s The Locals (2003) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Locals

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Reviewer

Felix Schweiger * 6.5

Ja auf dem Land...

Zwei neuseeländische Jungs machen sich auf den Weg ans Meer, nehmen dabei des Nachts die obligatorische Abkürzung, treffen auf zwei Mädels, fahren jedoch beim Versuch an den 80er Schönheiten dranzubleiben in den Graben. Und schon sind die Beiden mittendrin, in den Fängen der Einheimischen.
Lange lässt uns der Film im Unklaren, um welche Art von Grusel es diesmal geht (Zombies? Geister? Ghule? oder etwas ganz anderes?) und das ist gut so, basiert darauf doch ein wesentlicher Teil der Spannung. Auch sonst Handwerklich solide gemacht, auch wenn das ein oder andere etwas low budget (aber nicht billig) wirkt, bleibt der Film sich selbst doch treu. Die Figuren sind sympathisch charakterisiert und verhalten sich die meiste Zeit halbwegs logisch. Aber hey, es ist ein gejagt-durch-die-Nacht-Mystery-Thriller und will auch nicht mehr sein.
Fazit: Mystery für zwischendurch. Insgesamt ganz okay.

SnowMaster S * 3.5

Dieser Review enthält SPOILER!

Dunkle Klischees

Der Film beginnt mit der klassischen Panne im Nirgendwo, nachdem man irgendeine dubiose Abkürzung genommen hat. Danach wird vor Leuten geflüchtet und, "oh Graus", sich auch noch um ein Haar verliebt!!
Da wird der Autoschlüssel verloren, wenn man zum Auto zurück will, das Handy funktioniert natürlich auch nicht und als es schließlich funktioniert, verliert man dieses einfach auch ganz schnell. Die Freunde trennen sich auf der Flucht, nur um die Möglichkeit zu haben, sich gegenseitig verzweifelt zu suchen...
Im Grunde schon genug haarsträubende Klischees, um eine Horror-Komödie zu füllen. Lacher kommen aber trotzdem nicht auf, und spätestens, als es beinahe zur Kuss-Totalen kommt, hätte ich mir gewünscht, umschalten zu können. Die Idee zum Film erscheint mir zwar ganz interessant, jedoch ist die Umsetzung leider banal und langsam.

saß im Cinema, München

Bobshock * 7.0

Fantasyfilmfestfutter

Handwerklich vom allerfeinsten, kommt dieser neuseeländische Horrorfilm auf unsere Leinwand, wo er auch hingehört, ein typischer Fantasy Filmfest-Film, der so einige größere Produktionen alt aussehen lässt. Die Geschichte ist ziemlich abgedroschen, aber exzellent in Szene gesetzt, Sound und Musik tun einiges zum positiven Gesamteindruck. Die Schocks sitzen und das Timing stimmt. Mit gut dosierter Gewalt und viel Action werden die sympathischen Hauptpersonen durch die Nacht gejagt. Im ganzen vielleicht einen Tick zu mainstreamig, aber wer Filme wie "Kinder des Zorns" mag, wird auch diesen Film feiern.

Herr_Kees * 5.0

Nacht der gähnenden Toten

Obacht ist geboten, denn dieser Film ist bei weitem nicht der punkige Partyfilm, den uns der Trailer verspricht. Denn THE LOCALS ist maximal Durchschnittsware mit mittelprächtigem Unterhaltungswert, vorhersehbarer Handlung und einem fast schon peinlich rührseligen Ende.

Statt Schocks, Blut und Splatter gibt es hier ein paar liebevoll billige Zeitraffertricks, die Zombies (oder wie auch immer man die Dörfler hier nennt) sind vergleichsweise harmlos und das Ganze ist letztlich so spannend wie Regionalfernsehen.

Fazit: In jeder Hinsicht durchschnittliche TWILIGHT ZONE Episode mit Anleihen bei PET SEMATARY, die schleunigst auf den Direct-to-Video-Friedhof gehört. Partyfilm? Auf zu DEAD & BREAKFAST!

saß im Metropol, Stuttgart

D.S. * 6.5

Die Twilight Zone ist überall

Yep, auch in Neuseeland kennt man gewisse Fernsehklassiker, und so dachte man sich wohl, es sei an der Zeit, eine regionalisierte, modernisierte Langfassung einer solchen Serienepisode auf die Leinwand zu bringen. "The Locals" erinnert in der Tat am meisten an die "Twilight Zone" - aber das muß ja nichts Schlechtes sein.

