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Review It Comes at Night

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von André Hecker
It Comes At Night ist einer dieser Filme, über die man im Vorfeld nicht all zu viel wissen sollte. So spricht auch der Trailer einen ganz anderen Ton, als der Film eigentlich trifft. Von den Erwartungen des Trailers zum eigentlichen Film verhält es sich ähnlich wie bei The Witch.

Der Film spielt geschickt mit nachvollziehbaren Gefühlen wie Ver- und Misstrauen, Überlebenswillen und Isolation und vermischt diese in einem ausgeweiteten Kammerspiel. Auch die Beschränkung der Hauptfiguren auf sechs Kernprotagonisten macht es leicht, sich auf diese einzulassen. Dabei ist die Atmosphäre und Stimmung stets extrem angespannt und selbst in den vielen ruhigen Momenten unangenehm. Der zermürbende Soundtrack gibt sein Übriges dazu, bevor der Film in einem schockierenden Klimax endet.

Punktabzug gibt es für das teils seltsame Pacing und unbeantwortete Fragen. Zwar ist It Comes At Night ein Film, in den man noch das eine oder andere hineininterpretieren kann, wenn aber eine Kernsequenz mit Fragezeichen zurückbleibt, ist das unbefriedigend.

Wird dem Hype nicht ganz gerecht, ist aber trotzdem ein starker und wirkungsvoller Film.

Erstveröffentlichung

war im Savoy, Hamburg

45 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

It Comes at Night
  • Score [BETA]: 74
  • f3a.net: 6.4/10 45
  • IMDb: 6.5/10
  • Rotten Tomatoes: 89%
  • Metacritic: 78/100
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-12 09:26

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