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Review Martyrs

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Terror sans frontieres
von GeorgeKaplan

"Martyrs" ist eine intensive Filmerfahrung, wie sie wohl derzeit nur aus Frankreich kommen kann. Eine Reise in die finstersten Tiefen des menschlichen Seins. Ein Horrortrip immer tiefer hinab in unfassbare Leiden, Erniedrigung, Folter und unglaublicher Brutalität.

"Martyrs" ist in meinen Augen ein Highlight, weil er es versteht, den Zuschauer tatsächlich gefangen zu nehmen in einer Welt voller unmenschlicher seelischer und körperlicher Qualen. Und weil er es versteht, immer dann den Boden unter den Füßen wegzuziehen, wenn man gerade dabei ist, die Gedanken zu ordnen.

"Martyrs" spaltet, ja, er muss auch spalten. Ob er sein Thema verfehlt, weil der vielleicht das Gezeigte nicht zugleich auch kritisiert, weil die Erklärung des "Warums" unglaubwürdig sei, oder weil es ja eigentlich keinen Grund gäbe, sich dieser Tortur zu stellen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Nur eins kann man ausdrücklich betonen: Spaß ist das alles nicht, und die Reaktion in Köln waren angemessenes Schweigen und Ergriffenheit.

guckte im Cinedom 9, Köln

85 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Martyrs
  • Score [BETA]: 65
  • f3a.net: 7/10 85
  • IMDb: 5.9/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-02-28 09:08

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