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Reviews Mother’s Day

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Reviewer

Francis * 8.0

sehr guter psycho-terror mit toller optik

In eine gemütliche Pärchen-Party der Hausneubesitzer platzen die Söhne der ex-Eigentümerin. Die haben einen missglückten Bankraub hinter sich und einen schwer verletzten Bruder dabei und lassen sich von niemandem etwas sagen, sondern erörtern gern mit brutaler Gewalt. Völlig überfordert mit der Situation rufen sie ihre Mutter zu Hilfe. Rebecca de Mornay spielt die wohl denkbar böseste Rolle. Bei ihren harten Worten rollt einem ein kalter Schauer über den Rücken - und bald nicht nur das: "punishment is never easy - it hurts you more than it hurts them".
Ein echtes Highlight nach vielen lahmen Psychothrillern. Einziges Manko ... das Ende. Das wirkt etwas altbacken.

Erstveröffentlichung

staunte im Cinestar 7, Berlin

Horrorblogorg * 6.0

Mother’s Day Kritik

Bousman kommt schnell zur Sache und hält bis zum gnadenlosen Ende eine gewisse Spannung. Leider kann das nicht darüber hinwegtäuschen, dass er gar nichts Neues zu erzählen hat. Die Söhne des Killerclans könnten einer Boygroup entsprungen sein. Irgendwie vermisse ich die entgleisten Gesichtszüge des unerreichten Ike mit dessen unverwechselbarer Fliegerhaube. Und auch sonst nutzen Vergleiche mit Kaufmanns Film wenig. Der Film ist eine komplette Neuinterpretation und spricht eine ganz neue Generation von Horror- und Thrillerfans an.

Erstveröffentlichung

war im Cinestar 7, Berlin

mdbnase * 7.0

Harte und gnadenlose 'Neuverfilmung' eines Klassikers

Von einem Remake des Kultfilms Muttertag, was dieser Streifen vorgibt zu sein, kann man hier bei weitem nicht sprechen. Lediglich die beiden Brüder haben dieselben Namen wie im Original und auch die Rache an ihnen erinnert an den 80er-Jahre-Klassiker. Darum lohnt es absolut nicht, die beiden Streifen miteinander vergleichen zu wollen. Hier handelt es sich um ein modernes Home-Invasion-Movie, das eher als Thriller als als ein überdrehtes Backwood-Movie daher kommt. Die Optik ist dabei recht edel. Bousman inszeniert seinen Film als Kammerspiel, welches auch hinter die gutbürgerliche Fassade der Opfer blicken will. Leider geht dies nicht ganz auf, denn dafür sind die Figuren etwas zu oberflächlich gezeichnet, was so manch überzogene Reaktion der Opfer unglaubwürdig macht. Der Spannungsaufbau gelingt dagegen recht gut und auch ein paar überraschende Wendungen hält der Film bereit. Rebecca DeMornay kann als herrische und zugleich liebevolle Mutter am meisten überzeugen, aber auch die restliche Darstellerriege - bis auf wenige Ausnahmen - macht ihre Sache ganz ordentlich. Mit dem Schluß kann Bousman ebenfalls punkten, auch wenn’s dann doch etwas vorhersehbar ist. Wer den Film als Remake betrachtet, wird wohl enttäuscht sein, da für überzeichnete Charaktere & trashigen Humor hier kein Platz ist. Als eigenständiger Psychothriller mit hohem Gewaltpotential dennoch sehr sehenswert und drastisch.

goutierte im Metropol, Stuttgart

34 Bewertungen auf f3a.net

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Bewertungen

Mother’s Day
  • Score [BETA]: 59
  • f3a.net: 5.6/10 34
  • IMDb: 6.1/10
Bewertungen von IMDb werden zuletzt vor dem Festival aktualisiert, falls verfügbar!
© Fantasy FilmFest Archiv 2020-10-26 05:51

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