s The Ghostmaker (2011) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Ghostmaker

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Reviewer

Lovecraft * 3.0

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"Ghost Maker" ist ein durchschnittlicher TV-Film mit arg unterdurchschnittlichen Darstellern. "Flatliners" trifft auf "Hollow Man" - nur in billig, langweilig und ziemlich stümperhaft. Bei aller Absurdität nimmt sich der Film auch noch viel zu ernst. Zur Identifikation taugen weder der Junkie-Schönling, der blasse Nerd oder der verbitterte Rollstuhlfahrer. Daß "Ghost Maker" in Deutschland im Gegensatz zu zahllosen hochwertigeren Streifen einen regulären Kinostart bekommt, dazu noch lärmend (in alberner Samuel L. Bronkovitz-Diktion) beim FFF beworben wird, ist nicht recht nachzuvollziehen. Im Fernsehen hätte ich wohl irgendwann die steten Aufforderungen von "Bernd das Brot" beherzigt!

saß im Cinemaxx 7, Berlin

glorrk * 4.5

Die Geister, die ich rief...

...werd’ ich nicht wieder los.
Ich bin mit nicht allzu hohen Erwartungen in den Film gegangen, und das war auch gut so.

Drei Freunde entdecken eine Maschine, mit der man eine Art Nahtod-Erfahrung machen und seinen Körper verlassen kann.

Die Rollen sind fürchterlich klischeeartig eindimensional, einzelne Szenen lassen sich schon als lächerlich einstufen und letztendlich ist alles sehr vorhersehbar.

Die an sich ganz nette Grundidee und die Tatsache, dass man sich doch erstaunlich wenig langweilt und durchaus unterhalten wird, halten den Film dann doch über Gurkenniveau.

war im Cinema, München

D.S. * 2.5

Geistlos

Ohne schlechte Filme wüsste man die besseren wohl gar nicht recht zu würdigen. Mit diesem Gedanken versuche ich gerade (relativ verzweifelt), dankbar dafür zu sein, dass ich THE GHOSTMAKER sehen durfte. Schließlich habe ich damit jetzt schon solche Niveau-Untiefen ausgelotet, dass ich beim FFF dieses Jahr auch an vielen absolut mittelmäßigen Streifen echte Freude haben dürfte. Wow, das war wirklich ganz schön mies...

Dabei ist die Grundidee dieser Trash-Granate zwar ziemlich dreist an FLATLINERS angelehnt, aber trotzdem nicht so uninteressant: Beim Keller-Entrümpeln stößt ein College-Proll auf einen Sarg aus dem 15. Jahrhundert, der sich als mysteriöses Konstrukt eines verrückten Folterexperten aus Frankfurt (woher auch sonst!) entpuppt. Dieser hatte damit offenbar eine Maschine entwickelt, die ihrem Benutzer Nahtoderfahrungen ermöglicht; ihn kurzzeitig zum Geist macht und ihn aus seinem feststofflichen Körper heraustreten lässt. Dafür hat der Sarg schließlich auch eine Menge Zahnräder unter seiner Polsterung, und wenn man sie aufzieht, spielen sie gar schröckliche Musik - kein Wunder, dass einen da die Lebenskräfte verlassen.

Unser Proll und seine beiden Freunde stören sich daran aber ebenso wenig wie am baldigen Abnippeln des als Testobjekt missbrauchten Goldfisches (!) und probieren die Gerätschaft fröhlich aus. Zum Glück, denn jetzt können sie so aufregende Sachen machen wie Mädels beim Duschen zugucken - und wir kommen in den Genuss der vermutlich schlechtesten Special Effects seit IMMER. Albernere „Geister" als die hier zelebrierten kann man sich kaum vorstellen, da reichen billige weiße Kontaktlinsen und ein bisschen Blaufilter über dem Körper, und schon kann man durch Wände gehen! Sensationell.

