Menü

Review Momentum

Finden

Action-Dutzendware
von D.S.

Weitgehend hirn- und spannungsfreier B-Actioner, der seinen Mangel an einer interessanten Geschichte und vernünftigem Pacing durch ein paar etwas heftigere Gewaltspitzen und besonders unsympathische Charaktere auszugleichen versucht – über deren Eindimensionalität sich der Film immerhin einmal selbst explizit lustig macht.

Die Story hat man schon x-mal besser gesehen: Toughe Ex-Agentin erbeutet bei einem Banküberfall mehr, als gut für sie ist und hat fortan skrupellose Auftragskiller an der Backe. Gegen die muss sie sich mit allen Mitteln verteidigen und dabei verhindern, dass Unschuldige zu Opfern werden. Das war es eigentlich auch schon, nur hängt hier dann noch ein kleines bisschen peinliches Futter für Verschwörungstheoretiker hintendran. Und in der Luft. Denn der angebliche "Clou" der Story – der Hintergrund der Jagd nach unserer Protagonistin – gerät dem Film vollkommen aus dem Fokus und ist damit schlicht verschenkt.

Klar, Olga Kurylenko ist hübsch anzusehen, und es wird ein paar mal recht blutig-brutal gestorben. Dafür gibt's aber auch die vermutlich langweiligste Autoverfolgungsjagd der Filmgeschichte zu bewundern, schwer alberne Bankräuberkostüme sowie eine Inszenierung, die zwar anfangs ansprechend Gas gibt, spätestens zur Mitte des Films aber völlig den Faden (sowie das Tempo) verliert und irgendwann nur noch herumdümpelt.

Gefühlt ist MOMENTUM typische 90er-DTV-Ware, die heute wirklich kein Mensch mehr braucht. Selbst der für unsere Augen noch immer halbwegs exotische Dreh- und Handlungsort Südafrika wird nicht weiter groß ausgespielt. Bleibt nur noch die Frage: was zur Hölle hat Morgan Freeman hier drin verloren?! 4 Punkte.

war im Cinestar, Frankfurt

40 Bewertungen auf f3a.net

Zurück

Bewertungen

Momentum
  • Score [BETA]: 64
  • f3a.net: 6.2/10 40
  • IMDb: 6.5/10
Bewertungen von IMDb, Rotten, Meta werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-01-18 19:53

Archiv Suche


oder ?