s Monster Man (2003) Review - Fantasy FilmFest Mobil
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Reviews Monster Man

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Reviewer

Felix Schweiger * 8.5

Rosebud - Noseblood

2 Twens auf dem Weg duch den menschenarmen Süden. Während man Reibungspunkte untereinander löst, Hilbillys verarscht, sich für hübsche Anhalterinnen begeistert, verstrickt man sich mehr und mehr in die Fänge des Monster-Man. Der ist hässlicher als der Cryptkeeper und auch sonst kein Zartbesaiteter.
Fernab von den ausgetretenen "Teens im Wald"-Pfaden wird uns hier ein ehrlicher Trash kredenzt. Anfangs noch langsam im Tempo, gibt der Film, irgendwo zwischen Hitcher, Duell und Texas Chainsaw Massacre, gegen Ende noch mal so richtig Gas, daß man ihn einfach gern haben muss.
Fazit: Überaschend spassiger, ehrlicher Trash mit etwas Splatter und einem Mad Max mässigen Monstertruck.

staunte im City, München

Kloris Mandoris * 9.0

hoppala

Da schreibt Rosebud in seiner Ankündigung, dass über den Film kaum einer was weiss... kein Wunder, immerhin soll er erst 2004 in den USA veröffentlicht werden.

Der Film war schlicht und ergreifend: genial. Selten haben ich so einen Spaß bei einem Film beim Fantasy Filmfest gehabt.

Ich bin ja mal gespannt, ob der Film es ungekürzt zu uns in die Videotheken schaffen wird. Wenn ja, wird der Film auf jeden Fall einen Kauf wert sein.

saß im Metropol, Stuttgart

ZardoZ * 10.0

DER Film des Festivals bisher !!! Ein Überaschungshit. Dazu noch frisch aus dem Schneideraum...

So einen blutigen Megaspass hatte ich seit den alten Peter Jackson-Klassikern nicht mehr, einfach genial.
Der Film ist schon eine regelrechte Horror-Persiflage und nimmt sich und andere Vertreter des Genres in keinster Weise ernst. Das hindert ihn jedoch keine Sekunde daran, selbst zum blutigen Monster zu mutieren und ein Feuerwerk an abgefahrenen Ideen und blutig, ekligen Goreffekten abzulassen, wie man es seit langem nicht mehr sah. Und Achtung: Das hier ist kein billiger Trash-Movie. Ausstattung und Effekte bewegen sich auf höchstem Niveau und sind gerade deswegen so überzeugend! Wer also einen der wohl besten, gewalttätigsten, stimmungsvollsten und spassigsten Movies des Festivals sehen will, geht in MONSTER MAN! Da hier zudem noch eine Rohschnittfassung ohne Abspann läuft - die so wohl nie wieder zu sehen sein wird.

war im Metropol, Stuttgart

Herr_Kees * 9.0

Spiel ohne Grenzen

Wow! Wenn das nicht mal DER Überraschungshit für Splatterfans ist. Von den ersten Minuten an gibt dieser kleine Punker von Film Vollgas. Dabei ist es scheißegal, dass hier nur eine weitere Handlungsvariante von JOYRIDE, JEEPERS CREEPERS, TCM und dem Großvater aller Highwaybedrohungsstreifen, Spielbergs DUEL, auf die Leinwand kommt. Worauf es ankommt, ist das Wie. Und das ist hier: schnell, witzig, unglaublich unterhaltsam, teilweise total krank und mit Splatter galore. Schön, dass endlich mal wieder jemand den ganzen Ballast über Bord wirft und solche Filme macht (ich glaube, der letzte dieser Art war RE-ANIMATOR).

Der Film ist übrigens offensichtlich so heiß aufs FFF gekommen, dass weder die Laufzeit feststand (ca. 90 min.) noch die Credits fertig waren.

war im Metropol, Stuttgart

rix * 10.0

Kann mich den Vorrednern nur anschliessen: dass gerade DIESER Film, den ich trotz der wenigen Vorabinfos eher unter ferner liefen einordnen wollte, zur absoluten Stimmungsrakete des diesjährigen FFF werden sollte, hätte ich wirklich nicht vermutet! Grosser Spass das, alles andere wurde schon gesagt zu diesem kleinen feinen Juwel der Trash-Unterhaltung!

Silke S * 9.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Matschig!

