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Review Hounds of Love

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Mama, du nervst
von Michaela

Hätte Vicki nur auf ihre Mama gehört und sich an den Stubenarrest gehalten, wäre ihr das Martyrium durch das Ehepaar White erspart geblieben.

Klingt nach althergebrachter Torture-Porn Kost: weiblicher Teenager wird verschleppt, angekettet, gequält und gedemütigt, um letzten Endes ermordet und irgendwo im Wald vergraben zu werden. Klingt nach einem Film, den man halt noch wegen Dauerkarte mitnimmt, auch wenn es der letzte an einem langen Festivaltag ist.

Und dann erwischt es einen kalt. Es ist die Normalität und der Realismus, die einen packen. Dazu kommt noch gutes und überzeugendes Schauspiel. Und die Grausamkeiten finden meist, aber nicht immer, hinter verschlossenen Türen statt, so dass der eigenen Phantasie keine Grenzen gesetzt sind.

Ich finde, dieser Film sollte Pflichtfilm für Teenies sein, um ihnen überdeutlich zu zeigen, dass nervige Eltern manchmal Recht haben mit ihren Regeln oder Verboten, z. B. dass man nicht zu Fremden ins Auto steigen soll, nichts von Fremden annehmen soll... Da sowas durchaus tödlich enden kann.

Ein Film, der einem vor Augen führt, dass Horrorgestalten lange nicht so schlimm sein können wie echte Menschen. Nichts für besorgte überfürsorgliche Mütter.

goutierte im Cinemaxx, München

41 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Hounds of Love
  • Score [BETA]: 76
  • f3a.net: 7.5/10 41
  • IMDb: 6.6/10
  • Rotten Tomatoes: 89%
  • Metacritic: 73/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-12 06:18

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