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Review Martyrs

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Dieser Review enthält SPOILER!

In der Strafkolonie ...
von Theo

Der Film zerfällt klar in 2 Hälften: Die Geschichte von Lucie ist ist eine beeindruckende Studie über die Spätfolgen von Kindesmissbrauch - der Regisseur macht hier alles richtig - eine klare Empfehlung.

Problematisch ist die Geschichte von Anna, über die man das Motto "Erkenntnis durch Leiden" setzen könnte. Problematisch deshalb, weil der Regisseur meines Erachtens diesen Schwachsinn ernster nimmt als er dürfte ... und hier kann er nur scheitern. Auch wenn er sich noch sehr Mühe gibt, die verschiedenen Stadien der Erkenntnis von Anna filmisch umzusetzen - im Ergebnis erreicht er beim Zuschauer nur angeekelte Langeweile. Und am Ende steht das Klischee "gleißendes Licht" ...

Ich selbst (und wahrscheinlich viele andere im Saal) bin nur deshalb nicht gegangen, weil ich neugierig war, wie sich der Regisseur aus dieser Sackgasse wieder herausmanövriert. Und in der Tat: Als sich die Kamera von Anna löst ist das schon ein bemerkenswerter Moment. Was danach kommt ist allerdings einfach nur noch absurd ... (wer "In der Strafkolonie" kennt - die 2. Hälfte ist meines Erachtens stark von dieser Erzählung beeinflusst - wird auch das Ende der alten Frau mit Nickelbrille erraten ...)

Fazit: am besten nach einer Stunde gehen - der Rest ist nur noch etwas für perverse Sinnsucher.

verweste im Cinemaxx 7, Berlin

85 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Martyrs
  • Score [BETA]: 65
  • f3a.net: 7/10 85
  • IMDb: 5.9/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-02-27 14:16

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