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Review Kill Your Friends

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Chang, Koks, Coca, Schnee, Charlie...
von Lovecraft

"Ich habe überhaupt keinen Schimmer von Musik. In meiner Branche ist das nicht nötig."

Eine Bestsellerverfilmung zur Eröffnungsgala? Nicht nur aus diesem Grund kommen im Publikum bei Sichtung dieser Weltpremiere Assoziationen an "American Psycho" auf. Auch hier seziert ein zynischer, gestörter Machtmensch gnadenlos sein Umfeld mit Wort und Tat, diesmal in der britischen Musikszene der 90er. Steven Stelfox (ausgezeichnet: Nicholas Hoult) will sich mit allen Mitteln seine Führungsposition als "Artist and Repertoire Manager" in seiner Plattenfirma sichern.

Gegenüber dem flott geschriebenen, subversiv-satirischen Roman von John Niven ist die filmische Umsetzung, gerade im Bereich "Sex & Drugs" deutlich zurückgefahren – der berüchtigte Kleiderbügel hat es erwartungsgemäß nicht auf die Leinwand geschafft – der bissigen Essenz der Vorlage wird der Streifen jedoch vollkommen gerecht. Und bei den (raren) Gewaltspitzen zeigt der Kameramann keine Scheu vor blutigen Details. Cast und Soundtrack sind klasse, unerwartet grandios: Moritz Bleibtreu als Rampensau-Rudi.

Aus meiner Sicht ein durchweg gelungener Festivalstart.

goutierte im Cinestar, Berlin

69 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Kill Your Friends
  • Score [BETA]: 71
  • f3a.net: 7.1/10 69
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-08-14 16:53

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