s Julia X - 3D (2011) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Julia X - 3D

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Reviewer

Lovecraft * 7.0

What’s my favorite colour?

Julia, Klischeeblondine, hat endlich beim Internetdating das große Los gezogen - so meint sie. Und stattlich ist er ja schon, der ehemalige TV-Herkulesdarsteller Kevin Sorbo, der sie beim Treffen im Cafe umgarnt. Daß sie sich nur kurze Zeit später gefesselt, geknebelt und gebrandmarkt in seiner Gewalt befindet - Surprise, surprise!

Dies wird allerdings nicht die letzte dieses unterhaltsamen Streifens sein, so daß man mit der Inhaltsschilderung - trotz eher einfacher Story - vorsichtig sein sollte. Blood, Torture, Fun - und plötzlich ganz klassisch Bernard Herrmanns Musik zu "Cape Fear". Wem letztes Jahr "The loved ones" gefallen hat, dürfte sich auch mit der von der Art her ansatzweise ähnlichen Julia anfreunden können. Die 3D-Darstellung fand ich überaus ansprechend. Mehr davon!

verweste im Cinemaxx 7, Berlin

sirolaf * 8.0

Ein Film für die kranke Familie

Wow. Was hier auf den geneigten Zuschauer abgelassen wird, ist eine echte Slashergranate. Das ist der Film, in dem Kevin Herkules beweist, dass er ganz schön einstecken kann. Wer Spaß mit „The Loved Ones" hatte, ist hier bestens aufgehoben.

Nun zur wichtigsten Frage: Lohnt sich der Extrataler für 3D? JAA!
Der Film ist eine der besten 3D-Erfahrungen, die man im Kino heutzutage haben kann. Während die Big-Budget-Filme (Zauberlehrling 7,5 / Roboter 3) nur während der Actionszenen 3D richtig ausnutzen, so vergisst man während der Dialogszenen, dass man in einem 3D Film sitzt. Nicht so bei „Julia X".

Jedes Bild ist wunderbar durchkomponiert und auf 3D ausgerichtet. Und das heißt nicht, dass laufend Sachen in Richtung Kamera geworfen werden. Nein, der Bildaufbau hat was erhabenes, jedes Bild könnte auch eine Postkarte sein. Und das Beste: Keine Shaky-Cam und 70 Schnitte pro Minute. Man hat Zeit, jedes Bild auf sich wirken zu lassen. Und es gibt genug zu sehen. Alleine die Behausungen der beiden Protagonisten sind schaurig morbide eingerichtet und ausgestattet. Da macht das Zusehen doppelt Spaß.

Großartig! Mehr davon!

war im Cinemaxx 7, Berlin

FFFler * 7.5

Best Date Ever!

Endlich mal wieder ein Film, dem 3D einen unglaublichen Mehrwert verleiht. Julia X macht den Zuschauer zu einem stillen Beobachter einer überaus lustigen Horrorparodie. War ich am Anfang noch skeptisch bezüglich Hercules Kevin Sorbo, erwies er sich als der Ipodkiller doch als absolute Bestbesetzung, der herrlich lakonisch einen gelungenen Oneliner nach dem anderen von sich geben darf. Die Geschichte gefällt, hat sogar eine recht überraschende Wendung zu bieten und auch in Sachen Kreativität braucht sich der Film nicht vor seinen Genrekollegen zu verstecken. Einzig ein paar Längen im Mittelteil trüben den Gesamteindruck dieses äußerst spaßigen Filmes ein wenig. Wer die Möglichkeit hat ihn auf dem Fantasy Filmfest zu sehen, sollte sie nutzen, denn dies wird wohl die einzige Möglichkeit sein ihn in diesem tollen 3D sehen zu können.

Erstveröffentlichung

war im Cinemaxx 7, Berlin

Jimmyjohnjamesmyer S * 3.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Schönes 3D, ansonsten recht mager

Frau datet Mann, Mann stellt sich als schwarzhumoriger Serienkiller mit Fable für Easylistening-Musik heraus, Frau entkommt nach schickem X-Branding, Verfolgung hier, Verfolgung da, Frau stellt sich als Serienkiller-Serienkillerin mit noch kaputterer Schwester heraus, Rollen vertauscht, ein paar flache Witze, etwas 3D Gebrösel im Gesicht, flache Flashbacks zu einer Mißhandlungs Backstory, Mann entkommt, Verfolgungsjagd hier, Verfolgungsjagd da, Ende Überraschung weil total bekloppt, ganz zu Ende Serienkillerhand bewegt sich doch noch... Aaah.

