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Review A Living Hell

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Dieser Review enthält SPOILER!

von D.S.
Wow, Überraschung! Hatte ja eigentlich etwas in Richtung ORGAN oder ähnlichem JAPAN SHOCK-Krams erwartet,
war also gar nicht sooo frohgestimmt, weil das nicht mein Zeugs ist (nur die Alternative JACK THE RIPPER war für mich noch uninteressanter).
Aber dieser Film ist für Japan-Verhältnisse unglaublich straight! Und schlecht ist er auch nicht.
Zwar waren einige Handlungsweisen der Figuren dann doch höchst unglaubwürdig, ab und zu waren die an sich wirklich bedrohlichen Figuren (Oma und 22jährige) eher lächerlich rüberkommend, und ein paar Logik-Böcke gab es auch.

**SPOILER:
Zum Beispiel: warum hat Yasuto (?? der im Rollstuhl) sich überhaupt nicht gewehrt, nicht mal einen Arm gehoben, als man ihn gequält hat, z.B. einen Zahn gezogen? Querschnittsgelähmt war er schließlich nicht, er konnte seine Arme benutzen!
Noch entscheidender aber: letztendlich kommt ja heraus, daß ER das wirkliche Monster war, und daß es diese siamesische Schwester gar nicht gab. Sondern er sie sich nur vorgestellt hat, seine Morde auf sie projiziert hat. Aber ... seine Adoptivschwester
hat sie nunmal ganz offensichtlich auch gesehen!! Oder hat er sich die ganze Story nur eingebildet? Dagegen spricht dann aber die Schlußunterhaltung von Cop und Psychiater ...
END SPOILER**

Aber dafür war das auch alles wirklich nicht vorhersehbar, es gab sehr gute Twists, und v.a. das Ende war eine einzige große Überraschung.
Fazit: sehr interessante Story mit ein paar richtig heftigen Ekel-Szenen, fesselnd, insgesamt gut gemacht.
Und THEY NEST muß man hiernach auch nicht mehr sehen. Denn die Kakerlaken hier sind würg genug.
70%

saß im Royal Palast, Berlin

3 Bewertungen auf f3a.net

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A Living Hell
  • f3a.net: 7.8/10 3
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-16 03:51

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