s The Marsh (2006) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews The Marsh

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Reviewer

Holger Hellmuth * 3.0

Treibsand ahoi

Mmmh, das ist doch gleich mal ein schlechtes Zeichen, wenn nach wenigen Minuten bereits der übliche Billigschockeffekt eines aus den Lautsprechern tönenden "BAMM" Angst verbreiten soll, obwohl natürlich absolut nichts da ist.
Vielleicht bin ich da einfach schon zu abgebrüht, aber die Geister hier sind in ihrer 'Lärmigkeit' so furchteinflößend wie hyperaktive Kinder. Es ist im Geisterfilm eben doch nicht so, daß lauter gleich schauriger ist.

Die tollen Tötungsarten, die das Festivalheft verspricht, sind nicht mit Final Destination vergleichbar. Das namensgebende Moor spielt nur eine Nebenrolle, wie auch andere Motive, die auftauchen und verschenkt werden. Da wurde einfach zu viel in den Film gepackt nach dem Motto 'Viel hilft viel'.

Die Story geht gerade noch in Ordnung, solange man nicht darüber nachdenkt. Und solange man über einige Stellen, die nun doch zu blöd sind, gnädig hinwegsieht.

Fazit: Eintopf für die Genügsamen unter uns.

verweste im Metropol, Stuttgart

misspider * 6.0

Geisterstunde

Okay, die Story hat es so oder ähnlich schon gegeben und bietet hier sozusagen nur eine neue Ausarbeitung. Auch einige Schockeffekte (wie das BAMM aus der vorigen Rezension) sind nicht neu - aber deshalb trotzdem immer wieder wirkungsvoll. Wer sich darauf einlassen mag und auf schaurige Stimmung und gruselige Atmosphäre steht, ist hier richtig.

Herr_Kees * 3.0

Bematscht

Einer der Langweiler des Festivals: Wer schaut sich heutzutage noch derart konventionelle Spukhausfilme an, die weder über eine einzige originelle Idee verfügen noch eine interessante Geschichte zu erzählen haben? In denen man Angst vor kleinen Mädchen haben soll, die zu lang im Matsch gespielt haben? In denen jeder "Schock" vorhersehbar und jede Art der Geistererscheinung schon mal dagewesen ist?

Im Übrigen ist Forest Whitaker in diesem Kinderschreckfilm weniger "grandios" (Programmheft), sondern schlichtweg der einzige Schauspieler, der seine Rolle mit etwas wie Charakter füllt. Und: Auch unter seinen schlechteren Filmen finden sich bessere als dieser.

Fazit: Ein Film, so langweilig wie Kanada.

guckte im Metropol 2, Stuttgart

bigJay * 4.5

Lückenfüller

Vom Ansatz her ne gute Geistergeschichte. Eine süße Hauptdarstellerin, auch keine schlechte Story, gut gefilmt und gute Effekte - aber Spannung will nicht richtig aufkommen. Und auch kein wirklicher Grusel. Man hat schon schlechteres gesehen - aber eben auch schon viel besseres. Nur als Lückenfüller für Dauerkartenbesitzer zu gebrauchen.

war im Metropolis 6, Frankfurt

D.S. * 5.0

Matsch-Ball

war im Metropolis 6, Frankfurt

Alexander * 3.0

Ich sehe gelangweilte Menschen

Man nehme ein romantisches, altes Haus, abgelegen in einem geheimnisvollen Sumpf, ein bisschen schummrige Atmosphäre, eine sinnliche Hauptdarstellerin + fertig ist der gute Geisterfilm? Leider nein. Denn ein mal wieder als Ghostbuster herumtappender Quoten-Schwarzer und im Wind klappernde Türen machen eben noch keine Spannung aus.

Wenn man sich auf das dünne Eis begibt, ein nunmehr 50 Jahre altes Thema zum 100. Mal neu aufzulegen, sollte man zumindest dafür sorgen, daß der Film ein Mindestmaß an Spannung und Originalität besitzt. Bei "The Marsh" aber jagt ein vorhersehbares Klischee das andere und 90 langweilige Minuten lang kann man sich des Eindrucks einfach nicht erwehren, daß man fast genau den gleichen Film schon dutzende Male besser gesehen hat. Selbst zum Teil relativ kommerzielle Produktionen wie z.B. "The Others", "The Seventh Sense" oder auch "The Gift" können mit mehr Spannung und Dramatik aufwarten als dieses um jede Ecke und Kante glattpolierte, dröge Plagiat, das anmutet als hätte es sich ein fantasieloser Amateur aus einem Baukasten für Retortenfilme zussamengepuzzelt. "The Marsh" ist nichts weiter als eine Sequenz von bemüht wirkenden Szenen von aneinandergereihten Versatzstücken aus anderen Geisterfilmen. Selbst die von der Hauptdarstellerin gemalten Kunstwerke sehen aus wie von Tim Burton geklaut.

war im Metropolis 6, Frankfurt

FFFler * 3.5

Bescheidene Gruselstory

Für was sich Forrest Whitaker momentan so hergibt ... ; wie dem auch sei; The Marsh ist leider nicht mehr als ein 08/15-Horrorfilmchen, das neben seiner schwachen Story auch daran krankt, dass er einfach nur uninteressant ist. Da kann auch ein verheizter Whitaker nicht mehr viel retten, dass der Film eigentlich nicht mehr zu bieten hat als gähnende Langeweile.

glotzte im Metropolis 6, Frankfurt

26 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

The Marsh
  • f3a.net: 4.2/10 26
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-09-20 00:50

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