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Review Legion of the Dead

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von Alan Smithee
Sicherlich eine der ganz großen Enttäuschungen des Festivals.

Die Kreissparkasse München-Starnberg hätte besser ein paar wohltätige Einrichtungen finanziert. Während die No-Budeget Filme Black Past u. Burning Moon noch von ihrer oberbayerischen Schrankwandästhetik lebten, versucht Ittenbach jetzt professionelle Sets zu arrangieren. Er dreht in Amerika u. schafft es dennoch amerikanische Kneipen so einzurichten, daß man das Gefühl hat, in einer Landkneipe (Scheune) in Oberbayern zu sitzen.

Mal ernsthaft, die Dialoge sind dümmlich, ok kann man drauf stehen, die deutschen Darsteller versuchen amerikanischen Akzent zu sprechen, ok kann man auch drauf stehen, die Dialoge sind aber auch nicht besonders witzig, der Splatteranteil geringer als erwartet, so daß in der Summe kein trashig-witziger, sondern ein langweilig-humorloser Dilettantenstreifen herauskam, der selbst mit Bier nicht besser wurde.

Der Film hat weder die Atmosphäre eines Dust Devil noch den kruden SplatterMix der zweiten Hälfte von From Dusk Till Dawn.

Nebenbei bemerkt: Der Film lief im größten Cinemaxx-Saal, war halb gefüllt u. der Applaus kam sehr verhalten von einigen wenigen, die durch die Abspannmusik aus dem Schalf gerissen wurden.

war im Cinemaxx, Hamburg

18 Bewertungen auf f3a.net

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Legion of the Dead
  • f3a.net: 4.7/10 18
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-26 06:10

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