s Lost Things (2003) Review - Fantasy FilmFest Mobil
Menü

Reviews Lost Things

Finden

Reviewer

korinther * 2.5

Lost Plot

war im Metropol, Stuttgart

Ulrike * 2.0

Ohne Worte.

Vier extrem nervige, dauernölende pupertierend-picklige Teenie-Hackfressen auf dem Weg zum Surfwochenende inkl. (potentiellem) Ringelpiez-mit-Anfassen - natürlich geht alles schief, denn sie sind zur falschen Zeit am falschen Ort blablablub - Rest nachzulesen beim Vorgänger bzw. im Programm.

So was Schlechtes habe ich schon lange nicht mehr gesehen:
superlangweiliger, extrem vorhersehbarer Film - schreckliche "Schauspieler", denen man kontinuierlich den Kragen herumdrehen könnte (dann würden sie auch nicht mehr streiten und/oder brüllen) - der Versuch, Atmosphäre zu schaffen, scheiterte kläglich.

Die zwei Punkte lediglich für die netten Naturaufnahmen - zwischendurch wünschte ich mir tatsächlich, lieber eine Surfmeisterschaft oder eine Tier-/Natur-Doku schauen zu dürfen...

D.S. * 3.5

Lost Interest

Oh je... mit Sicherheit eine der größten Gurken dieses Jahr. Ein Film, der (nach der Eröffnungssequenz) genau EINE Location und nur fünf Figuren zu bieten hat - von denen leider keine einzige auch nur ansatzweise gut besetzt ist. Ein Film, der also eigentlich mit seiner Story oder seinen Bildern punkten müßte. Aber sich stattdessen, wohl aus Budget- und Ideen-Mangel, darauf beschränkt, zu hoffen, sein halbwegs brauchbarer Soundtrack würde den Zuschauer schon irgendwie gefangen nehmen. Und das würde dann reichen.

Aber, bei allem Verständnis für die Probleme von Amateur-Filmemachern (das ganze hier geht wirklich am ehesten in die Richtung von Abschlußfilmen an der Filmakademie o.ä. ...): Aufnahmen von Teenagern, die gedankenverloren über den Strand schlendern, erzeugen noch lange keine bedrohliche / mysteriöse / gruselige Atmosphäre, nur weil man sie mit creepy Musik unterlegt und ewig lange auswalzt. (Selbiges gilt übrigens für entsprechende Aufnahmen von dicken schwarzen Vögeln, die im Sand einen kleinen Spaziergang machen.) Und schemenhafte, milisekundenkurze "Visionen" sowie kryptische Dialoge erzeugen noch lange nicht genug Interesse beim Zuschauer, um ihn über endlos lang wirkende Strecken von NICHTS hinwegzutrösten.

Was der Film gerne sein möchte, ist klar: ein cleverer Mysterythriller. Was er ist, ist leider auch bald klar: ein langatmiger Versuch, aus einer kleinen Idee mit kleinem Geld etwas zu machen, wozu ihm in jeder Hinsicht die Mittel fehlen.

So erleben wir zwei Milchbubis par excellence und zwei im eher rundlichen Bereich angesiedelte Schreckschrauben, die zunächst versuchen, sich - und dann dem "seltsam Angsteinflößenden", das der einsame Strand, an den sie zum Surfen gekommen sind, ausstrahlt, näherzukommen. Das geschieht über tonnenweise unglaublich banale und uninteressante Dialoge, über die erwähnten kryptischen Andeutungen (Güteklasse: "Das kommt mir irgendwie bekannt vor!"), und über den archetypischen "mysteriösen Fremden", der wie ein wandelndes Horrorfilm-Klischee daherkommt. Im Laufe der Zeit kriegen alle, aus nur bedingt nachvollziehbaren Gründen, immer mehr Angst, dann Panik, verfallen in Streß und Streit, um schließlich zu entdecken, was nun eigentlich Sache ist... an einem Punkt, an dem der geneigte Zuschauer mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits eingeschlafen ist.

Tatsächlich ist "Lost Things" in erster Linie wohl als ein Drama über die Beziehungsprobleme von Jugendlichen, und über ihre Schwierigkeiten, zu sich selbst zu finden, zu betrachten. Das würde zwar auch nicht aufs FFF passen, wäre aber nicht mal sooo schlimm - wenn die Darsteller nicht so unerträglich schlecht wären. Da sie das aber sind, und da wir über die komplette Laufzeit des Films fast ausschließlich mit ihnen und ihren Pseudo-Problemen konfrontiert werden, kann man jedem Nicht-Sozialarbeiter von "Lost Things" eigentlich nur abraten. Denn hier passiert ewig nichts, und das eben auch noch auf eine Weise, die fast nur noch weh tut. Zäh, auf die Nerven gehend, ärgerlich.

Was den Film dann vor dem endgültigen Abschuß rettet, ist der Hintergrund bzw. die Auflösung der Story. Zwar auch nicht eben grandios originell, und vor allem schon lange vor dem vom Film gewünschten Zeitpunkt erratbar, ist das ganze dann schlußendlich doch wenigstens nicht ganz so banal und verbraucht, wie es zu befürchten war. Dieser Fakt, zusammen mit der im letzten Drittel schließlich immerhin doch noch ansatzweise beklemmenden Atmosphäre, bringen "Lost Things" gnädige 3,5 Punkte ein. Aber sagen wir es so: was auch immer im Konkurrenzprogramm läuft - es wird mit fast 100%iger Sicherheit besser sein.

war im Metropolis, Frankfurt

Szaltax * 7.5

Ich war...

...überrascht und zwar positiv. Mal wieder ein Film den ich ohne Erwartungen geguckt habe. Die erste Hälfte war, naja, auf Dauer etwas sehr langatmig.

Dann gabs plötzlich die erste Rückblende und ab da wurde der Film richtig gut. Es wurde eigentlich alles was passiert ist erklärt und da machte der Film sogar Sinn...

Nach dem Text im Programmheft hab ich einen weiteren Teenie Film à la Ich weiss was du letzten Sommer getan hast erwartet, aber das hat sich dann doch recht schnell als nicht so herausgestellt. Zum Glück sag ich da nur....

Die schauspielerische Leistung war eigentlich auch ganz ok.

war im Cinemaxx, Hamburg

oceansize * 6.5

Daytime Horror

21 Bewertungen auf f3a.net

Zurück

Bewertungen

Lost Things
  • f3a.net: 5.1/10 21
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-07-15 04:17

Archiv Suche


oder ?