s Jack Brooks: Monster Slayer (2007) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Jack Brooks: Monster Slayer

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Reviewer

Tweek * 5.0

Kurz belichtet:
Noch so ein Film im diesjährigen Programm, den ich seit Monaten mit Spannung erwartet habe und der mich dann doch nicht vom Hocker reißt. Nach dem Interesse weckenden Intro braucht der Streifen eine geschlagene Stunde, um auf Touren zu kommen und seinem Titel zumindest im Ansatz gerecht zu werden. Die finalen 30 Minuten sind dann recht unterhaltsam, wenn auch unspektakulär umgesetzt. Die Effekte sehen recht preiswert, ja fast lächerlich aus, dafür entschädigt ein herrlich durchgeknallt aufspielender Robert Englund. Fazit: Netter, aber völlig belangloser Film, der seine Prämisse leider nicht erfüllt. Die üblichen anspruchslosen PartyAnimals im Kino hatten trotzdem ihren Spaß.

glotzte im Cinemaxx 7, Berlin

dasmetall * 4.0

Der Film hat leider das Problem, das zuletzt auch andere Gruselkomödien hatten, wie Big Bad Wolf oder Hatchet.. einiges an Potential, aber dann viel zu viel Leerlauf. Hinzu kommt bei Jack Brooks auch noch, dass es kaum Splatterszenen gibt und der Humor nur für 2, 3 kleine Lacher gut ist.

Das Beste ist die witzige Performance von Robert Englund, die hier noch punkten kann. Der Charakter Jack Brooks geht auch noch in Ordnung, ist aber doch etwas zu uncharismatisch.

Den 80er-Style mit den handgemachten Effekten find ich ganz nett, dürfte aber den meisten auch nicht gerade zusagen.

Kann man sich als Robert Englund-Fan mal auf DVD ausleihen, muss man aber auch nicht.

war im Cinemaxx 7, Berlin

sirolaf * 7.0

Bitte Gehirn vorher an der Garderobe abgeben ...

... dann macht dieser Film einen Haufen Spaß.

Originelle Story: Nein
Tiefschürfende Dialoge: Nein
Hirnrissige Handlung: Jep
Robert Englund in einer lustigen Nebenrolle: Jep
Lustige Effekte: JEP
Gorefaktor: OK

Wem das ausreicht, der kann sich mit dieser Splatterkomödie köstlich amüsieren. Zusätzlich helfen natürlich auch noch 2-3 Bier.

glotzte im Cinemaxx 7, Berlin

Edwinita * 7.0

Liegt das Monster platt wie ein Teller, war Jack Brooks wieder schneller...

Wer überdrehte Monsterfilme der 80er mag, der wird hier voll auf seine Kosten kommen! Zumal die Effekte nun auch so sind, wie man sie damals gerne gehabt hätte.

Mit viel Liebe wurde eine stimmige Story umgesetzt, die darauf abzielt, so viele Zombies und Monster wie möglich zu verdreschen und kaputt zu hacken - ach ja, und nebenbei arbeitet der Hauptdarsteller sein Trauma ab. Das Blut spritzt, Robert Englund rülpst und kotzt. Ja, man könnte diesen Film als katharsisch bezeichnen. Auf jeden Fall kommt man mindestens mit einem Lächeln aus dem Kino...

glotzte im Cinemaxx 7, Berlin

D.S. * 4.5

Monster, schlachtet ihn

Was bitte soll man von einem Film halten, der "Monster Slayer" im Titel trägt - die ersten Monster aber erst nach über einer Stunde zeigt, den Monster Slayer selbst sogar nur in den letzten 15 Minuten in Szene setzt? Richtig: Etikettenschwindel. Und das ist dieses Machwerk auf ganzer Linie: für einen Partyfilm fehlen Party und Lacher, für einen Oldschool-Horrorfilm der Horror, für Spannung die Story, für Unterhaltung ausreichend Action.

Am ehesten würde ich "Jack Brooks" ja noch mit einer alten "Tales from the Crypt"-Folge vergleichen. Was jetzt nicht nur die billigen, naja, schäbigen Handmade-Effekte meint: der Plot entspricht teilweise perfekt dem gelernten Schema. Jedenfalls, was die Haupthandlung betrifft: Der Chemielehrer an Jacks Abendschule buddelt in seinem Garten eine geheimnisvolle Kiste mit menschlichen Überresten und einem schwarzen Herzen aus. Dieses beginnt plötzlich zu schlagen und bahnt sich seinen Weg in des Lehrers Körper (Friday the 13th Part IX, anyone?). Worauf der zu einem recht ungehaltenen Monsterwesen mutiert und damit beginnt, sich seine Schüler einzuverleiben.

Drum herum gestrickt ist die Story um Jack, der als Kind Zeuge wurde, wie ein Buschmonster seine Familie killte. Was Jack zu einem labilen Mittzwanziger gemacht hat, der echte Probleme mit plötzlich ausbrechenden Aggressionen und Gewaltbereitschaft hat. Als Kind konnte er vor dem Monster nur fliehen. Aber jetzt ist es Zeit, sich zur Wehr zu setzen...

Nur, wie gesagt: das dauert bis zum letzten Viertel des Films. Dann wird gematscht und geschlachtet, und das geht auch ok - wenn auch auf allerbilligstem Level, mit Ed-Wood-Tentakeln (ich halte mir den Schlauch um den Hals und bewege ihn selbst - hey, sieht doch echt aus!) und Masken wie aus der Muppetshow, Version Castrop-Rauxel. Aber das könnte man ja noch als Kult-Trash werten, und vor Sichtung des Films hat man vielleicht eh genau das erwartet... nur lag man da dann leider falsch.