Die beiden Hauptcharaktere - zwei Jungs die unterschiedlicher nicht sein können per Auto auf dem Weg zu einer Hochzeit - entwickeln sich während des Films von spätpubertären Typen mit ebensolchen Problemen zu megacoolen, monstermatschenden Helden. Daß die süße Anhalterin, die sie aufgabeln, Böses im Schilde führt, glaubt kein Mensch, zumal sie sich auch noch die Mühe macht, den schüchternen Adam zu entjungfern und damit dem machomässigen Harley ordentlich eins auszuwischen. Nach einer spannenden und trotzdem immer wieder schreiend komischen Verfolgungsjagd, während derer man Monster Man nur schemenhaft zu Gesicht bekommt, endet die Reise für alle im trauten Heim des Verfolgers, wo wir die Bewohner mit all ihren Macken erst richtig kennenlernen. Lustigerweise hat Monster Man auch noch einen (unvollständigen) Bruder, der trotz körperlicher Beeinträchtigung ordentlich beim finalen Gemetzel mitmischt. Splattrig, trashig, witzig - definitiv ein Anwärter für einen Platz in meinem DVD-Regal.

war im Metropol, Stuttgart

Maradona * 6.5

Die Kirche im Dorf lassen...

War das spannend am vergangenen Dienstag vor dem Residenz in Köln. Um 23.45 hatte sich die gesamte Gemeinde versammelt, um aufgeputscht durch diverse Traum-Reviews den Streifen "Monster-Man" zu goutieren. Das Resultat ist angesichts der in schwindelerregend hoch geschraubten Erwartung dann doch etwas ernüchternder ausgefallen. Zugegeben, "Monster-Man" ist schon ausgesprochen witzig. Das liegt aber bei weitem nicht an dem eigentlich zu erwartenden Splatter-Overkill, sondern an dem trotteligen Hauptdarsteller, der in seiner Hilflosigkeit ein wenig an den guten Lionel aus "Braindead" erinnert und dem Zusammenspiel mit seinem coolen Kumpel auf Höhenflug. Die beiden quatschen und fahren Auto und quatschen und fahren Auto. Ab und zu kommt dann mal der "Monster-Man" (noch hässlicher als die drei Fratzen aus "Wrong Turn"), um entweder mal dicht mit seinem Monstertruck aufzufahren oder aber sein blutiges Handwerk zu verrichten.

Lasst Euch bitte jetzt dadurch nicht vom Besuch des Films abhalten, der lohnt sich trotzdem. Nur schraubt bitte Eure Erwartungen doch ein wenig runter.

Eraserhead * 9.0

Yeakidiyeah!!!!

Auch ich kann mich den Vorherigen nur anschließen, DER Spaßfilm des Festivals, und das nicht nur wegen der reichlichen Splatterszenen, sondern auch wegen der lustigen Dialoge. Story natürlich schrott, aber ich kanns jetzt schon kaum erwarten ihn mir ungeschnitten natürlich auf DVD in Amerika zu bestellen. Der Spaß wurde nicht mal getrübt, obwohl der Film zweimal (!) gerissen war und zu unfreiwilligen Pausen führte. Turm, ich verzeihe dir.

war im Turm-Palast, Frankfurt

D.S. * 7.5

Für den kleinen Lacher zwischendurch...

MONSTER MAN ist einer der wenigen Filme, bei denen ich es bereue, die FFF-Fassung gesehen zu haben. Denn diesem kleinen Partykracher merkt man es leider an allen Ecken und Enden an, daß er noch nicht so ganz fertig ist: da muß dringend noch einiges in Sachen inhaltlicher Straffung und Spannungsaufbau getan werden... Spaß macht der Film zwar auch so, aber da wäre noch einiges mehr drin gewesen.

Aber der Reihe nach: Ein absoluter Loser-Typ ist im Auto unterwegs zur Hochzeit seiner Ex-Freundin - muß aber bald feststellen, daß er auch noch seinen ehemals besten Freund an der Backe hat, der sich selbst zur Reise eingeladen hat. Ein wenig später muß er dann außerdem feststellen, daß die Beziehung mit seiner Ex wohl noch ein ganzes Stück mieser lief, als ihm das eigentlich bewußt war. Und noch etwas später schließlich, daß die Leute im Süden einfach anders drauf sind. Eine Schwäche für monstermäßig aufgemotzte Trucks - und eine Abneigung gegen Fremde haben... Ganz besonders einer, der "Monster Man", offenbar ein unbezwingbarer Dämon, der alsbald Jagd auf unsere Freunde und eine sexy Anhalterin, die sie mitgenommen haben, macht.

