s Hunt for the Wilderpeople (2016) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Hunt for the Wilderpeople

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Reviewer

Herr_Kees * 7.5

"I got carried away being an outlaw."

Ein in vielerlei Hinsicht wohltuend ungewöhnlicher Film: Eine Buddy-Komödie mit einem alten mürrischen Mann und einem dicken sturen Kind, gedreht fast ausschließlich mit Unbekannten im Busch ("You said bush!") Neuseelands, unaufgeregt und sympathisch, mit trocken-witzigen Dialogen und gutem Timing, schönem Soundtrack und tollen Bildern.

Ein wenig verwunderlich ist es dennoch, dass HUNT FOR THE WILDERPEOPLE 2016 auf so vielen Jahresbestenlisten aufgetaucht ist, denn es ist zwar ein wirklich schönes und rührendes Feelgod-Movie, aber auch nicht mehr – dazu ist er einfach zu harmlos und zu schnell wieder vergessen. Es mag aber auch am mittelmäßigen Filmjahrgang liegen.

verweste im Metropol, Stuttgart

Leimbacher-Mario * 9.0

Die süßesten Outlaws, die der Busch zu bieten hat

"Hunt For The Wilderpeople" ist genauso toll wie sein deutscher Titel bescheuert ("Wo die wilden Menschen jagen"). Kein Wunder, dass sich Taika Waititi spätestens hiermit für die ganz große Hollywood-Liga empfahl. Er erzählt eine herzliche Außenseiter-Komödie über zwei unterschiedliche, aber süße Ausreißer im neuseeländischen Busch - ein kleiner, runder Wannabee-Gangster-Poet & sein grimmiger "Onkel" Sam Neill auf der Flucht vor der Polizei durch den Dschungel. Eine der absurdesten & pursten, schönsten & ehrlichsten Geschichten seit langem. Waititi hat einen Hang für Außenseiter, versteht diese unheimlich gut. Noch dazu haben er sowie sein großartiger Film das Herz am richtigen Fleck. Und über Comedy-Gespür brauchen wir spätestens seit "What We Do In The Shadows" gar nicht mehr zu reden. Der Mann hat es drauf wie momentan wenige auf der Welt.

"Hunt For The Wilderpeople" ist typisch Waititi, trotzdem eine Reifung & macht unendlich viel Spaß, tut der Seele gut. Zusammen mit dem gar nicht so unähnlichen "Swiss Army Man" sicher eines der interessantesten Double Features, welches man momentan einlegen kann. Zwei Filme, die noch wesentlich mehr Aufmerksamkeit & Lob verdient hätten, sich dies meiner Meinung nach aber noch ganz sicher über die kommenden Jahre erarbeiten werden. Diese neuseeländische Actionkomödie ist schrullig & verspielt, sprüht vor Charme & Ideen, wandert den schmalen Pfad aus Hommage & Innovation gekonnt. Als Herzstück greift die Beziehung des kleinen Jungen zum grimmigen Buschexperten vollends, fast so etwas wie ein Real Life-"Up" - was man als höchstes Kompliment sehen sollte!

Waititis clevere Art zu schneiden, optisch zu unterhalten & einen Film spannend & abwechslungsreich zu gestalten, scheint wenig Grenzen zu kennen. Der Soundtrack ist große Klasse, der junge Darsteller des kultigen Problemkinds Ricky Baker ist eine Entdeckung des Jahres & Sam Neill war lange nicht mehr so gut. Den grummeligen Mann kann er einfach. Alle scheinen von Waititis Vision & gutem Herzen überzeugt, was sich auf uns Zuschauer überträgt. Es gibt immer wieder ehrlich tiefgründige & emotionale Momente, die den Fun mit dem Butch-&-Sundance-Duo aus dem Busch nur noch steigern. Gespickt mit etlichen nerdigen Zitaten, wahrhaftig berührend, keine Minute langweilig & der klassischen Auf-der-Flucht-Story ein Charmelifting verpassend, ist "Hunt For The Wilderpeople" ein Tiefflieger unter dem 2016er-Radar, den es zu entdecken gilt. Unbedingt!

Fazit: Waititi liefert ein herzerwärmendes Dschungel-Feuerwerk, das man nur lieben kann. Die coolsten Buddys des Busches. Nicht verpassen & so schnell wie möglich verzaubern lassen! Von Neuseeland, vom kleinen runden Gangster & Waititis bisher emotionalstem & reifstem Film.

war im Residenz, Köln

CineMuc * 8.0

Schöner neuseeländischer Film mit wirklich netter Geschichte, weiter getragen von dem sehr guten Score/Soundtrack, Landschaftsaufnahmen und den Schauspielern bis in die Nebenrollen.

war im Cinemaxx, München

Heidi * 9.0

Wo die wilden Menschen jagen

Keine Ahnung, weshalb in Deutschland HUNT FOR THE WILDERPEOPLE mit dem fast kinderbuchtitelreifen WO DIE WILDEN MENSCHEN JAGEN veröffentlicht wird. Ganz so harmlos geht es im Busch dann doch nicht zu.

HUNT FOR THE WILDERPEOPLE überzeugte von der ersten Minute an mit symphatischen Stereotypen, witzigen Dialogen, Actionszenen und grandiosen HERR DER RINGE-Landschaftsbildern, untermalt mit einem stimmigen Soundtrack.

Sensationell erfrischend ist Jungschauspieler Julian Dennison, der den Nachwuchs-Gangsta-Rapper und Problemkind Ricky Baker spielte. Der Kontrast zu dem quirligen Kleinen ist "Uncle" Hec, hervorragend verkörpert durch Sam Neill. Dieses ungleiche Duo durch den Busch zu begleiten machte wahnsinnig viel Spaß.

Die Reaktionen im Kinosaal waren eindeutig: jede Menge spontane Lacher und am Ende des Films Applaus. Und am Ende bleibt ein Ohrwurm: "Ricky Baker now you are thirteen years old ..."

war im Cinemaxx, München

30 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Hunt for the Wilderpeople
  • Score [BETA]: 85
  • f3a.net: 8.2/10 30
  • IMDb: 7.9/10
  • Rotten Tomatoes: 97%
  • Metacritic: 81/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-04-09 03:27

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