Kurz gesagt... der Film ist megaflach, es mangelt ihm an genug Humor oder an genug Gemetzel und vieles wirkt einfach nur lustlos aneinander geklebt, insbesondere die ärgerlich-sinnlose Einlage mit dem zweiten männlichen Opfer, das dann einfach spazieren geht. Bis auf das 3D und den durchaus charmanten Killer eine absolute Enttäuschung, die mit dem Oberklischee-Ende-Ende nochmal unterstreicht daß nicht viel dahintersteckt.

Schade drum, aber leichtbekleidet messerschwingende Bräute in 3D machen noch lange keinen Kultfilm und wenn man mir willkürlich permanent irgendwelche langen Gegenstände in die Nase stecken will nervts auch irgendwann mit der Dreidimensionalität.

staunte im Cinemaxx, Hamburg

Timo * 4.0

Katz und Maus

Die Zutaten lassen im Prinzip einen feinen Film versprechen: Kevin Sorbo, 2 durchgeknallte Blondinen, ein netter Plottwist und 3D-Effekte. Leider ist das Ergebnis keineswegs frisch und unterhaltsam, sondern eher marode. In seinen besten Momenten kommt JULIA X höchstens auf das Prädikat "nett". Der komplette Film wirkt lieblos zusammen geschustert, die meisten Ideen sind inkonsequent umgesetzt. Schade, weil man aus der Prämisse eigentlich etwas Tolles hätte zaubern können, selbst wenn diese nicht neu ist. Egales Trash-Kino mit abermals unnötigem 3D. Muss man definitiv nicht gesehen haben. Nicht einmal als Hercules Fan.

verweste im Metropolis 8, Frankfurt

meiklsan * 9.0

Vergangenheitsbewältigung

Meine Überschrift liest sich jetzt vielleicht nicht sehr spektakulär, aber genau um dieses Thema rankt sich dieser kleine Sadomaso-Film.
Wie viele andere wahrscheinlich auch, bin ich ziemlich unvorbereitet in diesen kleinen liebevollen Flick gegangen und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Bild-Quali und die 3D-Stimmung/Effekte sind absolut hervorragend, das Setting ist quietschebunt und verspielt, es gibt definitiv keine Längen, das Cast ist durchweg sexy und fresh, das Blut spritzt und fließt quasi durchgehend, obwohl es sich hier definitiv um keinen Splatter-Movie handelt. Das Ansinnen von Gewalt wird immer mit einem ironischen Unterton umgesetzt. Es ist einfach schön zu sehen, wie Sadismus und Masochismus in diesem Film zusammenfließen.
Die Protagonisten und Antagonisten prügeln und schlagen sich mit allen erdenklichen Mitteln kontinuierlich durch den Film, als könnte es kein Ende geben.
Aber es gibt dann irgendwann nach Einsatz von Fäusten, Messern, Stacheldraht, Branding, Hammer, Nägeln, Scheren, etc. nach langem Leiden doch noch ein lustiges Ende.
Ich vergebe satte 9 Punkte für das Gesamtpaket aus SM, Spaß, Surprise, Setting, Sexy Cast, Twist, 3D und Ving Rhames in seiner besten Cameo-Rolle, GRINS!

saß im Metropolis 8, Frankfurt

Lord_Haelmchen S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Let’s Twist Again

Hier sind sie also, die bislang verschollenen bösen Schwestern der "Sucker Punch"-Biester...

In "Julia X" wird mit so ziemlich allem aufeinander eingedrescht, was spitz, stumpf oder kantig sein kann. Eine wunderbare Spielwiese für alle Freunde von Sado-Maso, die auch noch Spaß verstehen. Denn der kommt wahrlich nicht zu kurz, wenn die Story so manchen unerwarteten Haken schlägt und aus dem brutalen Täter Kevin "Hercules" Sorbo (wunderbar süffisant) schon bald das Opfer zweier Schwestern wird, die sich später auch noch in die Wolle bekommen. Und am Ende gibt’s noch ’nen Ving Rhames-Hammer obendrauf.