Mindestens die erste halbe Stunde lang ist der Film fast eine 1:1-Kopie von JEEPERS CREEPERS - nur wesentlich derber, vulgärer, rockiger, lustiger. Sehr lustig und derb bleibt er auch, wird dann stellenweise auch recht splattrig, entschließt sich aber leider erst im letzten Drittel endgültig dazu, eine Splatter-Komödie zu sein. Bis dahin erleben wir zwar viele (teils wirklich coole, teils dumme, teils nur noch pubertäre) Witze, sein Thema nimmt der Film aber durchaus ernst - er will ein Gefühl der Bedrohung durch den "gesichtslosen" Monster-Truck, durch einen unaufhaltsamen Killer, durch gnadenlose Brutalität aufbauen. Das gelingt ihm sogar stellenweise - bis dann wieder mal und wieder mal ein Bruch kommt, entweder durch weitere Witze oder durch enorm viel fast schon ernsthaftes Gelaber (Freundschaften - Beziehungen - Liebe - etc.).

Und gerade hier hätte man sich einiges schenken, das Tempo deutlich steigern können; bzw. sich schon von Anfang an konsequent auf die Splatter-Comedy-Richtung festlegen können. So aber nimmt man sich immer wieder ernst, erleben wir immer wieder Anflüge von Roadmovie, Buddymovie, gar Coming-of-Age... und dann wirkt es einfach unglaubwürdig, wenn kurz nach dem derbsten Schockmoment von einem der Protagonisten schon wieder ein trotteliger Joke gerissen wird.

Nicht falsch verstehen: der Film macht zweifelsohne Spaß. Es gibt spannende Momente, es gibt einen Haufen dumme Jokes, es gibt sogar ein paar Überraschungen. Und gegen Ende wird dann wirklich hübsch viel gematscht. Aber ausgereift ist der Film so noch nicht - und ganz bestimmt nicht "der große Wurf". Aber genau richtig für die kleine Party zwischendurch... - 7,5 Punkte.

staunte im Cinemaxx, Berlin

Andreas S * 2.0

Dieser Review enthält SPOILER!

Pubertärer Mist

Ich glaube kaum, jemals einen so dümmlichen, spätpubertären Mist gesehen zu haben. Erst jetzt wird einem so richtig klar, dass BRAINDEAD eigentlich zwischen all dem Slapstick und dem wunderbaren Nonsens ein sehr intelligenter Film mit einem beißenden, typisch englischen schwarzen Humor war. Schwarz ist der Humor in MONSTER MAN hingegen äußerst selten. Zwei "typische" Horrorfreaks, der eine völlig fett und fast nur an Sex denkend, der andere verklemmt und noch eine Jungfrau, begeben sich auf eine Reise durch amerikanische Jugendklischees. Sie grapschen Brüste an, trinken mit Fäkalien versetztes Wasser, lachen sich darüber kaputt, haben feuchte Träume. Das ganze wird mit solider, hin und wieder technisch raffinierter, aber kaum origineller Schnitttechnik präsentiert, so dass die unfreiwillige Komik der EIS AM STIEL Folgen oder irgendein Trashcharme sich erst gar nicht einstellen will. Dazwischen gibt es lauter plumpe sexistische Grütze mit der Schärfe von ungesüßtem Haferbrei. So zieht sich der Film zäh in die Länge und man möchte die Leute im Kino, die ihren Spaß haben (entweder langhaarig in gemäßigtem Blackmetal Outfit oder kurzhaarig mit blondierter Freundin oder der Sehnsucht danach), langsam erwürgen. Während der Großteil des Publikums zwar lachend, aber mit großer Sympathie und zur Selbstkritik kaum fähig sich in den Figuren wiederfindet oder die beiden "Sonderlinge" zumindest als leicht einzuordnender Teil ihrer Welt begreift, gibt es am Ende noch eine unwürdige TEXAS CHAINSAW MASSACRE Reminiszenz. Diese wird mit einigem Gore serviert, der aber die mentale Schlagkraft von einer mittelmäßigen DERRICK Folge besitzt. Die einzigen netten Ideen waren der herrlich überspitzt dargestellte Monstertruck und die Hillbillys, denen aufgrund dieses netten Gefährts einiges an Gliedmaßen fehlte. Ein kurzes Aufflackern anarchischen Humors, den man hier ansonsten schmerzlich vermisst. Wer sich in Offspring - Videos zu Hause fühlt, der hat anderthalb Stunden beste Unterhaltung vor sich. Ein Vergleich mit Peter Jackson verbietet sich hier, der ist ein zweiter Godard dagegen.

Hwel * 2.5

Kontrapunkt

Ich gebe gern zu, dass 14:30 nicht der ideale Zeitpunkt für einen hirnlosen Splatterfilm ist. Und dass ich Splatter als Selbstzweck auch nicht befriedigend finde, ein bisschen Handlung, Humor oder was auch immer erwarte ich schon. Paging Mr. Jackson.

