.8/10 40
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-19 04:05

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