Das eigentlich Verblüffende an dem Film sind aber die Bilder, die Ausstattung und die Kamera, die tatsächlich so manch’ schönen 3D-Effekt zaubert. Wenn dann also im Geschlechter-Kampf die Daunen im Plüschzimmer fliegen, möchte man den Lieblingssong des irren Schlitzers von den Carpenters am liebsten mitsummen: Why Do Birds Suddenly Appear....

Ich hatte Spaß!

goutierte im Cinecitta' 4, Nürnberg

D.S. * 6.5

Hype mich oder ich fress dich

Jedes FFF hat sein Hype-Splatterfilmchen. Letztes Jahr war es THE LOVED ONES, 2011 ist es JULIA X. Im Gegensatz zu ersterem ist JULIA X eine eindeutige Komödie, aber tatsächlich sind sie sich gar nicht so unähnlich, im Härtelevel wie auch darin, dass sie eine vergleichsweise originelle Grundidee aufweisen. Allerdings kranken sie auch beide daran, dass die Story selbst extrem dünn gestrickt ist. Man verlässt sich auf den einen Twist in der Erzählung, bemüht sich dann noch um ein paar Jokes und Derbheiten und fertig ist ein Film, der immer und immer wieder dasselbe erzählt und dabei dramaturgisch nicht besonders gelungen konstruiert ist.

Es gibt in JULIA X nach dem ersten Drittel keine echten Höhepunkte, keine Spannung, kein Ziel, auf das der Film zuläuft. Was es gibt, ist eine Menge Blut und einige, zugegeben gelungene, One-Liner. Im Gegensatz zu THE LOVED ONES gibt es außerdem 3D, eins der besseren Sorte, das uns ein paar hübsch komponierte Bilder und amüsante Einzelmomente beschert. Übermäßig spektakulär ist es dann allerdings auch nicht. Genauso wenig wie eben die Story: nachdem sie uns in einem furiosen ersten Drittel auf einen Wendepunkt zu führt, passiert danach nicht mehr viel. Es wird gekämpft, geschlachtet, geblutet, gejagt, weiter gekämpft, und alles noch mal von vorn. Das zieht sich bis zum Ende so, ohne nennenswerte ergänzende Einfälle.

Nach einer gewissen Zeit fängt JULIA X darum an, ein kleines bisschen zu langweilen. Das 3D, das viele Blut und das gar nicht mal so schrecklich hübsche weibliche Blond reicht meiner Meinung nach nicht, um darüber hinwegzutäuschen, dass wir hier eine letztlich recht gewöhnliche Splatterkomödie vor uns haben, die sich viel zu sehr auf ihren Plottwist und auf Kevin Sorbo verlässt.

Gerade anfangs und auch zwischendurch hat man mit dem Film schon seinen Spaß, kann die Effekte genießen und sich an Jokes wie Splattereinlagen laben. Der Hype aber ist nicht gerechtfertigt, und eine zu hohe Erwartungshaltung dürfte dem kleinen Filmchen eher schaden, denn der neue heilige Gral des Blutlachens ist hiermit definitiv nicht gefunden worden. 6,5 Punkte von mir.

war im Metropolis 8, Frankfurt

GeorgeKaplan * 9.0

Julia XXX

war im Cinedom 9, Köln

glorrk * 8.5

Kein X für ein U vormachen...

...es stimmt, man sollte so wenig wie möglich über die Handlung erzählen, wenn man sich den Film noch ansehen soll. Umso seltsamer die genaue Schilderung des entscheidenden Plottwists im FFF-Programm.

Julia wird bei einem Internet Blind Date entführt und gekettet und sieht schon dem vermeintlichen Tod ins Auge...aber nichts ist so, wie es scheint.

Die Charakterzeichnungen schwanken zwischen realistisch und vollkommen überzogen, wobei auch die überzogenen Charakterzeichnungen ihren absoluten Charme haben.
Die Spannung steigert sich konsequent und dem geneigten Zuschauer bleibt zwischen den schnellen Szenen nur wenig Zeit zum Durchatmen.

Im letzten Drittel wiederholen sich ein wenig Handlungselemente, man wird aber trotzdem bestens unterhalten - Stichwort grinsendes Kopfschütteln...

8,5 blutende Nasen von 10

staunte im Cinema, München

58 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Julia X - 3D
  • Score [BETA]: 46
  • f3a.net: 5.8/10 58
  • IMDb: 3.3/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-22 06:54

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