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Review Howl

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Austauschbare Monster
von Janina Himmen

HOWL ist ein Werwolf-Film, der in einem in der Wildnis liegen gebliebenem Zug spielt. Den Rest kann man sich denken. Das Setting gefiel mir, aber der Stil kam bei mir leider nicht wirklich an. Zum Gruseln wirken die Charaktere (und Monster) zu albern, aber zum Lachen nimmt sich der Film zu ernst.

Die Mitreisenden, die sich den Werwölfen in den Weg stellen, sind mal wieder von der Sorte, dass sie sich wegen jeder Kleinigkeit ankacken und mit ihren Streitereien nicht gerade dazu beitragen, ihr Überleben zu sichern. Auch wenn es ein paar Sympathieträger gibt, wünscht man den meisten doch eher einen baldigen Tod.

Gefallen hat mir der Trash-Charme der Werwolf-Kostüme, die ein bisschen aussehen wie eine halb verweste Metal Band. Gutes Stichwort... Verwesung. Man hätte statt Werwölfen im Grunde auch Zombies auf den Zug loslassen können, denn das hätte hier überhaupt keinen Unterschied gemacht. Auf die typische Werwolf-Mythologie wird nicht eingegangen, sondern es geht bloß darum, dass im Wald Monster lauern, von denen man sich besser nicht beißen lassen sollte. Wer sich einen klassischen Werwolf-Film erhofft, sollte also vorgewarnt sein.

Erstveröffentlichung

guckte im Cinestar, Frankfurt

53 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Howl
  • Score [BETA]: 52
  • f3a.net: 5.2/10 53
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-23 02:46

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