Was rede ich hier noch lange rum, als Trash-Fan müsste man an diesem Etwas von Film eigentlich richtig Gefallen finden, denn es vereint alles, was man zum „So schlecht, dass es Kult ist" braucht: Eine lahme Story, die sich extrem ernst nimmt und das mit Pseudo-Wissenschafts-Mumbo-Jumbo deutlich unterstreicht, gnadenlos talentfreie Schauspieler, die ausnahmslos Unsympathen verkörpern, handlungs- wie effektseitig CHEEEESE in Reinkultur, kurz sogar nackte Mädels - schwer zu toppen. Hat trotzdem selbst in dieser durchaus speziellen Hinsicht überhaupt nicht gezündet, da von vorne bis hinten vorhersehbar und nicht nur mit dem Stempel „Billig" auf der Stirn, sondern mit dem „Fade" direkt daneben.

Die netten Promo-Mädels vom Verleih „Los Banditos Films", die heute den ganzen Tag das Kino-Foyer verschönerten, konnten einem wirklich leid tun. Da läuft spät nachts endlich ihr Film, und dann ist er so schlecht, dass man vor Scham im Boden versinken möchte. Mal sehen, ob sie sich morgen tatsächlich noch mal her trauen.

Kurz gesagt: Aus Frankfurt kommt zwar eine Menge Müll, einen so lahmen Sarg findet man aber vermutlich nicht mal in Offenbach. 2,5 Punkte von mir, und die auch NUR der Idee wegen.

verweste im Metropolis 8, Frankfurt

Francis * 6.0

Interessanter und gut gemachter kleiner Geistergrusel oder "Horror für die Twighlight-Fraktion".
Kyle entdeckt bei einer Entrümpelung einen antiken Sarg mit einem eigenwilligen Innenleben. Eigentlich soll er diesen entsorgen, aber seine Neugier ist zu groß. Nach kurzer Zeit haben er und seine zwei Freunde raus, dass der Sarg sie mit Hilfe einer ausgeklügelten Mechanik und Musik ins Jenseits befördert - also für eine kurze Zeitspanne zum Geist werden lässt. Natürlich probieren sie es aus. Doch das bleibt für keinen der Drei folgenlos.
Leider haben die Filmemacher hier wirklich Story verschenkt, denn aus der mittelalterlichen Geschichte hätte man viel mehr machen können. Und dann bleiben am Ende ein paar Ungereimtheiten, die nicht hätten sein müssen.

Erstveröffentlichung

glotzte im Cinemaxx 7, Berlin

Lord_Haelmchen * 2.0

Die Geister, die ich rief...

Drei Jungs entdecken in einem Sarg einen Uhrmechanismus, der sie für kurze Momente ins Jenseits befördert...was fatale Auswirkungen hat...
was zu später Stund als Midnight Madness daher kam, war eher Midnight Einschlafpille. Ein uninspirierte Story mit klischeebeladenen drittklassigen Darstellern dümpelt in einem Ambiente rum, dessen Look selbst fürs TV noch zu billig wäre...

Highlight: der Abspann nach 90 quälenden Minuten

Fazit: Starker Kandidat für die FFF-Gurke 2012

guckte im Cinecitta', Nürnberg

FILMCHECKER * 7.0

Solider Geheimtipp!

Nach den unendlich vielen Folterstreifen und öden Wackelcam-Movies darf sich der Horrorfilmfreund auf „The Ghostmaker" freuen, der das Genre mit einer einfachen und dennoch sehr unterhaltsamen Geschichte bereichert. Zwar erinnert die Story ein wenig arg an „Flatliners - Heute ist ein schöner Tag zum Sterben", man kann dem Mysterie-Thriller dennoch nicht vorwerfen gut und clever von seiner Vorlage stibitzt zu haben. Trotz B-Moviestandard unterhält der Film erstaunlich souverän und sieht nicht wirklich nach Billig-Movie aus. Die knapp 90 Minuten Laufzeit sind schnell erreicht und heben „The Ghostmaker" erheblich vom aktuellen Genre-Einerlei wohlwollend ab. Kleiner Geheimtipp!

Fazit: 7/10 Punkte

Erstveröffentlichung

30 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Ghostmaker
  • Score [BETA]: 45
  • f3a.net: 3.2/10 30
  • IMDb: 5.7/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-05-26 15:23

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