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Review Hellions

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Invasion der Kürbis-Kinder.
von Alexander

„Hellions“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man sich als Zuschauer durchaus von einer gut in Szene gesetzten Stimmung davon tragen und einlullen lassen kann, ohne jetzt zwingenderweise das Drehbuch Seite für Seite auf der Suche nach Fehlern auseinandernehmen zu wollen. Denn das sollte Kino doch sein, sich einfach mal in eine Stimmung versetzen zu lassen und auf innovativen Bildern und Tönen davon zu treiben, und sei es auch nur in einem durchschnittlichen Horrorfilm wie diesem.

In den Reviews wird mir in der Regel viel zu häufig in den Krümeln gesucht und zu wenig Augenmerk auf Stimmung, Bilder und Atmosphäre oder Musik gelegt. Gerade das macht für mich aber einen Film aus, da kann ich über Logikschwächen und mangelndes schauspielerisches Talent schon einmal hinwegsehen.

So betrachtet ist „Hellions“ der kleine aber innovative Grusler, den ich erwartet hatte, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Unterm Strich bietet der Film eine Variante der klassischen Home-Invasion Thematik die an einer Stelle des Films in eine vielleicht etwas repetitiv wirkende psychedelische Stimmung kippt, die aber durchaus ihre Reize hat.

Spannungstechnisch war mir das zwar zu wenig, insgesamt konnte mich Hellions nicht vollends überzeugen, aber als Halloween-Variante ein schöner Film, den ich mir an einem 31. Oktober gerne noch mal ansehen werde.

war im Cinestar, Frankfurt

41 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Hellions
  • Score [BETA]: 44
  • f3a.net: 3.3/10 41
  • IMDb: 5.4/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-24 11:38

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