s Mechanism (2000) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Mechanism

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Reviewer

Alan Smithee S * 7.0

Dieser Review enthält SPOILER!
The story is about a hit man and the guy who is to learn from him on the job, on their way to a job. They pick up a girl asking for a lift and drive to a train station to wait for the job. At the station we have already seen a yellow taxi waiting for passengers. All this in a really dreary, depressing, cold winter landscape with muddy roads. The violence that continues throughout the movie especially perpetrated by the hit man is sickening - but I believe plausible - and his 'excuse' is that they are all part of the Mechanism (i.e. the war, the sanctions make you soulless there is no escape from the kill or get killed mechanism). The taxi driver is desperate NOT to become part of this mechanism and offers no resistance (or helps the woman when she gets bashed about and raped by the hit man). Finally, you cannot keep out of the mechanism AND stay alive is the message of this story. REALLY depressing and I read a review by a movie-goer that he/she didn't think it very realistic and the violence is there just for violence sake. I don't agree. I thought it was a very good and very scary film. What I found surprising but very positive was to see it as part of the Fantasy Film Festival.

war im City, München

Alan Smithee

Hochbrisanter Stoff

Diese hochpolitische Parabel - es ist eigentlich Kammertheater - ist mit ganz passablen Schauspielern besetzt und durchaus unterhaltsam. Die erste Hälfte des Films kommt nicht über ein (zugegebenermassen funktionierendes) Prollniveau hinaus was wohl auch Absicht war. Wahrscheinlich sollte der Zuschauer nicht überfordert werden da erst in der 2ten hälfte des Films die Symbolismus-Keule ausgepackt wird.
Ob man dieses Genre 'Serbisches Vergangenheitsbewältigungs-Kino' oder 'junges subversives Kino aus Jugoslawien' nennen will ist wohl eher eine Frage des politischen Standpunktes als die des persönlichen Geschmacks.
Ivana Mihic ist hier als Schauspielerin und Produzentin jedenfalls ein sehr mutiges Statement gelungen, das zu Diskussionen führen *will*.

D.S. * 8.0

Ein Schlag in die Magengrube

Ganz sicher kein Film, den man sich gerne ansieht. Sondern einer, der den Zuschauer zu 100% GANZ tief runterzieht. Ich habe den letztjährigen "Wheels" des selben Regisseurs leider nicht gesehen, aber mehrere Freunde versicherten mir, er sei sehr sarkastisch, bösartig spaßig, unterhaltsam. Dieser hier ist nichts davon. Vor dem Beginn des Films wurden wir von der lieben Rosebud-Dame auch entsprechend gewarnt ... mit den Worten: "Aber nicht, daß sich jemand von Euch nach diesem Film erschießt, wir brauchen Euch noch!" (!!)
Erzählt wird die Geschichte zweier ziemlich hoffnungsloser Nachkriegs-Jugoslawen (eine junge Lehrerin und ein desillusioniert-gleichgültiger Taxifahrer), die dummerweise den Weg von zwei Auftragskillern kreuzen. Zumindest einer der letzteren ist VOLLSTÄNDIG skrupellos - was er damit "begründet", er sei eben Teil des Mechanismus'. So wie jeder andere. Es gäbe keine Opfer und keine Unschuldigen, jeder sei ein Täter. Und darum spiele es auch keine Rolle, wenn er jemanden töte ... was er dann auch im Verlauf des Films ausgiebig tut.

Dabei ist "Mechanism" deshalb so unangenehm, weil er konsequent realistisch gedreht ist. Abgesehen von ein paar kleinen schnellen Zooms (die man sich aber genausogut hätte schenken können) und dem starken Soundtrack häte man fast das Gefühl bekommen können, hier Augenzeuge des Geschehens zu sein. Also: mitgefangen in der krassen Tristesse, Ausweglosigkeit, totalen Hoffnungslosigkeit. Die Farben des Films erscheinen "verwaschen" (obwohl sie einfach nur nicht "künstlich verstärkt" wurden), die Demütigungen und Entwürdigungen, die die zwei Hauptopfer zu erleiden haben, spürt man fast am eigenen Leib. Grau, düster, sehr brutal ... gerade, da so realistisch. Und ohne jeden Humor (höchstens am Anfang ein paar kleine Scherzchen). Die Regie ist hervorragend - dem hier gezeichneten Stimmungsbild kann man wirklich nicht entkommen.

Puh. Ganz tief durchatmen und richtig niedergeschlagen sein. Keine Unterhaltung; ein sehr ernsthafter Film. Wer die Nerven dafür hat: unbedingt ansehen!!!

Ach ja, vor "Mechanism" lief noch ein unendlich bizarrer Kurzfilm mit dem Namen "Rejected". Dessen Humorgehalt (allerdings die KRANKESTE Sorte!!) reicht fast für beide Filme aus ;-)
Nein, nicht wirklich.
Jedenfalls handelt es sich hier um mehrere vollkommen fassungslos gestörte "Cartoons" (naja, im Zeichenstil eines 5jährigen), gegen die auch noch der unglaublichste Joke aus "Monty Pythons's Flying Circus" vollkommen logisch und nachvollziehbar erscheint. Sehr schön :-)
Dominic

verweste im Turm-Palast, Frankfurt

Mathias Martin * 4.5

Nachbetrachtung

Es lag wohl an der Reihenfolge. Direkt im Anschluss an den "Pakt der Wölfe" war dies einfach der falsche Film. Nach dem "üppigen" Franzosen, diese harte, karge "Kost" passte für mich einfach an diesem Abend nicht zusammen.

Im Rückblick ein wirklich "sehenswerter" Film, für den der sich darauf einlassen mag.

verweste im Turm-Palast, Frankfurt

Alan Smithee * 8.5

Ergreifend

Wer diesen Film sehen will, der sollte in ziemlich guter Stimmung sein. Fast der beste Film den ich auf dem Festival gesehen habe. Es kam absulut keine posivite Stimmung bei diesem Film auf, wie auch.

Sehr realistisch gedreht als wenn man selber an dem geschehenen teilnehmen würde.

war im Cinemaxx, Hamburg

7 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Mechanism
  • f3a.net: 6.5/10 7
© Fantasy FilmFest Archiv 2019-12-06 04:05

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