Denn zum größten Teil ist "Jack Brooks" kein Trash, sondern nur ein handlungs- und spannungsarmes B-Movie. Das nicht einmal eine einzige interessante Kill-Methode bietet. Und in dem auch sonst deutlich weniger passiert als in den meisten seiner Konkurrenten.

Was nun aber auch nicht heißen soll, dass der Film überhaupt keinen Spaß macht. Man darf nur einfach rein gar nichts aus dem Horror-Fach erwarten. Dann wird man mit einem launigen Robert Englund und einer ganzen Reihe sitzender, schwarzhumoriger Sprüche belohnt und kann "Jack Brooks" durchaus akzeptable Unterhaltungsqualitäten abgewinnen. Der Hauptdarsteller ist in jedem Fall zu gebrauchen und sein Loserleben ist sehenswert inszeniert - mal von der überflüssigen Beziehungsgeschichte und seiner schwer nervenschädigenden Kreischfreundin abgesehen.

Das Problem des Films ist nur, dass er nicht ansatzweise hält, was er verspricht. Und mehr als 4,5 Punkte ist das Dargebotene definitiv nicht wert, denn over the Top ist hier viel zu wenig. Langweilig und blöde leider viel zu viel. Und noch mal, verdammt: ein Monsterfilm braucht Monster. Robert Englund allein reicht nicht.

saß im Metropolis 6, Frankfurt

FFFler * 5.5

Eine recht unterhaltsame kleine Horrorkomödie ... mehr leider nie wirklich. Grund dafür ist, dass der Film viel zu lange braucht, um in Gang zu kommen und die Charaktere leider nicht sympathisch und lustig genug angelegt wurden, um vollkommen zu überzeugen. Recht unterhaltsam ist das Ganze zwar immer, aber erst, wenn es im letzten Drittel richtig zur Sache geht, weiß sich der volle Spaßfaktor zu entfalten. Zwischendurch wird man mit harmlosen, kleinen Gags, die leider viel zu oft zu Furzwitzchen abdriften, unterhalten, aber dank des schönen actionreichen Endes vermag sich Jack Brooks: Monster Slayer am Ende doch noch im oberen Durchschnittsbereich zu halten. Wer auf dem FFF eine Horrorkomödie sehen möchte, der sei hier nochmal auf Dance of the Dead hingewiesen, der diesem hier um Längen überlegen ist.

staunte im Metropolis 6, Frankfurt

T-Killa * 8.0

Ein Film mit Herz

Wow! Was für ein Spaß!

Wie schon unzählige Veorredner bemerkt haben, ist es wirklich eine wahre Freude, Herrn Englund zuzusehen. Kein Zweifel: Er ist das wahre Highlight!

Die Story ist klischeehaft einfach, die Dialoge sind ganz nett, die Effekte und Monster sind im perfekten 80er-Jahre-Stil.

Hier wird ganz auf die gängigen Standardszenen und einen überzeugenden Englund gesetzt. Solide Hausmannskost eben.

Leider ist der Film etwas zu kurz geraten - nun gut: viel mehr gibt die Story auch nicht her. Ein paar Monster mehr hätten es aber schon sein dürfen. Die eine oder andere anzügliche Szene wäre sicher auch noch eine Bereicherung gewesen.

Alles in allem rundum gelungene Unterhaltung.

guckte im Metropol 1, Stuttgart

Michaela * 5.0

Monster Slayer

Also, so als Rausschmeißer um 23:45 war das noch der richtige Film. Wenig Handlung, nicht viel Action und auch nicht so viele Schrecksekunden. Hatte ja irgendwie sowas wie Buffy erwartet, also ein Slayer auf Monsterjagd, wobei es mich nicht gestört hat, dass es sich um Gummimonster handelte. Die hatten ja einen gewissen Charme. Aber leider, leider sind die Monster Nebensache. Und das Slayern auch. Es geht um die Psyche des Monsterslayers, leider viel zu oft und nervtötend. Man will Action sehen und kein Gelaber zwecks Vergangenheitsbewältigung. Von daher ist der Film ziemlich unausgegoren und unausgewogen, aber mei, für einen Mitternachtsfilm taugt’s allemal.

war im Cinema, München

MarxBrother81 * 6.0

1980er come back!

Als allererstes muss ich sagen, entgegen aller guten Kritiken:
es ist ein mittelmäßiges Vergnügen, Mr.Brooks kennen zu lernen!

Because, weil es in dem angeblich geilen Schleimbuster doch so hart wie, like den wilden 80ern zugeht....
Zuweilen, zuweilen....

Am Anfang ist er gut, der Monsterspaß, doch zwischendurch sind die Reserven aufgebraucht, und es nervt zuweilen, das Gesülze!

Am Ende, als Robert Englund, als mutierter Prof,
in seiner Schule nun die Schüler einkesselt,
und Mr.Brooks erkennt, wozu er berufen ist,
ist der Film auch schon zu Ende.

Schade, aber so ist es leider!
Man hätte mehr draus machen können....

54 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Jack Brooks: Monster Slayer
  • Score [BETA]: 64
  • f3a.net: 5.7/10 54
  • IMDb: 7.1/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-11-29 23:23

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