Aber ich habe Urlaub, es ist FFF, meine Gattin und Default-Begleiterin muss arbeiten und das CinemaxX verkauft mir auch um die Zeit schon Beck’s Gold. Also was soll’s, dachte ich mir. Kostet ja um die Zeit nur € 6,50 und die Kritiken hier auf f3a waren nahezu atemberaubend.

Und dann sowas. Hmpf. Mal im Ernst: Die ersten fünfzehn Minuten von Jeepers Creepers ausgewalzt auf siebzig, nur ohne jeden Anflug von Spannung. Handlung Fehlanzeige, Humor derb, zweifelsohne, aber ohne Timing oder Aussicht auf Ende.

Das dann gefolgt von einer Viertelstunde tatsächlicher Verfolgung (nett, aber nach so langem Leerlauf auch nicht der Bringer) und schließlich dem vielversprochenen splattrigen Showdown. Der ging immerhin einigermaßen ab.

Zwei Sternchen dafür, und noch eins drauf, weil der Grund für das Gemetzel des "Monster Man" ganz originell war. Aber auch gleich wieder ein halber Abzug, weil das alles ohne Sinn, Verstand oder -- verdammt nochmal -- einen Anlass im letzten Moment vor dem Showdown dem Hauptdarsteller erzählt wurde. Basil Exposition würde sich im Grabe umdrehen.

saß im Cinemaxx, Hamburg

Horowitz * 2.0

Hirnlose Schlaftablette

Hach schön, zu dem Film habe ich ja noch gar nichts geschrieben und dabei macht es mir großen Spaß übermäßig gehypten Filmen, die nichts taugen, eins auszuwischen.

Im Prinzip sind die Zutaten von "Monster Man" sehr leicht zusammenzufassen: 85% langweiliges Roadmovie, mit nur 10% vorhandenem, zusammengefasstem IQ aller Hauptdarsteller, dazu 15% nette Gore-Szenen (hauptsächlich am Ende des Filmes) und dafür gibt es dann zwei immer noch unverdiente Punkte.
Mehr kann man zu dem Film eigentlich kaum noch sagen, außer das man ihn unbedingt im Kino gesehen haben muss, damit man zumindest ein ganz klein wenig Spaß dabei empfindet. Das Hirn sollte man sowieso offline stellen, denn die Hauptdarsteller und die Story von "Monster Man" ist so bescheuert und dämlich, dass man echt strapazierfähige Nerven benötigt, nicht noch vor dem ganz netten Showdown einzupennen.

Aber ich habe versucht zu verstehen, zu begreifen, warum doch einige von dem Film recht begeistert sind, von dieser Schlaftablette. Wenn ich mich sehr sehr anstrenge, gelingt mir das sogar ein wenig, aber man muss schon wirklich alle Wünsche auf einen einigermaßen vernünftigen, ernsthaften, intelligenten, gut gemachten und annähernd dramatischen, wie logischen Film abblenden, damit das funktioniert, und das ist mir einfach nicht gelungen - sorry.

Also wer sich jetzt noch angesprochen fühlt, bitte... Nur hoffe ich, dass sich diese Filmunart nicht durch eure Euphorie beim FFF durchsetzt, dann wäre es wirklich eine Tragödie!

Slasher_2004 * 7.5

Was für ein Titel!

Erst mal zum Titel des Films.
"Monster Man" klingt vollkommen lächerlich.
Alle (vor allem Freunde), denen ich den Film empfehle, lachen nur über den dümmlichen 08/15-Titel.
Naja,...

Nun zum Film, ja, man kann ihn empfehlen.
Es handelt sich bei "Monster Man" um einen Roadmovie- artigen Splattermovie. Roadartig sage ich deshalb, da ein Großteil des Films halt auf der Straße bzw. im Auto spielt.

Der Film ist eigentlich durchgängig spannend und schon die Anfangssequenz ist leicht entsetzlich.
Insgesamt gesehen bietet der Film eigentlich nicht genug Blut, um als Splatterfilm bezeichnet zu werden, allerdings wird am Ende in diesem Punkte dann doch noch etwas zugelegt.

Das Monster ist fast peinlicher als die drei Dummköppe aus "Wrong Turn"; genauso dämlich, im Gegensatz zu ihm selbst aber cool, sein Monster Truck.
Die Story ist in Ordnung, bietet allerdings mehr oder weniger nichts Neues.
Der Soundtrack passt zur Roadmovie-Atmosphäre.

Insgesamt gesehen gleichwertig in etwa mit "Wrong Turn", wobei mich "Monster Man" weniger, wenn auch nur etwas, in den Bann gezogen hat.

31 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Monster Man
  • f3a.net: 6.7/10 31
© Fantasy FilmFest Archiv 2021-03-01 20:11

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