Ist es auch nicht: der Film um zwei Freunde, die sich im Niemandsland verlieren und mit rätselhaften bis tödlichen Geschehnissen konfrontiert werden, funktioniert durchaus, wenn auch nach manchmal einfach bereits ZU vertrauten Mustern (die Behauptung im Programmheft, der Film würde sich "gegen die üblichen Konventionen sperren", ist nun wirklich der größte Witz!!). Das größte Plus des Films ist dabei seine zwar nicht neue, aber halbwegs spannende und vor allem liebevoll umgesetzte Story. Große Überraschungen bleiben zwar aus, aber: langweilig ist anders, und Trash ist erst recht anders. Die Atmosphäre ist absolut stimmig und kann einen schon gefangen nehmen, gar manchmal zu angenehmem Gruseln führen.

"The Locals" ist nur ein Stück zu unspektakulär, die Schauspieler ein Stück zu schwach, die Auflösung des Mysteriums ein Stück zu früh klar, als daß man ihn als einen wirklich guten Film bezeichnen könnte. Ein paar Klischees weniger hätten ihm vielleicht auch gut getan. Aber das Setting ist hübsch düster, und es bleibt genug Unvorhersehbares und Spannendes, um den Film über den Durchschnitt zu hieven. Ein netter Film für zwischendurch - mehr zwar auch nicht, aber das ist doch schon was. 6,5 Punkte.

goutierte im Metropolis, Frankfurt

Slasher_2004 * 6.0

Netter Film!

The Locals war das, was ich erwartet habe; ein durchschnittlicher Horror-Streifen. Es gibt kaum Dinge, die wirklich sehr negativ auffallen. Vielleicht sind die Schauspieler teils dann doch etwas zu schwach und man könnte auch noch die schwache (keinesfalls schlechte!) Umsetzung der Story kritisieren.

Der Film beginnt, wie auch soviele andere Streifen dieser Art, mit dem Nehmen einer Abkürzung, dem Kaputtgehen des Autos und dem anschließendem Horrortrip durch die Nacht. Loben sollte man vorallem die Kameraführung (man bekommt teils recht schöne Bilder geboten, auch Landschaftsaufnahmen) sowie auch den Soundtrack, der allerdings noch besser hätte ausfallen können. Spannend ist der Film allemal, besitzt kaum Längen, schwächelt am Ende dann aber, was zu einem schlechten Nachgeschmack führt. Blut bekommt man nur sehr wenig zu sehen, mehr muss aber auch nicht sein, in einem Film dieser Art. Schließlich handelt es sich bei "The Locals" weniger um einen Slasher (wie das Cover vielleicht vermitteln tut), als vielmehr um einen "Durch-die-Nacht-gejagt-Thriller".

Die Story hat, wie schon erwähnt, recht viel Potenzial. Leider hapert es ein bisschen bei der Umsetzung. Die "Masken" hätten auch besser ausfallen können. Gut aber, dass man nicht ganz so schnell erfährt, um was es sich bei diesen "Lokalen" handelt.

Fazit: Netter Film, dessen schwaches Ende ihn leider aber etwas "zerstört".

Szaltax * 5.0

Ich bin mit einer größeren Erwartung in den Film gegangen als in manch anderen und wurde enttäuscht.

Altbekannte Story, die man schon kurz nach Beginn des Filmes herausfindet.

Der Film weist unglaubliche Längen auf. Geschnitten auf eine Stunde wär’s wohl erträglicher gewesen.

Die beiden Jungs haben ihre Rolle recht gut gespielt, die anderen waren eher schlecht als recht....

verweste im Cinemaxx, Hamburg

Horowitz * 5.5

Abkürzung ins Ungewisse

Eigentlich wusste ich bei dem Film überhaupt nicht was mich erwartet, habe ich mich doch im Voraus in keinster Weise schlau gemacht und empfinde daher absolut keine Enttäuschung. Die hätte sich auf jeden Fall eingestellt, wenn ich irgendwas sehr blutiges, fetziges, Party mäßiges erwartet hätte. "The Locals" ist wie schon oft erwähnt ein Jagd-durch-die-Nacht-Film der recht langsam erzählt wird. Bei der Erzählweise hat der Regisseur noch Nachholbedarf, um an ähnlich langsam gefilmte, aber weitaus dramatischere Filme à la "High Tension" ran zu kommen.
Bei den atmosphärischen Bildern, der gelungenen Musik und handwerklich ordentlich umgesetzten Effekten punktet der Film allerdings wieder. Die Story ist sicher nicht neu, aber durchaus interessant und die Auflösung allemal besser als der von "High Tension".

Kann man sich also geben, ist aber sicher kein Pflichtfilm, eher so ein Mittelmaßteil.

war im Metropolis, Frankfurt

22 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Locals
  • f3a.net: 5.7/10 22
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-12 04:41

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